Gemeinde Seebad Loddin bekommt finanzielle Unterstützung für Kauf eines neuen Löschfahrzeugs für die Feuerwehr

Nr.40  | 11.02.2019  | IM  | Ministerium für Inneres und Europa

Das von der Freiwilligen Feuerwehr Loddin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) genutzte Löschfahrzeug mit Baujahr 1973 muss dringend ersetzt werden. Es weist altersbedingt erhebliche technische Mängel auf, die, wenn überhaupt, nur durch kostenintensive Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten behoben werden können. Für dieses Fahrzeug werden keine neuen Fahrzeugteile mehr hergestellt.

Für die Ersatzbeschaffung gibt es finanzielle Hilfe vom Land und vom Landkreis. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute an den Bürgermeister des Seebades Loddin, Ulrich Hahn, einen Bewilligungsbescheid über rund 107.000 EUR.

„Da die Loddiner Feuerwehr nicht nur in der eigenen Gemeinde zum Einsatz kommt, sondern darüber hinaus auch in die Einsatzplanung des Amtes Usedom-Süd eingebunden ist, wird es höchste Zeit, dass die Feuerwehr neue Technik bekommt. Nur so kann sie ihre Aufgaben beim Brandschutz und bei der technischen Hilfeleistung erfüllen“, betonte der Minister.

Zu den Einsatzschwerpunkten gehören über das übliche Maß hinaus die Bundesstraße 111, eine Bahnlinie im Nahverkehr sowie viele Gebäude mit reetgedeckten Dächern. Hinzu kommen eine Kindertagesstätte, zwei Reha- Kliniken, zahlreiche Gaststätten und Hotels, ein Campingplatz, mehrere kulturhistorische Bauwerke sowie ein Gewerbegebiet.

Innenminister Caffier nahm seinen heutigen Besuch in Loddin auch zum Anlass, um den Brandschützern für ihre ehrenamtliche Arbeit zu danken. „Feuerwehren bekämpfen nicht nur Brände und leisten technische Hilfe, sie sind auch ein wichtiger Teil bei der Abwehr von Katastrophen und anderen Gefahren. Wer mit offenen Augen durchs Land fährt, der stellt fest, dass in diesem Bereich der öffentlichen Sicherheit viel geleistet wurde, es aber auch noch viel zu tun gibt.“ Der Minister verwies darauf, dass die Gewinnung ehrenamtlicher Mitglieder mittlerweile zum Hauptproblem der Wehren geworden sei. Sie leiden darunter, dass die jungen Leute oft nach der Schule oder Lehre ihren Heimatort verlassen. Viele Wehren bekommen Schwierigkeiten, ihre Mindestsollstärke zu halten, wenn der Nachwuchs seinen Lebensmittelpunkt weit entfernt von der heimatlichen Feuerwehr sucht.