Zugewanderte lassen sich zu psychosozialen Betreuerinnen und Betreuern weiterbilden

Kaselitz: Interkulturelle Kompetenzen im Land stärken

Nr.261  | 14.12.2018  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

„Einen besonderen Beitrag zur Integration leisten die Menschen, die selbst Zuflucht in Mecklenburg-Vorpommern gesucht haben und nun Zugewanderte beraten wollen“, erklärte die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Dagmar Kaselitz, am Freitag (14. Dezember) bei ihrem Besuch in Rostock. Sie lobte dort den Einsatz der Malteser Werke, die die Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten zu psychosozialen Betreuerinnen und Betreuern gemeinsam mit der international agierenden Organisation Ipso realisieren.

Kaselitz betonte, dass die interkulturelle Öffnung künftig eine Schlüsselqualifikation sein wird: „Als neu ausgebildete Beraterinnen und Berater eröffnen wir diesen Menschen auch neue berufliche Perspektiven im Land. Motivierte Fachkräfte, die ihre Sprachkenntnisse nutzen möchten, um Zugewanderte zu stärken und zu unterstützen, sind ein potenzieller Zugewinn für Einrichtungen und Institutionen.“

Die Integrationsbeauftragte sprach sich in diesem Zusammenhang für eine Erhöhung des Anteils von Beschäftigten mit Migrationshintergrund in der Verwaltung und den Einrichtungen des Landes aus. „Um kompetente, interkulturelle Fachkräfte im Land auszubilden und zu halten, bedarf es weiterhin einer gezielten Integrationsförderung und einer intensiven Verständigung zu den gemeinsamen Regeln des Zusammenlebens“, so Kaselitz und erklärte weiter: „Verständnis, Erfahrung und Wissen über andere Kulturen und Sprachen sind deshalb auch ein Schwerpunktbereich bei der Fortschreibung des Landesintegrationskonzeptes.“