Dagmar Kaselitz beendet Arbeit als Integrationsbeauftragte der Landesregierung

Nr.231  | 30.11.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

„Dagmar Kaselitz hat unermüdlich für gute Migrationsstrukturen in unserem Land gekämpft, wertvolle Netzwerke geknüpft und sich für die interkulturelle Zusammenarbeit und interkulturelle Öffnung von Strukturen und Institutionen eingesetzt. Dafür gilt ihr der Dank der gesamten Landesregierung.“ Mit diesen Worten würdigt Sozialministerin Stefanie Drese das Wirken der Integrationsbeauftragten des Landes in den vergangenen drei Jahren. Zum 1. Dezember 2019 beendet Kaselitz ihre Arbeit als Integrationsbeauftragte, da sie ein Landtagsmandat angenommen hat.

Drese stellte besonders Kaselitz‘ Engagement als „Kümmerin“ heraus: „Sie hat als Brückenbauerin zwischen Land und Kommunen und zwischen der haupt- und ehrenamtlichen Ebene vermittelt und viel für den gesellschaftlichen Zusammenhalt getan. Und sie war vor allem auch für Geflüchtete und ehrenamtlich im Flüchtlingsbereich Aktive eine hoch geschätzte Ansprechpartnerin.“ 

Maßgeblich habe sich Kaselitz auch bei der Fortschreibung des Landesintegrationskonzeptes engagiert. Ihr sei vor allem wichtig gewesen, dass die Landeskonzeption auf die Teilhabe aller im Land lebenden Zugewanderten abzielt und sich an die ganze Gesellschaft wendet, so Drese. Die Beteiligung der Interessenvertretungen der Migrantinnen und Migranten bei der Erarbeitung des Integrationskonzeptes sei ihr ein wichtiges Anliegen gewesen. Drese: „Mecklenburg-Vorpommern ist in den letzten Jahren bunter und weltoffener geworden. Dagmar Kaselitz hat dazu beigetragen und wird sich dafür in ihrer neuen Funktion auch weiterhin einsetzen.“