Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) hat offenes Ohr für Fragen der Kinder und wiederholt die Forderung nach einem Kinderrechtsbeauftragten

Nr.32/09  | 16.03.2009  | JM  | Justizministerium

Bereits zum zweiten Mal besuchen 55 Schüler der 4. Klassen der Karl-Krull-Grundschule aus Greifswald am 17.03.2009 Justizministerin Kuder zum Gespräch. Der von den Schülern angekündigte Fragenkatalog ist lang und vielfältig: u.a. "Was machen Sie in Ihrer Freizeit gerne?", "Wollten Sie schon immer Justizministerin werden?" , "Haben Sie schon einmal gelogen?" bis "Wie hoch sind die Chancen, dass Greifswald kreisfrei bleibt?"

Gerne stellt sich die Justizministerin den Fragen der Schüler: "Es ist wichtig, dass wir Kindern zuhören und sie ernst nehmen. Kinder haben ihre eigenen Rechte, die in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen festgeschrieben wurden: Rechte auf Schutz, auf Förderung und auf Beteiligung!"

"Aber," so die Ministerin weiter, "die Praxis zeichnet oft ein anderes Bild. Insbesondere fehlt nach meiner Auffassung die Umsetzung der Rechte auf Förderung und Beteiligung. Daher setze ich mich für einen Kinderrechtsbeauftragten in Mecklenburg-Vorpommern ein. Ich wünsche den Kindern unseres Landes einen Kinderrechtsbeauftragten, der ein wahrnehmbares Gesicht hat – ein Gesicht, das sie kennen, einen Menschen, an den sie sich wenden können, wenn sie Beschwerden haben."