16. Handwerksmesse in Schwerin

Rudolph: Energie und Ausbildung im Vordergrund

Nr.298/08  | 17.10.2008  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat am Freitag die 16. Mecklenburger Handwerksmesse in der Schweriner Kongresshalle eröffnet. "Auch in Zeiten des Internets bleibt eine Messe das ībeste Schaufensterī zur Produktdarstellung und Kundenwerbung", sagte Rudolph. "Persönliche Kontakte sind auch in einer digitalen Welt ein entscheidender Erfolgsfaktor." Seit dem vergangenen Jahr findet die traditionelle Handwerksmesse zusammen mit der Baumesse unter einem Dach statt. Mehr als 100 Aussteller präsentieren bis zum Sonntag ihre Angebote und Dienstleistungen.   

 

Eine Sonderschau zum Thema "Energie und Umwelt" befasst sich mit der Nutzung alternativer Energie- und Wärmeerzeugung beim Neubau oder der Gebäudesanierung. "Der Messeschwerpunkt ist ein brandaktuelles Thema", sagte Rudolph. "Angesichts steigender Heizkosten sowie Strom- und Kraftstoffpreisen ist jeder an Energieeinsparpotentialen interessiert." Hausbauer und Mieter, aber auch Autobesitzer finden hier Angebote, um hohen Öl- und Gaspreisen entgegenzusteuern. Solaranlagen, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke, Anlagen zur Wärmerückgewinnung oder die neueste sparsame Generation von Heizungsanlagen und Autoumrüstung werden vorgestellt. 

 

"Die Handwerksmesse ist auch ein Forum, um sich über berufliche Möglichkeiten zu informieren", sagte Rudolph. So stellt die Sonderschau "Berufsausbildung im Handwerk" Berufe des Handwerks vor. Das Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und hat 2007 mit 95.000 Beschäftigten einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Derzeit arbeiten im Land rund 21.000 eingetragene Handwerksbetriebe, die ca. 12.000 Lehrlinge ausbilden. "Die Bedeutung des Meisterbriefs als Alternative zum Studium muss verstärkt kommuniziert werden", sagte Rudolph und verwies auf die Kampagne "Besser einen Meister", mit der die Kammern für diese Ausbildung werben.