Schwesig: Unsere Wirtschaft muss sich noch internationaler aufstellen

Nr.219/2017  | 11.10.2017  | MP  | Ministerpräsidentin

Auf dem ersten Exportabend der Landesregierung hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Wirtschaft des Landes dazu aufgerufen, die Chancen auf internationalen Märkten noch stärker zu nutzen. „Es gibt viele Unternehmen, die schon erfolgreich auf den Außenhandel setzen. Ich würde mich freuen, wenn weitere hinzukommen. Mecklenburg-Vorpommens Wirtschaft muss sich in Zukunft noch breiter und internationaler aufstellen“, erklärte die Ministerpräsidentin zum Auftakt der Veranstaltung in Neubrandenburg.

Die Landesregierung werde den Außenhandel auch künftig unterstützen. „Wir reisen regelmäßig mit Wirtschaftsdelegationen ins Ausland, um Kontakte zu knüpfen. Ich war kürzlich mit Wirtschaftsvertretern in Russland und in der Schweiz. Und wir werden Ende November mit der Wirtschaftspräsentation in Stettin zu Gast sein. Auch der Wirtschaftsminister, der Landwirtschaftsminister und der Energieminister sind regelmäßig mit Delegationen im Ausland unterwegs“, sagte Schwesig. Außerdem fördere das Land die Präsenz von Unternehmen auf überregionalen Messen, sowohl über die einzelbetriebliche Messeförderung wie auch über Firmengemeinschaftsstände.

Im 1. Halbjahr 2017 lag der Außenhandel Mecklenburg-Vorpommerns mit einem Wert von 7 Milliarden Euro höher als im 1. Halbjahr 2016 mit 6,4 Milliarden. Euro. Davon entfielen 3,8 Milliarden Euro auf den Export und 3,2 Milliarden Euro auf den Import. Die wichtigsten Außenhandelspartner waren Dänemark (618 Mio. Euro), Polen (590 Mio. Euro), die Niederlande (566 Mio. Euro), Russland (525 Mio. Euro) und Finnland (350 Mio. Euro).