Christian Pegel unterzeichnet für M-V Cuxhavener Appell 2.0

Nr.220/17  | 11.09.2017  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Ausbau der Offshore-Windenergie fordern die zuständigen Minister und Senatoren der fünf norddeutschen Küstenländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen von der Bundesregierung. Mit Vertretern der Offshore-Städte sowie der Branche haben sie heute (11.09.2017) in der Stadt an der Elbmündung den „Cuxhavener Appell 2.0“ unterzeichnet. In dem Elf-Punkte-Papier fordern sie unter anderem eine Erhöhung der Ausbauziele, eine entsprechende Anpassung der Stromnetzkapazitäten sowie Unterstützung bei der Erforschung und Erprobung von Offshore-Windtechnologien.

„Mit diesem Appell an die Bundesregierung wollen wir die Offshore-Windenergie als Schlüsselbranche für ein Gelingen der Energiewende weiter stärken“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel und fügte hinzu: „Gemeinsam mit der Offshore-Windbranche haben die norddeutschen Länder mit dem Aufbau der erforderlichen Infrastruktur einen wesentlichen Anteil daran, dass die Kosten für offshore erzeugte Energie stark gesenkt werden konnten, innovative und weltweit nachgefragte Produkte und Dienstleistungen entwickelt wurden und eine exzellente industrielle Forschungs- und Entwicklungslandschaft entstanden ist. Die erste Ausschreibungsrunde im Frühjahr 2017 hat die Wettbewerbsfähigkeit der Offshore-Windenergie eindrucksvoll gezeigt und gleichzeitig verdeutlicht, welchen kostengünstigen Beitrag die Windenergie auf See für die Energiewende leisten kann. Jetzt gilt es, diese Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen und zu stärken.“

Mit dem ersten Cuxhavener Appell 2013 konnten die Küstenländer eine Anhebung der Ausbauziele im „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) erreichen. „Die Offshore-Windenergie in Deutschland hat seitdem rasante Fortschritte gemacht. Die Offshore-Windenergie sorgt entlang der gesamten Wertschöpfungskette für hochqualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze im ganzen Bundesgebiet. Es gilt, die Chancen, die diese innovative Branche bietet, auch in Zukunft zu nutzen, um die Rolle Deutschlands als Technologieführer in der Offshore-Windenergie zu sichern und die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen“, fordert Christian Pegel unisono mit seinen norddeutschen Amtskollegen.

Das gesamte Elf-Punkte-Papier finden Sie als PDF im Anhang.