Ziel der Sozialpolitik der Landesregierung ist die Förderung von sozialer Gerechtigkeit und sozialem Ausgleich. Sozialpolitik hat zum Ziel, Sicherheit, Teilhabe und Emanzipation für alle zu verwirklichen – unabhängig von sozialer oder ethnischer Herkunft, Geschlecht, Lebensalter oder einer Behinderung.
Staatlich verbürgte soziale Sicherung und Teilhabe, der Rechtsanspruch auf Sozialleistungen sowie die Arbeitnehmerrechte bilden dabei wichtige Grundlagen. Die Menschen sollen vor existenzieller Not geschützt werden, vor Ausbeutung und Diskriminierung. Es gilt, Lebensrisiken wie Arbeitslosigkeit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit zu mindern. Es geht um Fürsorge für die Schwachen, die der Hilfe durch unser Gemeinwesen bedürfen.
Die Landesregierung setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger sowie für Mitbestimmung über politische und gesellschaftliche Angelegenheiten ein. Das Ministerium für Soziales und Gesundheit übernimmt für die soziale Sicherung der Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern wichtige Aufgaben.
Eine soziale Gesellschaft ohne das Engagement von Mensch zu Mensch kann es nicht geben. Das soziale Miteinander, die gegenseitige Hilfe im ehrenamtlichen Bereich, in der Nachbarschaft, der Kommune, den Wohlfahrtsverbänden, Vereinen und Initiativen ergänzen staatliche Sozialpolitik und runden sie ab. Die Landesregierung unterstützt daher bürgerschaftliches Engagement.