Umweltindikatoren geben Auskunft über Zustand und Entwicklung der Umwelt sowie über die Belastung durch Schadstoffe.
Umweltindikatoren sind messbare Kennzahlen, beispielsweise der jährliche Kohlendioxidausstoß oder der Zeitpunkt, an dem die Apfelblüte begonnen hat. Um die Aussagekraft der Werte zu erhöhen, werden einige Kennzahlen in einen Zusammenhang mit wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen gebracht. In diesem Fall kann man auch von Indikatoren der nachhaltigen Entwicklung sprechen. So wird zum Beispiel der absolute Kohlendioxidausstoß ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt.
Umweltindikatoren lassen sich in verschiedene Gruppen unterteilen. Bei einigen Indikatoren können Zielwerte oder Zielkorridore definiert werden. Je nach Erfolg oder Misserfolg lässt sich relativ direkt ablesen, ob Maßnahmen und Anreize zum Umweltschutz erfolgreich sind. Ein solcher Umweltindikator sind beispielsweise die energiebedingten Kohlendioxidemissionen. Andere Kennzahlen lassen nur Aussagen über den Zustand oder Veränderungen der Umwelt zu. Ein Beispiel dafür ist der Zeitpunkt der Apfelblüte: Klimaveränderungen lassen sich erkennen, aber nicht der Zusammenhang zu einzelnen Umweltschutzmaßnahmen.
Die aufgeführte Liste stellt eine Auswahl von Umweltindikatoren dar, die für Mecklenburg-Vorpommern erhoben werden.