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Der Ministerpräsident

Wir wollen eine Zukunft aus eigener Kraft

Mecklenburg-Vorpommern hat sich seit seiner Gründung gut entwickelt. Unser Land hat deutlich an Wirtschaftskraft gewonnen. Viele Städte, Dörfer und Verkehrswege sind modernisiert worden. Wir sind stolz darauf, dass Mecklenburg-Vorpommern heute das beliebteste Sommerreiseziel in ganz Deutschland ist. Und die Arbeitslosigkeit befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit der Deutschen Einheit.

Trotz aller Fortschritte liegen wir bei Wirtschaftskraft, Arbeitslosenzahlen und Einkommen aber immer noch hinter vergleichbaren westdeutschen Bundesländern. Das Ziel der Landesregierung ist es, dass Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden Jahren weiter vorankommt. Wir wollen eine Zukunft aus eigener Kraft.

Das Wichtigste ist, dass wir weiter an Wirtschaftskraft gewinnen. Denn das ist die Voraussetzung dafür, dass Arbeitsplätze entstehen und erhalten bleiben, und zwar gute Arbeitsplätze, von denen man leben kann. Dabei setzen wir auf Branchen, in denen das Land traditionell stark ist, wie den Tourismus, die Land- und Ernährungswirtschaft oder die Häfen. Wir stärken aber auch Zukunftsbranchen, wie die Gesundheitswirtschaft und die erneuerbaren Energien.

Unser Ziel ist es, Mecklenburg-Vorpommern noch kinder- und familienfreundlicher zu machen. Das beginnt mit einer guten Kinderbetreuung. So wollen wir in dieser Wahlperiode die Elternbeiträge für einen Krippenplatz um 100 Euro absenken, die Gruppen im Kindergarten verkleinern und das kostenlose Mittagessen ausweiten.

Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den wenigen Ländern, die in den letzten fünf Jahren keine Schulden aufgenommen haben. Die Landesregierung hat sich vorgenommen, diese solide Finanzpolitik auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.

Erwin Sellering
Erwin Sellering

Ministerpräsident Erwin Sellering

Erwin Sellering ist seit dem 6. Oktober 2008 Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern. Am 25. Oktober 2011 wurde er vom Landtag in seinem Amt bestätigt.

Er wurde 1949 in der Nähe von Bochum (Ruhrgebiet) geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg, Bochum und Münster legte er 1975 das erste juristische Staatsexamen ab und war nach dem juristischen Vorbereitungsdienst ab 1978 als Verwaltungsrichter tätig; zuletzt als Vizepräsident des Verwaltungsgerichts.

1994 wechselte Erwin Sellering an das Verwaltungsgericht Greifswald und zog mit seiner Familie in die Hansestadt. Von 1998 bis 2000 war er als Abteilungsleiter in der Staatskanzlei in Schwerin tätig, 2000 wurde er Justizminister, 2006 wechselte er als Minister in das Ressort Soziales und Gesundheit.

Seit 1994 ist Erwin Sellering Mitglied der SPD und engagiert sich in der Landespolitik. Er gehört seit 1997 dem Landesvorstand der SPD Mecklenburg-Vorpommern an und ist seit 2007 Landesvorsitzender.

Erwin Sellering lebt mit seiner Ehefrau Britta Sellering in Schwerin. Er hat zwei erwachsene Töchter. Sellering ist Fan der Volleyballerinnen des Schweriner SC. Bei Heimspielen sieht man ihn häufig auf der Tribühne. Fit hält er sich durch Wandern sowie Kraft- und Ausdauertraining. Leidenschaften wie Schach fallen dagegen meist der hohen Termindichte zum Opfer.

Zusatzinformationen


Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut