Meyer fordert verlässliche Rahmenbedingungen für Windkraft

Nr.188/2018  | 10.08.2018  | STK  | Staatskanzlei

Der Chef der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretär Reinhard Meyer erklärte heute anlässlich der Messe Rostock Wind. 

„Die erneuerbaren Energien haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten zu einem neuen, dynamischen Wirtschaftszweig entwickelt. Mit erfolgreichen Unternehmen, deren Produkte weltweit gefragt sind. Und mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen“, lobte Meyer. Landesweit seien durch den Ausbau der erneuerbaren Energien 15.000 Arbeitsplätze entstanden, allein die Hälfte durch die Windenergie. 

„Die Windenergiebranche hat strategische Bedeutung für die gesamte Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern: Für Handwerksbetriebe und Dienstleister, die Anlagen bauen oder warten. Und auch für unsere Häfen als Produktionsstandorte, als Basisplätze für den Bau von Windparks auf See oder als Umschlagplatz für den Verkauf von Anlagen und Anlageteilen in alle Welt“, betonte Meyer. 

Aktuell stehe die Windenergiebranche vor Herausforderungen. „Wir wollen als Landesregierung dazu beitragen, dass sich die Branche gut entwickelt und dass die Arbeitsplätze gesichert werden“, betonte Meyer. „Deshalb halten wir an den Zielen des Landesenergiekonzepts von 2015 fest. Wir wollen die Windkraft auf See und an Land weiter voranbringen. Und wir wollen ein Windenergie-Cluster MV als Plattform für Markterschließung und Ansiedlung weiterer Unternehmen aufbauen.“ 

Auch auf Bundesebene werde sich die Landesregierung weiter für einen verlässlichen Ausbau der Windenergie einsetzen. „Das gilt onshore wie offshore. Wir brauchen faire Ausschreibungs- und Wettbewerbsbedingungen. Wir benötigen eine stärkere Förderung von Innovationen insbesondere bei Sektorenkopplung und Speichertechnologien. Vor allem aber darf es jetzt keinen Stillstand mehr bei der Umsetzung des Koalitionsvertrages geben. Es muss Klarheit herrschen, welche Volumen in den kommenden Jahren ausgeschrieben werden, damit Unternehmen sicher planen können“, so Meyer.