10 Preisträger im Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft ausgezeichnet

Glawe: Vielfalt der Teilnehmer ist Beleg für Vielfalt der Branche insgesamt

Alle Preisträger des Ideenwettbewerbes Gesundheitswirtschaft mit Wirtschaftsminister Harry Glawe (3. von links) - Foto: Wirtschaftsministerium Details anzeigen
Alle Preisträger des Ideenwettbewerbes Gesundheitswirtschaft mit Wirtschaftsminister Harry Glawe (3. von links) - Foto: Wirtschaftsministerium
Alle Preisträger des Ideenwettbewerbes Gesundheitswirtschaft mit Wirtschaftsminister Harry Glawe (3. von links) - Foto: Wirtschaftsministerium
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Nr.233/15  | 06.07.2015  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

Am Montag sind die Gewinner des „Ideenwettbewerbs Gesundheitswirtschaft“ feierlich in Schwerin ausgezeichnet worden. „Der Wettbewerb hat sich zu einem kreativen Ideengeber für die heimische Gesundheitswirtschaft entwickelt. Die Vielfalt der Teilnehmer belegt, welches Potential die Branche insgesamt im Land hat. Wir haben eine bunte Mischung an Ideen: Sie reicht von der Entwicklung innovativer Medizinprodukte über Projekte zur Gewinnung neuer Zielgruppen für Tourismus und Rehabilitation bis hin zu Lösungen im Kampf gegen multiresistente Keime. Entscheidend ist, dass nach Abschluss der Projekte innovative Ideen in Produkte und Angebote umgesetzt werden, die zu mehr Wertschöpfung in unserem Land führen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag in Schwerin bei der Festveranstaltung. Der Wirtschaftsminister dankte allen Teilnehmern für ihr Engagement im Rahmen des Wettbewerbes.

39 Ideen eingereicht – Vielfalt der Gesundheitswirtschaft

Beim diesjährigen Wettbewerb wurden insgesamt 39 innovative Projektideen für die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern eingereicht. „Thematisch spiegeln die Projektideen aus den Bereichen Life Science, Gesundheitsdienstleistungen, Gesundes Alter(n), Gesundheitstourismus, Ernährung für die Gesundheit, die große Vielfalt der Gesundheitswirtschaft im Land wider. Vielfältig ist auch die Bandbreite der Projektträger. Sie reicht von Einzelakteuren über Unternehmen, Forschungseinrichtungen bis hin zu Dienstleistern“, betonte Glawe weiter.

Der Ideenwettbewerb wurde im Januar 2015 unter dem Motto „Förderung von innovativen Projekten zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ gestartet. Der Wettbewerb wurde durch die BioCon Valley® GmbH gesteuert und fachlich begleitet.

1,5 Millionen Euro können für Siegerbeiträge eingesetzt werden

Das Wirtschaftsministerium stellt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) insgesamt 1,5 Millionen Euro für die Siegerbeiträge zur Verfügung. „Das Konzept, die Siegerprämien als Zuschüsse direkt zur Umsetzung der Projekte einzusetzen, hat sich in der Praxis bewährt“, sagte Glawe. Zur Umsetzung der Gewinnerprojekte müssen die Projektträger einen formalen Antrag beim Landesförderinstitut stellen.

Erfolgsmodell Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft

Der Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft war in der vergangenen EU-Förderperiode 2007 bis 2013 für viele Akteure der Auslöser, in einer der bedeutendsten Zukunftsbranche durchzustarten. Seit dem Start im Jahr 2008 wurden in den sechs Wettbewerbsrunden insgesamt 218 Projektideen eingereicht. Insgesamt wurden bisher 29 Projektideen mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von 4,2 Millionen Euro durch Fördermittel in Höhe von 3,2 Millionen Euro unterstützt. „Viele Ideen sind erfolgreich im Alltag angekommen. Unsere bisherigen Wettbewerbe haben innovative Projekte hervorgebracht und beleben die Zukunftsbranche Gesundheitswirtschaft im Land zusätzlich“, so Glawe weiter. „Ein Kompetenzzentrum Rückengesundheit, Urlaub für Diabetiker und Allergiker, Informationsportale zur gesunden Ernährung sowie spezielle Projekte in der Plasmamedizin und für die ältere Generation oder für mehr Barrierefreiheit sind nur einige Beispiele für nachhaltige Akzente in der Gesundheitswirtschaft“, sagte Glawe.

Das Projekt des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern „Entwicklung der natürlichen Ressource Wald zum Therapeutikum und dessen Vermarktung“ wurde vor kurzem erfolgreich abgeschlossen. Es wurden Kriterien für die Anerkennung und rechtliche Ausweisung von Kur-, Heil- oder Erholungswäldern festgelegt. „Damit wurden die Grundlagen geschaffen, auf deren Basis die Kurorte und Gesundheitstouristiker unseres Landes gezielte Marketingmaßnahmen erarbeiten können und auf denen die rechtliche Ausweisung von Heilwäldern möglich wird“, sagte Glawe. „Soweit ist noch kein anderes Bundesland! Hier sind wir im wahrsten Sinne des Wortes ´führend´ und diese Aktivität wird von unseren Mitbewerbern mit großem Interesse verfolgt.“

Ressortübergreifender Beirat wählte aus

Ein ressortübergreifender Beirat hat unter Federführung des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus die Projekte ausgewählt, die eine Zuwendung als Projektförderung erhalten können. Im Beirat waren neben einem Vertreter aus dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus je ein Vertreter der Staatskanzlei und des Ministeriums für Arbeit, Gleichstellung und Soziales sowie ein Vertreter der drei Industrie- und Handelskammern (Wirtschaft) und ein Vertreter des Kuratoriums Gesundheitswirtschaft des Landes MV (Wissenschaft/Forschung) tätig.

Wirtschaftsfaktor Gesundheitswirtschaft in MV - 10 Millionen Euro bis 2020

Die Gesundheitswirtschaft ist ein bedeutender Wachstums- und Beschäftigungsmotor der deutschen Volkswirtschaft. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wurden 2014 rund 11 Prozent der deutschen Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft generiert. „Für unser Bundesland fallen die volkswirtschaftlichen Kennzahlen der Branche sogar noch stärker ins Gewicht. Die Branche zeichnet sich durch konjunkturelle Stabilität und überdurchschnittliches Wachstum aus“, so Glawe. „Der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der Bruttowertschöpfung im Nordosten beträgt sogar rund 14 Prozent“, sagte Glawe. Derzeit sind rund 100.000 Arbeitnehmer in der Gesundheitswirtschaft tätig, davon rund 70 Prozent in der stationären, teilstationären und ambulanten Versorgung. Seit 1990 sind in Mecklenburg-Vorpommern in die Segmente der Branche mehr als zwei Milliarden Euro investiert worden.

In der neuen EU-Förderperiode 2014 bis 2020 stehen insgesamt ca. 10 Millionen Euro aus den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Förderung von Projekten in der Gesundheitswirtschaft zur Verfügung. „Die Förderung in der Gesundheitswirtschaft ist ausgerichtet auf die Unterstützung von Netzwerken und Marketingmaßnahmen, um zu mehr neuen wettbewerbsfähigen und beschäftigungswirksamen Produkten und Dienstleistungsangeboten in Kooperation mit anderen Akteuren zu kommen“, erläuterte Glawe abschließend.

Preisträger des Ideenwettbewerbs Gesundheitswirtschaft im Überblick

Träger:           Institut für Gesundheitsmanagement Rostock

Titel:               Sorglos-Urlaub in MV

Ziel des Projektes ist eine aktive Vermarktung des „Sorglos-Urlaub“-Konzeptes, welches vom Antragsteller entwickelt und Anfang 2015 als Marke mit vier teilnehmenden Hotels gestartet ist. Das Produkt beinhaltet Dienstleistungsangebote im Bereich seniorengerechter Gesundheitstourismus, hier insbesondere Betreuungs- und Pflegeleistungen für Reisende mit gesundheitlichen Einschränkungen und unterschiedlichen Unterstützungs- und Pflegebedarfen, die ohne dieses Angebot nicht mehr reisen könnten. Speziell zur „Fachkraft für Seniorentourismus“ weitergebildete MitarbeiterInnen der Hotels und die Vernetzung von Pflegedienstleistern und weiteren peripheren Dienstleistern vor Ort sollen ermöglichen, die entwickelten Qualitätsstandards zu erfüllen. Die Vermarktung des Konzeptes hat einerseits das Ziel, Reisenden mit gesundheitlichen Einschränkungen flächendeckend Urlaubsangebote in unserem Land und andererseits den Hotels eine Chance zur Akquise neuer Gästegruppen bieten zu können.

Träger:           FMV Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpom­mern e.V. Rostock

Titel:               Kompetenzzentrum Lebensmittelinnovationen

Die Projektidee „Kompetenzzentrum Lebensmittelinnovationen“ zielt auf eine Sensibilisierung von Lebensmittel-Herstellern in MV für die Entwicklung von Produktinnovationen mit gesundheitsfördernden oder krankheitspräventiven Zusatznutzen. Es gibt Unterstützung in der Entwicklung von Produktinnovationen mit gesundheitlichem Zusatznutzen, insbesondere in der Umsetzung von Forschungsergebnissen und der Vermittlung von Forschungs- und Entwicklungs-Kooperationspartnern aus der Wissenschaft. Zudem soll ein Kompetenzaufbau im Bereich des Innovationsmanagements in KMU der Ernährungsbranche erreicht werden. Dabei sollen insbesondere die Entwicklung von Produktinnovationen speziell für Personen mit Lebensmittelunverträglichkeiten sowie mit den Prädikaten „glutenfrei“, „zuckerfrei“, „fettreduziert“ (Health-Food) sowie die Entwicklung naturbelassener Lebensmittel (Clean Food) im Vordergrund stehen.

Träger:           MRE-Netzwerk Vorpommern-Greifswald c/o Grypsnet e.V. Greifswald

Titel:               PRIME – Prästationäres Screening auf multiresistente Erreger  
                  
     (Einführung und Evaluation eines prästationären Screenings auf
                        Multiresistente Erreger -MRE- im Netzwerk Vorpommern-Greifswald)

Das MRE-Netzwerk Vorpommern-Greifswald will ein prästationäres Screening auf multiresistente nosokomiale Pathogene modellhaft einführen und evaluieren. Dies trägt erheblich zur Erhöhung der Patientensicherheit bei und beinhaltet zugleich ein hohes Innovationspotential für die Region. Ziel ist der Aufbau nachhaltiger Strukturen und Prozesse, um eine Überführung in die Regelversorgung und die Außenwirkung für die Gesundheitsregion MV zu gewährleisten. Inhalt der Projektidee ist diese begleitende Forschung, die für eine Überführung in die Regelversorgung notwendig ist.

Das Vorhaben greift die Ergebnisse des nationalen Modellprojektes HICARE auf und entwickelt diese für Vorpommern praxisorientiert weiter.

Träger:           Primacyt Cell Culture Technology GmbH Schwerin

Titel:               Aufbau eines in-vitro-Technologienetzwerkes zur Etablierung
                        eines GLP - Business - Inkubators

Ziel des Vorhabens ist es, ein vorhandenes Basisnetzwerk (Primacyt, Klinische Pharmakologie Greifswald, Institut für Diabetes Karlsburg) aus mittelständischen Firmen, universitären Forschungsinstituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu festigen und zu erweitern, in dem die Stärken und Kompetenzen der einzelnen Netzwerkpartner bei der Isolierung primärer Zellen vereint werden und die zellulären Produkte dann in einem qualitätskontrollierten und -gesicherten System für Auftragsforschungsarbeiten bei den beteiligten Partnern eingesetzt und zusätzlich als „ready to use“ in-vitro Testsysteme zum Endverbraucher (Universitäten, Forschungseinrichtungen, Labore) gebracht werden.

Die Testsysteme aus primären Zellen sollen dann als Prüf- und Screeningsysteme in der präklinischen Entwicklung in Biotechnologie, in der pharmazeutischen Entwicklung und medizinischen Diagnostik eingesetzt werden können. Primäre humane und tierische Zellen werden somit in in-vitro Modellen zur Analyse von Medikamenten, Chemikalien und Kosmetika eingesetzt und ersetzen, da, wo es möglich ist, zunehmend Tierversuche.

Träger:           Institut für Diabetes „Gerhardt Katsch“ Karlsburg e.V.

Titel:               Blutstillende Wundauflage

Im Rahmen des Projektes soll durch die Zusammenarbeit Wissenschaft – KMU (DURTEC GmbH) eine Produktweiterentwicklung erfolgen. In jüngster Zeit wurden eine Reihe bioverträglicher, partikelförmiger Substanzen zur Beschleunigung einer verletzungsbedingten Blutstillung entwickelt (u.a. Biopolymere, synthetische Polymere, Dextranpräparate), die insgesamt aber durchweg eine Reihe von Nachteilen aufweisen (u.a. Wasserlöslichkeit, umständliche Anwendung). Es wird daher intensiv nach Mitteln und Wegen gesucht, wie der natürliche Blutgerinnungsprozess ohne die bekannten Nachteile beschleunigt werden könnte. Das Ziel dieser Projektidee besteht darin, im Rahmen eines Netzwerkes aus Forschung, Industrie und Anwendung ein biokompatibles, schnell wirkendes Blutstillungsmittel in Form einer topischen Wundauflage auf mineralbasierter Grundlage zu erforschen und zu entwickeln, welches einfach und kostengünstig herzustellen ist und sowohl in der medizinischen Praxis als auch in weiteren Lebensbereichen mit üblichen Methoden leicht und zuverlässig anzuwenden ist.

Träger:           Institut für Angewandte Informatik e.V. als An-Institut der
                       Fachhochschule Stralsund in Zusammenarbeit mit dieser

Titel:               Schaffung der Markteingangsbedingungen für das 
                       Kiebitz©Fernbefundungssystem

Das Institut für Angewandte Informatik e.V., ein An-Institut der Fachhochschule Stralsund, entwickelt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Stralsund auf der Grundlage einer Förderung der Damp Stiftung das bundesweit erste Fernbefundungssystem zur medizinischen Ferndiagnose durch audiovisuelle Exploration. Das dabei entwickelte Medizinprodukt soll die Erhebung eines medizinischen Befundes durch einen Facharzt (z. B. Hausarzt, Neurologe u.a.) erlauben, ohne dass dieser dabei selbst direkt vor Ort beim Patienten ist.

Träger:           Gesellschaft für Individualisierte Medizin mbH Rostock

Titel:               IndyRA: Personalisierte Autoimmundiagnostik am Beispiel der
                        Rheumatoiden Arthritis

Das Projekt ist dem Kernbereich der Gesundheitswirtschaft, der medizinischen Versorgung, zuzuordnen. Konkretes Ziel ist die Evaluierung und Etablierung eines von der Firma IndyMed mbH entwickelten Diagnoseverfahrens zur Therapieoptimierung der Rheumatoiden Arthritis im Rahmen einer Pilotstudie. Somit werden Unterstützungsleistungen erbracht im Zulassungs- und Marktzugangsverfahren eines Medizinproduktes. Der IndyRA-Schnelltest der ersten Generation soll auf seine Alltagstauglichkeit als Schnelltest in enger Zusammenarbeit mit den Rheumazentren Greifswald und Rostock geprüft werden.

Träger:           Fraunhofer Gesellschaft e.V. für Fraunhofer IZI, Leipzig, für
                       Projektgruppe Extrakorporale Immunmodulation am Standort Rostock

Titel:               Einrichtung einer Prüf- und Beratungsstelle für Gesundheits-Apps in MV

Softwarebasierte Assistenz- und Informationssysteme - kurz Apps - haben in den letzten Jahren insbesondere durch die Verbreitung von Smartphones enorm an Bedeutung gewonnen und sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens als Hilfsmittel etabliert, insbesondere auch im Bereich der Gesundheit. Ziel der Projektidee ist daher die Einrichtung eines unabhängigen Bewertungsgremiums in Form einer Prüfstelle für Gesundheits-Apps am Standort MV, das einheitliche Qualitätsstandards und Kriterien zur wissenschaftlichen Bewertung von Gesundheits-Apps entwickelt. Dazu wird angestrebt, die Vernetzung der technologischen und medizinischen Expertise und Einrichtungen des Landes MV voranzutreiben und ihre Zusammenarbeit zu stärken.

Träger:           Leibniz Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. Greifswald

Titel:               PlasmaWoundCircle Mecklenburg-Vorpom­mern

Ziel des Projektes ist der Aufbau eines landesweiten Anwenderkreises „Plasmamedizin“ – PlasmaWoundCircle mit medizinischen Leistungserbringern (Dermatologen, Allgemeinmedizinern, Medizinischen Versorgungszentren, Kliniken, etc.), Kostenträgern sowie Patientenverbänden. Letztlich soll es zur nachhaltigen Etablierung eines Anwenderkreises (Netzwerkes) für die Plasmatherapie kommen. Das entstehende Netzwerk soll dabei als meinungsbildendes Organ für die Etablierung der Plasmatherapie bei der Behandlung chronischer Wunden fungieren.

Träger:           vital & physio GmbH Rostock

Titel:               INRÜG – Interdisziplinäres Netzwerk bei Diagnose, Operation und 
                       Therapie (DOT) von Rücken- und Wirbelsäulenerkrankungen
                        älterer Menschen

Ziel der Projektidee ist die Entwicklung eines modularen Fortbildungskataloges zur Multiplikatorenschulung des interdisziplinären Zusammenwirkens bei Diagnose, Operation und Therapie (DOT) von Rücken- und Wirbelsäulenerkrankungen älterer Menschen. Das Projekt soll Defizite der medizinischen Versorgung durch eine genaue Analyse des Ist-Zustandes und der anschließenden Entwicklung valider Handlungsleitfäden zur interdisziplinären Behandlung verbessern. Des Weiteren soll über die Entwicklung der Weiterbildungsmodule und die Schulung von Ärzten und Therapeuten im nationalen Raum die Anzahl der Multiplikatoren beständig erhöht werden.