Justizvollzugsanwärterinnen und -anwärter besuchen das Justizministerium

Justizministerin Katy Hoffmeister empfing die neuen Auszubildenden: „Der regelmäßige Kontakt zu den Bediensteten ist mir sehr wichtig“

Die Anwärterinnen und Anwärter mit dem stellvertretenden Vollzugsabteilungsleiter Stephan Hagemann (letzte Reihe, 1.v.r.) Details anzeigen
Die Anwärterinnen und Anwärter mit dem stellvertretenden Vollzugsabteilungsleiter Stephan Hagemann (letzte Reihe, 1.v.r.)
Die Anwärterinnen und Anwärter mit dem stellvertretenden Vollzugsabteilungsleiter Stephan Hagemann (letzte Reihe, 1.v.r.)
Die Anwärterinnen und Anwärter mit dem stellvertretenden Vollzugsabteilungsleiter Stephan Hagemann (letzte Reihe, 1.v.r.)
Nr.66/19  | 12.09.2019  | JM  | Justizministerium

„Ich möchte eine Tradition aufbauen, bei der künftig alle Justizvollzugsanwärterinnen und -anwärter wenigstens einmal das Ministerium besuchen. Denn der Kontakt zu den Bediensteten ist in allen Bereichen wichtig. Im Ministerium werden Entscheidungen getroffen, die die Bediensteten in den Justizvollzugsanstalten unmittelbar betreffen. Darum halte ich es für sinnvoll, wenn auch die Nachwuchskräfte das für sie zuständige Haus kennen“, sagte Justizministerin Hoffmeister beim Besuch der neuen Anwärter in ihrem Büro. Im aktuellen Durchgang sind es 8 Frauen und 23 Männer. Auch Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner hat die frisch vereidigten Beamtinnen und Beamten begrüßt: „Ich freue mich, dass wir die Zahl der Anwärter im Vergleich zu den Vorjahren verdoppeln konnten. Nächstes Jahr steigt die Zahl auf bis zu 100 Justizvollzugsanwärterinnen und -anwärter.“

Für den Justizvollzug in Mecklenburg-Vorpommern werden Frauen und Männer ausgebildet, die das 21. Lebensjahr vollendet und bestenfalls bereits schon eine Ausbildung abgeschlossen haben. Die aktuellen Anwärter haben vor ihrem Wechsel die unterschiedlichsten Berufe ausgeübt: Frisörin, Kosmetikerin, Anlagemechaniker, Medizinische Fachangestellte, Steuerfachangestellter, Metallbauer, Koch, Gerber, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Erzieherin, Kommunikationstechniker, Sport- und Fitnesskauffrau, Büro- und Kurierfachkraft, Hotelfachmann sowie ein BWL-Student. „Mit dem breiten Spektrum an Ausbildungen könnte eine kleine Gemeinde gemanagt werden. Ihre Fähigkeiten können sie innerhalb des Vollzugs einsetzen. Das macht den Vollzugsalltag lebensnah. Es ist eine Schlüsselposition. Sie haben den Schlüssel zur Sicherheit sowie den Schlüssel zur Zukunft der Gefangenen. Sie helfen ihnen zum Weg zurück auf die richtige Bahn“, sagte die Ministerin zur Vereidigung der Anwärter vor zwei Wochen in Güstrow.