Auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen im Jahr 1992 hat sich die Weltstaatengemeinschaft auf ein neues Leitbild für eine zukunftsweisende Politik verständigt. Im Kapitel 28 dieser Agenda werden weltweit die Kommunen aufgefordert, gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern Lokale Agenden 21 zu erarbeiten. Dabei steht die Beteiligung der Bürger an der Gestaltung ihres Umfeldes im Vordergrund. Zivilgesellschaftliche Kompetenzen werden stärker zur Lösung örtlicher Probleme herangezogen. Jede Lokale Agenda ist somit ein spezifisches, auf die lokalen Voraussetzungen abgestimmtes Handlungsprogramm. Seit 1999 bietet das Land finanzielle Unterstützung an. Die Transferstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung / Lokale Agenda beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow vernetzt und unterstützt neue mit bestehenden Initiativen. Im Landesumweltwettbewerb beteiligen sich viele Gemeinden, die gemäß der Lokalen Agenda 21 aktiv sind.