KMK beschließt Empfehlung zur Beruflichen Orientierung

Ministerin Hesse: Vorschläge aus Mecklenburg-Vorpommern sind eingeflossen

Nr.223-17  | 07.12.2017  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Bildungsministerin Birgit Hesse begrüßt die länderübergreifende Empfehlung zur Beruflichen Orientierung, die die Ressortchefs heute auf der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin verabschiedet haben. Leitgedanke ist, dass die Berufliche Orientierung als langfristiger Prozess angelegt und durch die Schülerinnen und Schüler aktiv mitgestaltet werden soll. „Berufliche Orientierung“ wird dabei als einheitlicher Begriff verwendet, unter dem alle Formen der Berufs- und Studienorientierung zu verstehen sind.

„Ich freue mich darüber, dass die KMK länderübergreifend empfiehlt, was bei uns längst in die Praxis umgesetzt ist“, betonte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Vorschläge aus Mecklenburg-Vorpommern sind in die Empfehlung eingeflossen. Dies gilt insbesondere für die Betonung der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Gerade in Mecklenburg-Vorpommern, wo es viele mittelständische Unternehmen gibt, bietet die duale Ausbildung für Jugendliche attraktive Berufsaussichten. Mit dem Landeskonzept ‚Übergang von der Schule in den Beruf‛ und den Regelungen zur Berufs- und Studienorientierung an den Schulen haben wir die heute beschlossene Empfehlung längst umgesetzt. Einen aktuellen Handlungsbedarf sehe ich daher nicht. Unsere Regelungen zur Berufs- und Studienorientierung werden an den Schulen bereits mit Leben gefüllt“, lobte Hesse.

Laut Empfehlung sollen Schülerinnen und Schüler befähigt werden, den Übergangsprozess von der Schule in eine Ausbildung bzw. ein Studium eigenverantwortlich und erfolgreich zu gestalten. Das Ziel ist es, dass Jugendliche eine umfassende Berufswahlkompetenz erwerben. Der direkte Übergang in eine duale Ausbildung soll als attraktiver Weg verstärkt ins Bewusstsein gerufen werden. An Gymnasien soll die Berufliche Orientierung in der Sekundarstufe II fortgeführt werden. Die Kultusministerkonferenz empfiehlt darüber hinaus, dass die Bundesagentur für Arbeit eng in die Umsetzung der Landeskonzepte eingebunden wird.