1. Spatenstich in Schwerin: Radweg Lankow-Medewege erhöht Sicherheit

Nr.314/19  | 18.11.2019  | EM  | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Ein wichtiges Radwegeprojekt der Landeshauptstadt Schwerin wird ab heute umgesetzt: Mit dem ersten Spatenstich für den ersten Bauabschnitt begann der Bau des insgesamt 3,7 Kilometer langen Radwegs zwischen Lankow und Medewege entlang der Medeweger Straße. Die Landesregierung unterstützt die Landeshauptstadt bei der Finanzierung der Baukosten in Höhe von 890.000 Euro für diesen knapp 1,3 Kilometer langen ersten Teil mit etwas mehr als 500.000 Euro aus dem Fördertopf der Kommunalen Radbaurichtlinie. Das entspricht 75 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten.

Der erste Bauabschnitt von der Grevesmühlener Straße bis zum Abzweig nach Klein Medewege erhöht die Sicherheit der Radfahrer – insbesondere der Schüler von Klein Medewege auf dem Weg zu den Schulen im Stadtteil Lankow. Bislang mussten sie sich die Straße mit bis zu 5.000 Autos am Tag teilen. Künftig fahren sie auf einem straßenbegleitenden Geh- und Radweg bzw. im Bereich der Ortslage Lankow auf einem von der Fahrbahn abgetrennten Schutzstreifen.

Zwischen Grevesmühlener Straße und Ziegelhof haben die Radler jeweils einen eigenen Radweg je Richtung. Am Ziegelhof werden diese zu einem Zweirichtungsradweg mit 2,50 Meter Breite auf der Ostseite der Medeweger Straße zusammengeführt. Dafür wird eine bauliche Querungshilfe errichtet. Am Abzweig Klein Medewege wird mit einer Mittelinsel wiederum eine sichere Querungsmöglichkeit geschaffen. Der Radweg inklusive der beiden Querungen erhält eine Beleuchtung und wird voraussichtlich bis zum kommenden Sommer fertig.

Wann der knapp 2,4 Kilometer lange zweite Bauabschnitt zwischen Klein Medewege und der Bundesstraße 106 gebaut werden kann, steht noch nicht fest. Dafür muss in Groß Medewege die Aubachbrücke neu gebaut werden – dies erfolgt unabhängig vom Radwegprojekt. Zudem konnte der Erwerb der für den Bau benötigten Grundstücke noch nicht vollständig geklärt werden.

Als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Eingriffe in den Naturraum beim ersten Bauabschnitt sind das Pflanzen einer Baumreihe entlang einiger Abschnitte der  Medeweger Straße sowie weitere Maßnahmen  im Schweriner Stadtgebiet vorgesehen.