Sprache, Accesskey 1, Direkt zum Inhalt, Accesskey 2, Direkt zur Hauptnavigation, Accesskey 3

Regierungsportal Mecklenburg-Vorpommern

Weitere Landesportale:

Landesportal | Dienstleistungsportal


Fachinformation Klimaschutz

Energiepolitik ist in Mecklenburg-Vorpommern auch Klimapolitik. Bei der Nutzung regenerativer Energien und nachwachsender Rohstoffe gehört der Nordosten bereits heute zu den Spitzenreitern in Deutschland. Der Anteil der regenerativen Energien an der Stromversorgung liegt in Mecklenburg-Vorpommern mit über 30 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von rund 10 Prozent. Der benötigte Strom wird umweltschonend auf Basis von Wind-, Bio-, Wasser und Sonnenenergie erzeugt.

Regenerative Energien tragen dazu bei, den Ausstoß von Kohlendioxid zu reduzieren. Im Nordosten wird allein bei der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien jährlich eine Emission von rund 1,5 Millionen Tonnen CO2 verhindert. Die Nutzung von Wind, Biomasse, Biogas, Wasserkraft, Photovoltaik und Geothermie hat in den letzten zehn Jahren stark zugenommen, soll aber noch weiter ausgebaut werden.

Als Wachstumspol gilt die Offshore-Windenergiebranche. Derzeit arbeiten in Mecklenburg-Vorpommern über 1.200 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von rund 1.300 Megawatt, 120 Biogasanlagen, neun Biomassekraftwerke, acht Biomasseheizwerke und 13 Anlagen zur Biokraftstoffherstellung. Dadurch wurden im Bereich erneuerbare Energien fast 2.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Auch bei der Stromerzeugung aus Biomasse rangiert Mecklenburg-Vorpommern bundesweit an vorderer Stelle: Rund zehn Prozent der aus regenerativen Quellen gewonnenen Energie entfallen auf diesen Bereich. Biomasse ist damit im Land nach der Windkraft der zweithäufigste regenerative Energieträger. Die aktuelle Übersicht der in Betrieb befindlichen Biomasseheizkraftwerke, Biomasseheizwerke, Biodieselanlagen sowie Biogasanlagen ist unter "Fachinformationen Immissionsschutz" aufgelistet.

Um den "Aktionsplan Klimaschutz" umzusetzen, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus eine neue Klimaschutz-Förderrichtlinie erlassen. Der Erlass sowie die Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern sind im Internet abrufbar.

Erste Studie zum Klimawandel in MV

Der Landesregierung hat Anfang Mai 2008 die erste umfassende wissenschaftliche Bewertung des Umfangs und der Folgen des Klimawandels in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt. Mit der Studie liegt nun eine erste Bewertung vor. Dieser Erkenntnisgewinn fließt in den Aktionsplan Klimaschutz ein. Bei der Abschätzung notwendiger Maßnahmen und insbesondere bei der Einstufung der Dringlichkeit legt der Wirtschaftsminister großen Wert auf sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel. Eine fundierte Beschäftigung kann dazu führen, dass die Chancen genutzt werden, die sich für Mecklenburg-Vorpommern ergeben können, die Risiken langfristig minimiert und damit Kosten gespart werden.
Die erste Studie zum Klimawandel in Mecklenburg-Vorpommern kann auch am Ende der Seite unter "weiterführende Dokumente und Downloads zum Thema" eingesehen und heruntergeladen werden.


Kontakt

Hausanschrift

Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 5
Referat 510
Johannes-Stelling-Straße 14
19053 Schwerin

Referatsleiter
Ulrich Buchta

Telefon: 0385-588 5510
Fax: 0385-588 5069
E-Mail: u.buchta@wm.mv-regierung.de

Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut