Praxisorientierte Erzieherausbildung: 90 Anmeldungen liegen vor

Ministerin Hesse: Die neue Ausbildung erfährt großen Zuspruch

Nr.130-17  | 14.07.2017  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Im kommenden Ausbildungsjahr kann die neue praxisorientierte Erzieherausbildung an allen fünf geplanten Standorten starten. Das Land wird in Güstrow, Neubrandenburg, Rostock, Stralsund und Schwerin eine entsprechende Berufsschulklasse einrichten. Die neue Ausbildung zur bzw. zum „Staatlich anerkannten Erzieher/in 0 - 10“ dauert drei Jahre und erfolgt in einer Kindertageseinrichtung und in der Berufsschule. Sie ist damit um ein Jahr kürzer, als die vierjährige schulische Ausbildung zur bzw. zum Erzieher/-in, die zur Betreuung von 0- bis 27-Jährigen befähigt. 

„Mit der praxisorientierten Ausbildung reagiert das Land auf den steigenden Bedarf an Fachkräften in Krippen, Kitas und Horten“, betonte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Wir haben einen neuen und vielversprechenden Weg eröffnet. Die neue Ausbildung ist praxisnah und schafft Bindungen zwischen den Auszubildenden und den Einrichtungen. Außerdem wird eine Vergütung gezahlt und sie ist auch für Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger attraktiv. Die neue Ausbildung erfährt bereits im ersten Jahr großen Zuspruch. Darüber freue ich mich sehr. Insgesamt liegen 90 Anmeldungen vor. Das ist eine beachtliche Zahl“, sagte Hesse.

In der Beruflichen Schule Güstrow sind es 14 Anmeldungen, am Standort Neubrandenburg sind es 25 Anmeldungen. In Rostock gibt es 22 Anmeldungen. Sechs Bewerberinnen bzw. Bewerber davon haben allerdings noch keinen Träger gefunden, bei dem sie den praktischen Teil der Ausbildung absolvieren können. Am Standort Stralsund liegen 15 Bewerbungen vor, in Schwerin sind es 14 Anmeldungen, drei Bewerberinnen bzw. Bewerber haben auch hier noch keinen Ausbildungsbetrieb gefunden.

„Ursprünglich wollten wir mit der Ausbildung im Schuljahr 2018/2019 an den Start gehen. Nun schaffen wir es ein Jahr eher. Das bedeutet, dass ein Jahr früher Absolventinnen und Absolventen für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen“, erläuterte Bildungsministerin Hesse. „Mit dem Ausbildungsstart beginnt das Sammeln von Erfahrungen. Diese sind wichtig, um den neuen Bildungsgang an weiteren Schulen einrichten zu können. Auch an freien beruflichen Schulen soll das künftig möglich sein“, kündigte Hesse an. Dafür müssten jedoch zunächst die Voraussetzungen im Schulgesetz geschaffen werden.

offene Stellen

Freie Stellen in der Landesverwaltung und den Schulen

Stellenangebote

Bildung in MV

Das Online-Portal für Schule und Bildungsthemen

Bildungsserver MV

Studieren in MV

Alles zu Hochschulen und Studiengängen in MV

Studieren mit Meerwert

Kulturportal

Hier treffen sich Kreative, Künstler und Kulturliebhaber

zum Kulturportal