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Energieland 2020

Holzpelletswerk, Foto: zb-Regio
Holzpelletswerk, Foto: zb-Regio

Effiziente Energiepolitik mit Klimaschutz zusammenzuführen, ist ein Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik in Mecklenburg-Vorpommern.

Eine zukunftsfähige Energiewirtschaft, die Mecklenburg-Vorpommern weiter voranbringt und Arbeitsplätze schafft, bedarf einer nachhaltig gestalteten Energiepolitik. Diese soll ökonomische, ökologische und soziale Belange gleichrangig berücksichtigen und die Energieversorgung möglichst sicher, preisgünstig und umweltverträglich gestalten.

Eine effiziente Energiepolitik muss dazu beitragen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Energie ist eine Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung und zugleich im Blickpunkt, wenn es darum geht, neue Strategien im Bereich des vorsorgenden Klimaschutzes zu entwickeln und umzusetzen. Die ökonomischen Analysen zum Klimawandel zeigen, dass dringend gehandelt werden muss. Energieeffizienz, Energieeinsparung und erneuerbare Energie sind nicht nur Schlüsselthemen zur CO2-Einsparung, sondern auch für Innovationen, neue Produkte und Technologien, für Beschäftigung sowie Versorgungssicherheit. Es gibt daher keinen Widerspruch zwischen effektiver Energiepolitik und Klimaschutz, sondern Synergien, die zwingend für die wirtschaftliche Stabilität genutzt werden müssen.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern werden Maßnahmen ergriffen, um die Ziele der Energie- und Klimaschutzpolitik zu erreichen. Trotz nationaler und europäischer Vorgaben wird das Land eigene Akzente setzen und dabei die Besonderheiten, wie starke Agrarstruktur, geringe Bevölkerungsdichte oder die positive Tourismusentwicklung berücksichtigen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat acht Leitlinien erarbeitet, in denen die grundsätzlichen Vorstellungen der Landesregierung zur Energieversorgung bis zum Jahre 2020 dargestellt werden. Hierbei wurden externe Energieexperten aus Wissenschaft, Verbänden und Energiewirtschaft mit einbezogen. In der Gesamtstrategie "Energieland 2020" werden Energiepolitik und Klimaschutz miteinander verbunden. Gleichermaßen wird diese Strategie eine Grundlage für die weitere Konkretisierung des Aktionsplans Klimaschutz der Landesregierung sein.

Auf dem Weg zum "Energieland 2020" will die Landesregierung erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe weiter unterstützen, langfristig stabile und günstige Energiepreise durch mehr Wettbewerb erreichen und Lubmin zum Energie- und Industriestandort ausbauen. Weiterhin ist in den Leitlinien festgehalten, dass der Ausbau der Strom- und Gasnetze notwendig ist, um zum einen Strom aus Offshore-Windkraftanlagen weiterzuleiten und Engpassstellen zu schließen. Zum anderen ist der Ausbau nötig zur Landfortführung der in Lubmin anlandenden Ostseegaspipeline in Richtung Westen und Süden sowie zum Anschluss dezentraler Biogasanlagen an das Erdgasnetz.

Durch Technologieförderung und Innovationen sowie unterstützte Netzwerke und Kompetenzzentren soll mehr Klimaschutz und Energieeffizienz erreicht werden. Ferner muss die Abfallwirtschaft im Land zunehmend zur Energiewirtschaft entwickelt, und die ökonomischen Potentiale müssen intensiver genutzt werden.

Für mehr Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern sorgen stabile und günstige Energiepreise, ein hoher Grad an Eigenversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger, neue Technologien und die Ansiedlung von Unternehmen der Energiebranche.


Kontakt

Hausanschrift

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 5
Referat 500
Johannes-Stelling-Straße 14
19053 Schwerin

Referatsleiter
Dr. Graham Butt

Telefon: 0385-588 5500
Fax: 0385-588 5068
E-Mail: g.butt@wm.mv-regierung.de

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