Das Gebäude gehört zwar zu den jüngeren Bauten der Schweriner Geschichte, wurde aber aus geschichtlichen, künstlerischen und wissenschaftlichen Gründen bereits in die Denkmalliste der Landeshauptstadt Schwerin eingetragen.
Erbaut wurde es in den Jahren 1953 bis 1955 nach Entwürfen von Franz Schiemer und Heinrich Handorf als Institut für die Ausbildung von Berufsschullehrern. Beide Architekten haben u. a. auch das Gebäude des heutigen Wirtschaftsministeriums entworfen.
Der Bau besteht aus drei nach Funktionen gegliederten Trakten, die eine u-förmige Anlage bilden. Die Trakte
beherbergten ehemals die Schule mit Vorlesungsraum und Hörsaal, ein Internat mit 300 Plätzen und Klubräumen sowie den
Speisesaal mit Bühne und Küchenanlage.
Insbesondere im Foyer und im Speisesaal aber auch auf dem Außengelände findet man noch Original-Ausstattungselemente
aus den 50er Jahren vor. So befindet sich z.B. auf dem Hof eine Bronzeplastik "Gans" der Rostocker Künstlerin Inge
Jäger-Uthoff.
Seit 1991 wird das Gebäude als Landesministerium genutzt, aktuell als Sitz des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.