Älterwerden als Chance und Gewinn verstehen - Ministerin Drese bei Fachtagung des Landesseniorenbeirates Mecklenburg-Vorpommern

Sozialministerin Stefanie Drese und Bernd Rosenheinrich, Vorstandsvorsitzender des Landesseniorenbeirates M-V e.V. Details anzeigen
Sozialministerin Stefanie Drese und Bernd Rosenheinrich, Vorstandsvorsitzender des Landesseniorenbeirates M-V e.V.
Sozialministerin Stefanie Drese und Bernd Rosenheinrich, Vorstandsvorsitzender des Landesseniorenbeirates M-V e.V.
Sozialministerin Stefanie Drese und Bernd Rosenheinrich, Vorstandsvorsitzender des Landesseniorenbeirates M-V e.V.
Nr.207  | 10.10.2017  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Aus Anlass des Internationalen Tages der älteren Menschen fand am (heutigen) Dienstag die zentrale Veranstaltung des Landesseniorenbeirates M-V e.V. in Banzkow statt. Sozialministerin Stefanie Drese würdigte auf der Fachtagung die vielfältigen Leistungen der älteren Generation und informierte über die seniorenpolitischen Ziele der Landesregierung.

„Unsere Gesellschaft muss viel mehr als bisher die Reserven und Potentiale unserer älteren Menschen nutzen“, betonte Drese. „Älter werden, heißt doch nicht Beiseitetreten, sondern bedeutet die Chance, sich verstärkt einzubringen, Erfahrungen weiterzugeben, aktiv zu bleiben und mehr Zeit zu haben.“

Dabei ist es nach Ansicht der Ministerin eine Hauptaufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen für ein freiwilliges Engagement von Seniorinnen und Senioren vor Ort zu verbessern. Drese: „Dazu gehören hauptamtliche Ansprechpartner in den Verwaltungen, Vereinen, Verbänden und Organisationen und engagementfördernde Einrichtungen wie z.B. Nachbarschaftszentren, Mehrgenerationenhäuser, Freizeittreffs und Seniorenbüros. Die Bedingungen vor Ort sollten so gestaltet sein, dass sich alle Generationen wohlfühlen, sich treffen und vernetzen können und die freiwillig Engagierten ihre Tätigkeiten mit Optimismus und Freude ausüben können.“

Die Seniorenbeiräte der Landkreise und der beiden kreisfreien Städte lobte Drese für Ihre Leistungen, die als eine wertvolle Unterstützung für die Politik und Verwaltung gelten. Mit ihrer Beratungsfunktion würden sie wahrnehmbar zur Verbesserung in den Bereichen Gesundheit- und Sozialwesen, in der Verkehrs- und Stadtentwicklung, im bauplanerischen Gestalten von Wohn- und Wohnumfeld, in der Bildung und Kultur sowie in der Teilhabe und den Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements beitragen.