Ob Ludwigslust, Rostock, Waren oder Greifswald – die Städte im Land haben sich in den vergangenen 20 Jahren grundlegend gewandelt. Selten hat Stadtentwicklung in einem so hohen Tempo stattgefunden. Vom Zerfall bedrohte Innenstädte sind zu beliebten Einkaufszentren geworden und werden für Familien mit Kindern sowie ältere Menschen als Wohn- und Lebensort immer attraktiver, die Nachfrage nach Wohnungen in der Innenstadt steigt. Viele Touristen reisen auch wegen der schönen Städte nach Mecklenburg-Vorpommern. Stralsund und Wismar zählen zu den deutschlandweit nur sechs Altstadtensemble, die Teil des Weltkulturerbes ist.
Das erste landeseigene Städtebauförderprogramm wurde im Frühjahr 1991 aufgestellt. In den 20 Jahren wurde das Förderprogramm immer wieder dem aktuellen Bedarf angepasst. Um die Erfolge der Stadtentwicklung und damit die große Leistung der Städtebauförderung zu dokumentieren, wurde eine Broschüre gedruckt und eine Ausstellung zusammengestellt. Ob Marktplätze, Kirchen und Klöster, Schulen und Kindertagesstätten oder Rathäuser und Museen - in der Broschüre sind nahezu alle Kommunen mit mindestens einem Beispielprojekt enthalten. Auch die Ausstellung, bestehend aus 30 Informationstafeln, präsentiert Kommunen mit ihren Städtebauprojekten. Sie wird wie im vergangenen Jahr ebenso 2012 in zahlreichen Städten im Land zu sehen sein.