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Energieberatung in Mecklenburg-Vorpommern

1. Handwerkskammern

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne "Haus sanieren - profitieren" will die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gemeinsam mit dem Handwerk verstärkt Hausbesitzer motivieren, ihre Gebäude energetisch zu sanieren. In Mecklenburg-Vorpommern werden Handwerker beispielsweise von der Handwerkskammer Schwerin und der Handwerkskammer Ostvorpommern entsprechend geschult. Mit einem halbstündigen Schnell-Check bekommt der Kunde vom Handwerker einen ersten Eindruck über den energetischen Zustand seines Hauses. Werden Defizite entdeckt, können Kooperationspartner empfohlen oder bei Bedarf eigene Angebote gemacht werden. Dieser von geschulten Handwerkern angebotene Energiecheck ist kostenlos. Von den Kammern geschulte Handwerker können im Rahmen der Kampagne neue Aufträge erzielen, ihre Firma unter dem Dach der Kampagne präsentieren, das eigene Image verbessern und somit auch zum Klimaschutz beitragen.

Zudem bilden die Handwerkskammern in Mecklenburg-Vorpommern seit fast 10 Jahren Handwerksmeister zu "Gebäudeenergieberatern (HWK)" weiter. Diese analysieren umfassend den energetischen Zustand von Gebäuden einschließlich der Gebäudetechnik, arbeiten Sanierungsvorschläge aus und informieren über die Gesetzeslage und die passenden Förderprogramme. Die Gebäudeenergieberater des Handwerks sind berechtigt, Energieausweise auszustellen.

2. Ingenieurkammer

Die Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern bietet durch erfahrene Ingenieure weitgehende Untersuchungen des Energiezustandes von Gebäuden an. Die Prüfung erfolgt durch praxiserfahrene und hochqualifizierte Ingenieure, die besonders für die Ausstellung von Energieausweisen, die Energieberatung sowie Planungen im Energiebereich qualifiziert sind.

Die Ingenieure sind befähigt Sanierungsaufwendungen und Einsparungen bei den Energiekosten genau zu analysieren, für Neubauten optimale Energiekonzepte zu erarbeiten bei Gebäuden des Bestandes energetische Schwachstellen aufzuzeigen sowie technische und wirtschaftliche Analysen für Sanierungsmaßnahmen zu erarbeiten. Damit helfen sie Hauskäufern, Bauherren, Eigentümern oder Mietern die Gesamtenergieeffizienz ihres Gebäudes transparent zu machen und bieten Lösungsvarianten zur Energieoptimierung an.

Die Ausweis- bzw. Energiepasspflicht gilt ab 1. Juli 2008 für Häuser, die vor 1965 gebaut wurden - ab Januar 2009 für alle Wohngebäude. Davon betroffen sind alle Eigentümer, die neu vermieten, verkaufen oder verleasen wollen. Als Mieter kann man vom Anbieter den Ausweis verlangen, um den Energiebedarf mit dem anderer Immobilien vergleichen zu können. Damit kann man sich beispielsweise über die zu erwartenden Heizkosten informieren.

3. Industrie- und Handelskammern

Die drei Industrie- und Handelskammern (IHK) in Mecklenburg-Vorpommern - die IHK zu Neubrandenburg, die IHK zu Rostock und die IHK zu Schwerin - sind Regionalpartner der Förderbank bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und beraten interessierte Unternehmen zum Sonderfonds Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der KfW. Zusätzlich erfolgt eine Unterstützung bei der Antragstellung sowie der Beraterauswahl.

Die kontinuierlich steigenden Energiekosten schlagen direkt auf den Produktpreis durch und entscheiden zunehmend über Gewinne und Verluste. Die IHK-Organisation reagiert mit dem neuen Weiterbildungsangebot auf diese Entwicklungen. Das Praxistraining qualifiziert und profiliert Fach- und Führungskräfte zum EnergieManager (IHK). Die fachlich versierten Experten für effiziente Energietechnik und betriebliches Energiemanagement können die Energiekosten wettbewerbsfähig optimieren.

Zusatzinformationen

7. Landesmesse der Schülerfirmen

Schülerfirmenmesse MV

Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut