Schuljahr 2017/2018: Neue Grundschule in Rostock offiziell eröffnet

Ministerin Hesse: An der Grundschule am Alten Markt wird Inklusion gelebt

Nr.172-17  | 13.09.2017  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Rostock hat seit diesem Schuljahr eine neue Grundschule. Die Grundschule am Alten Markt ist heute offiziell eröffnet worden. Bei einem Festakt und anschließenden Tag der offenen Tür hat die Hansestadt symbolisch den Schlüssel an die Schulleitung übergeben. Seit anderthalb Wochen lernen bereits 195 Mädchen und Jungen in der neuen Schule am Fuße der Petrikirche in der Östlichen Altstadt.

„Lesen, Schreiben, Rechnen steht hier wie in allen anderen Grundschulen auf dem Stundenplan. Das Besondere in dieser Schule ist jedoch, dass Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam lernen. Grundschulpädagogen und Sonderpädagogen schaffen gemeinsam neue Lernsituationen und legen auf die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler einen besonderen Fokus. An der Grundschule am Alten Markt wird Inklusion gelebt“, betonte Hesse.

Die Grundschule am Alten Markt ist aus der Sprachheilschule hervorgegangen. Wegen stark gestiegener Schülerzahlen war die Neugründung einer Grundschule in Rostock notwendig geworden. Bei der Schulentwicklungsplanung hatte das Bildungsministerium dem Wunsch der Hansestadt Rostock als Schulträger entsprochen, die frühere Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache zum Schuljahr 2017/2018 in eine Grundschule mit spezifischer Kompetenz mit dem Schwerpunkt Sprachentwicklung umzuwandeln. Damit ist die Schule ein Pilotprojekt im Rahmen der Inklusionsstrategie des Landes.

„Jedes Kind ist an unserer Schule herzlich willkommen“, sagte die Schulleiterin Beate Westphal. „Das gleichberechtigte Miteinander übernimmt eine tragende Rolle im Schulalltag, wenn es darum geht, eine Welt ‚ohne Schranken‛ aufzubauen. Neben dem Unterricht bereichern viele kulturelle Aktivitäten und Veranstaltungen den Schulalltag. Dazu zählen beispielsweise das Schwarzlichttheater, die Kunstnacht und Schülerkonzerte. Ich bin zuversichtlich, dass sich auch die räumlichen Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren an unserer Schule verbessern werden“, so die Schulleiterin.