Mecklenburg-Vorpommern besitzt eine der modernsten Krankenhauslandschaften in Deutschland. Seit 1990 sind mehr als 2 Milliarden Euro in die Krankenhäuser des Landes investiert worden. Das Land hat damit die Grundlagen für eine zukunftsfähige Krankenhauslandschaft gelegt.
In den Krankenhausplan 2012 sind 39 Krankenhäuser - inklusive der Tageskliniken - mit 9.894 Betten und 969 Tagesklinikplätzen entsprechend der Fachrichtung aufgenommen. Mit einer Bettenziffer von rund 63,5 Betten pro 10.000 Einwohner liegt das Land im Bundesdurchschnitt von 61,5. Die Verweildauer in den Krankenhäusern ging von 9,9 Tagen im Jahr 1996 auf 7,5 Tage im Jahr 2010 zurück.
Mecklenburg-Vorpommern steht vor einem grundlegenden demografischen Wandel. In den nächsten Jahren wird die Bevölkerung von jetzt 1.642.000 auf etwa 1.537.000 Einwohner zurückgehen. Damit ist Ziel des aktuellen Krankenhausplans des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Sicherstellung einer bedarfsgerechten und wohnortnahen medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Im Vordergrund stehen damit die wirtschaftliche Sicherung und die Stärkung der Eigenverantwortung der Krankenhäuser. Die großen Investitionen der Vergangenheit sollen bewahrt und die Versorgung gerade in ländlichen Regionen gesichert werden.