Berufswechsel in den Justizvollzug beendet: Zwölf Anwärter erhalten Zeugnisse

Justizministerin Katy Hoffmeister wünscht den neuen Kollegen viel Erfolg: „Der Beruf im Vollzug ist eines der anspruchsvollsten Arbeitsfelder im öffentlichen Dienst“

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Justizministerin Katy Hoffmeister vereidigt zwölf neue Justizvollzugsbeamte auf Probe
Justizministerin Katy Hoffmeister vereidigt zwölf neue Justizvollzugsbeamte auf Probe
Justizministerin Katy Hoffmeister vereidigt zwölf neue Justizvollzugsbeamte auf Probe
Nr.96/19  | 29.11.2019  | JM  | Justizministerium

Weitere zwei Frauen und zehn Männer sind mit Übergabe der Zeugnisse Justizvollzugsbedienstete. Zwei Jahre dauerte ihre Ausbildung in der Bildungsstätte Justizvollzug an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow. Ihre Beamten-Laufbahn starten sie zunächst in der JVA Bützow. Justizministerin Hoffmeister: „Die Arbeit im Justizvollzug ist begehrt. Allein in diesem Jahr hatten wir weit über 500 Bewerbungen. Der Vollzug ist eines der anspruchsvollsten und interessantesten Arbeitsfelder im Öffentlichen Dienst. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe zum Wohle und zur Sicherheit der Bevölkerung. Mit dem Abschluss der Ausbildung vollenden die Anwärter ihren Berufswechsel getreu unseres Mottos: ‚Neue Zukunft. Mit Sicherheit.‘ Den Ausbilderinnen und Ausbildern gilt mein Dank für ihre sehr gute Arbeit“, so die Ministerin.

Die zwölf neuen Bediensteten sind zwischen 25 und 35 Jahre alt. Sie kommen alle aus Mecklenburg-Vorpommern. Vor ihrer Ausbildung im Justizvollzug waren sie: Handballer, Fußballer, Tierarzthelferin, Soldatin, Forstwirt, Maurer, Fachlagerist, Drucker, Elektroniker, Sportfitnesskaufmann, Maler und Student der Betriebswirtschaftslehre. „Diese Vielfalt der Lebensläufe schätze ich sehr. Sie bringen viele hilfreiche Erfahrungen in die tägliche Vollzugsarbeit ein. Hier wird für und mit Menschen gearbeitet. Es sind Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen verurteilt wurden, Menschen mit mehr oder weniger ausgestalteten Lebensentwürfen, mit Suchtproblemen oder familiären und finanziellen Schwierigkeiten. Das macht die Arbeit auch so anspruchsvoll. Ich wünsche dafür viel Erfolg“, sagte die Justizministerin in ihrem Grußwort zur Zeugnisübergabe. Zurzeit werden 20 neue Justizvollzugsanwärter ausgewählt, die ihre Ausbildung im April 2020 beginnen werden. Weitere zwei Durchgänge mit je 20 Anwärtern folgen bis Ende 2020