In Mecklenburg-Vorpommern sind, großräumig gesehen, ausreichende Grundwasserdargebote vorhanden, um den benötigten Trinkwasserbedarf auf längere Sicht abdecken zu können. Im Land steht ein nutzbares Grundwasserdargebot von 3,7 Millionen Kubikmeter/Tag zur Verfügung.
Gegenwärtig werden in Mecklenburg-Vorpommern rund sechs Prozent des nutzbaren Grundwasserdargebotes genutzt.
85 Prozent des Trinkwasserbedarfes wird im Land aus Grundwasser bereitgestellt. Die Höhe der Trinkwasserabgabe der Wasserversorgungsunternehmen an die Einwohner beträgt zurzeit rund 175 000 Kubikmeter/Tag (einschließlich Oberflächenwasserversorgung aus der Warnow). Das sind rund 63,9 Millionen Kubikmeter im Jahr.
Der spezifische Trinkwasserverbrauch liegt derzeitig bei 102 Liter je Einwohner und Tag und in ländlichen Gemeinden teilweise bei deutlich unter 90 Liter je Einwohner und Tag. 1990 betrug der spezifische Trinkwasserverbrauch noch 180 Liter je Einwohner und Tag. Die fallende Tendenz des Trinkwasserverbrauchs hält weiter an.