Sprache, Accesskey 1, Direkt zum Inhalt, Accesskey 2, Direkt zur Hauptnavigation, Accesskey 3

Regierungsportal Mecklenburg-Vorpommern

Weitere Landesportale:

Landesportal | Dienstleistungsportal


Technologiestandort

Mecklenburg-Vorpommern geht neue Wege in der Technologie- und Forschungsförderung. Der wirtschaftspolitische Schwerpunkt konzentriert sich dabei auf die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei setzt das Wirtschaftsministerium auf die Förderung von Innovationen, Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau von Netzwerken. Mit der neuen Strategie soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit einheimischer Unternehmen im Land gestärkt und erhöht werden.

Die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation besitzt für die Landesregierung eine hohe Priorität, da nur mit international wettbewerbsfähigen Produkten und Dienstleistungen zukunftsorientierte Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Ziel der Technologiepolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist es daher, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es ermöglichen, dass Unternehmen und Forschungseinrichtungen wirtschaftsnahe Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte mit Erfolg realisieren können.

Folgende Handlungsfelder sind von besonderer Relevanz:

  1. Ausbau der Technologie- und wirtschaftsnahen Forschungsinfrastruktur
  2. Förderung der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte von Unternehmen und von Verbünden Wirtschaft/Wissenschaft
  3. Förderung technologieorientierter Netzwerke
  4. Förderung technologieorientierter Existenzgründer
  5. Förderung des Technologietransfers Wissenschaft/Wirtschaft

Die "Leitlinien der Technologiepolitik Mecklenburg-Vorpommern" können im Anschluss unter "Dokumente und Downloads" eingesehen bzw. heruntergeladen werden.

Von 2007 bis 2013 stehen aus den beiden großen EU-Strukturfonds EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und ESF (Europäischer Sozialfonds) 155 Millionen Euro für wirtschaftsnahe Forschung und Technologieentwicklung zur Verfügung. Die Verbundforschung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ermöglicht Unternehmen, leichter auf Leistungen der Forschungseinrichtungen zu zugreifen und dadurch hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen. Es gilt die Potenziale der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen für die Unternehmen im Land deutlich besser zu nutzen.

Langfristige Kooperationen sowie Partnerschaften und stabile Netzwerkstrukturen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ermöglichen eine stärkere Ausrichtung der Forschungsschwerpunkte auf die konkreten Bedürfnisse der Wirtschaft im Land. Globales Wissen der Naturwissenschaftler, Ingenieure oder auch Mediziner sowie lokale Entwicklungen in den Unternehmen des Landes sollen auf diese Weise eng miteinander verknüpft werden, um gemeinsam erfolgreich zu sein. Die Zusammenarbeit von Industrie, mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen ist die Basis für den benötigten Innovationsschub in den einzelnen Branchen.

Die Richtlinie zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation enthält insbesondere folgende Förderschwerpunkte:

  • Beihilfen für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben)
    • Einzelbetriebliche Vorhaben
    • FuE-Verbundvorhaben
  • Beihilfen für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben)
  • Beihilfen für gewerbliche Schutzrechtsaktivitäten durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Beihilfen zur Unterstützung von jungen innovativen Unternehmen
  • Beihilfen für Prozess- und Betriebsinnovationen im Dienstleistungssektor
  • Beihilfen für Innovationsberatungsdienste und innovationsunterstützende Dienstleistungen
  • Beihilfen für das Ausleihen von hochqualifiziertem Personal von einer Forschungseinrichtung oder einem Großunternehmen an ein KMU

Die Koordinierung erfolgt erstmalig zentral über das Wirtschaftsministerium. Von der gekoppelten Wirtschafts- und Wissenschaftsförderung sowie der Konzentration der Innovationsförderung unter einem Dach wird ein nachhaltiger Entwicklungsschub in Zukunftsbranchen wie der Biotechnologie, Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft, Plasma- und Lasertechnologien, der Klima- und Umwelttechnik erwartet.

Die Technologie- und Kompetenzzentren in Mecklenburg-Vorpommern bieten hervorragende Voraussetzungen für Kooperationen und Verbünde zwischen Technologieunternehmen, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Der Nordosten verfügt über eine leistungsfähige technologieorientierte Infrastruktur. Die guten räumlichen und technischen Bedingungen sind gerade für junge Unternehmen eine gute Starthilfe.

Mit dem "Ludwig-Bölkow-Technologiepreis" werden in MV jedes Jahr Unternehmen und Forscher aus unserem Land ausgezeichnet, deren Forschungs- und Entwicklungsergebnisse erfolgreich in wirtschaftlich nutzbare Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt worden sind. Der Preis soll die erfolgreiche Vermarktung weltmarktfähiger Produkte und Dienstleistungen unterstützen. Der zeitgleich ausgeschriebene "Nachwuchspreis" richtet sich an Schüler und Studenten und soll Anreiz sein, verstärkt im technischen Bereich zu forschen und Neues zu entwickeln.

Alle zwei Jahre wird der Designpreis in Mecklenburg-Vorpommern ausgeschrieben. So lobte das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Landesdesignzentrum den Lilienthal-Designpreis und den gleichnamigen Nachwuchspreis aus. Ziel des Wettbewerbs ist die Unterstützung der Wirtschaft und damit verbunden die Etablierung marktfähiger Produkte, die sich durch ein unverwechselbares Design auszeichnen. Der Designpreis wurde erstmalig 1992 konzipiert, um das Gestaltungsbewusstsein im Land zu stärken und die Qualität von Produkten und Präsentationen zu verbessern. Das Konzept wird in den kommenden Jahren weiter verfolgt. "Design made in MV" kann sich zu einem Markenzeichen entwickeln, das der Wirtschaft neue Impulse verleiht. Welche Dimensionen erfolgreiches Design international erreichen kann, zeigen die "Kussmünder" der AIDA-Kreuzfahrtschiffe.


Kontakt

Hausanschrift

Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 2
Referat 220
Johannes-Stelling-Straße 14
19053 Schwerin

Referatsleiter
Ralf Svoboda

Telefon: 0385-588 5220
Fax: 0385-588 5029
E-Mail: r.svoboda@wm.mv-regierung.de

Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut