Land fördert neues Kompetenzzentrum für ältere Menschen in Penzlin mit rund zwei Millionen Euro

Ministerin Drese übergibt Zuwendungsbescheid für ersten Bauabschnitt

Nr.192  | 09.10.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Die Stadt Penzlin erhält ein neues Kompetenzzentrum für ältere Menschen. Ministerin Stefanie Drese übergab am Mittwoch, den 9. Oktober 2019, in Vertretung des Energieministers Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von insgesamt 1.940.000 Euro an die Gemeindevertreter. Geplant sind im Zuge des ersten Bauabschnitts der Umbau, die Sanierung und eine Erweiterung des Bestandsgebäudes in der Großen Straße 4.

Die Förderung umfasst 1.440.000 Euro Bundesfinanzhilfen der Kommunalinvestitionsförderung, 160.000 Euro aus Kofinanzierungsmitteln sowie 340.000 Euro aus dem Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

„Ich freue mich sehr, dass die Stadt Penzlin nun einen modernen und barrierefreien Anlaufpunkt für die gesundheitliche Versorgung erhält: Im neu entstehenden Kompetenzzentrum für ältere Menschen werden unter anderem eine Tagespflegeeinrichtung, eine Arztpraxis, Beratungsräume und eine Begegnungsstätte zur Verfügung stehen“, erklärte Drese. Für den Bedarf an altersgerechten Wohnungen soll das Bestandsgebäude im Zuge nachfolgender Bauabschnitte mit zwei Neubauten und einem Verbindungsbau auf dem Grundstück ergänzt werden.

Um älteren Menschen ein selbstbestimmtes und qualitatives Leben zu ermöglichen, wolle das Land gemeinsam mit Städten und Gemeinden künftig verstärkt an der Weiterentwicklung verlässlicher Strukturen arbeiten, so Drese. Sie informierte über die Eckpunkte und Empfehlungen zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren: In Abstimmung mit dem Landkreistag sowie dem Städte- und Gemeindetag hat das Sozialministerium Handlungsempfehlungen erarbeitet, die Städte, Ämter und Gemeinden auf ihre gestalterischen Möglichkeiten aufmerksam machen und Fördermöglichkeiten aufzeigen sollen.

Neben der Broschüre veröffentlichte das Sozialministerium eine Informationsseite und einen Imagefilm.