Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft in den Blick nehmen

Nr.53/2018  | 22.03.2018  | STK  | Staatskanzlei

Mecklenburg-Vorpommern-Premiere in Demmin: In der Hansestadt wird heute der Dokumentarfilm „ÜBER LEBEN IN DEMMIN“ von Martin Farkas gezeigt, der sich mit dem Massenselbstmord in Demmin zum Ende des 2. Weltkriegs und seinen Auswirkungen bis in die Gegenwart befasst. 

„Das ist ein wichtiger Film. Er arbeitet ein entsetzliches Kapitel der Demminer Stadtgeschichte und der vorpommerschen Geschichte auf. Und er zeigt, wie schwer es ist, auch mehr als 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges mit den schrecklichen Ereignissen im Mai 1945 umzugehen und wie diese das Leben in der Stadt bis heute prägen“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann. 

„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft in Blick nehmen. Deshalb bin ich den Filmemachern sehr dankbar, dass sie sich dieses schwierigen Themas angenommen haben und dass sie vor allem die Demminer selbst zu Wort kommen lassen mit ihren Erinnerungen und ihren Schilderungen des heutigen Lebens in der Stadt“, sagte Dahlemann. 

„Der Film macht auch deutlich, dass wir noch große Anstrengungen unternehmen müssen, um Demmin und andere Städte und Gemeinde im ländlichen Vorpommern voranzubringen. Demmin gehört zu den Städten, die am härtesten von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach 1990 betroffen waren. Sie stehen im Fokus, wenn die Landesregierung in dieser Wahlperiode ein besonderes Augenmerk auf den Landesteil richtet“, erklärte der Staatssekretär. 

Der Film wurde mit insgesamt 25.000 Euro aus der Kulturellen Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.