Jahresrückblick: Schulsportliche Wettbewerbe 2017

Ministerin Hesse: Sportlicher Erfolg spornt an, schafft Ehrgeiz und Selbstvertrauen

Nr.238-17  | 28.12.2017  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Endlich hat es geklappt: Nach mehreren Anläufen bei den Winterfinals der paralympischen Wettbewerbe von JUGEND TRAINIERT konnte die „Schule an der Bleiche“ Ludwigslust im Skilanglauf in diesem Jahr den dritten Platz erreichen und damit erstmals die begehrten Medaillen bei einem Bundesfinale erkämpfen.

„Sportlicher Erfolg spornt an, schafft Ehrgeiz und Selbstvertrauen“, sagte Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse. „Gleichzeitig sammeln Schülerinnen und Schüler wichtige Erfahrungen, mit Niederlagen umzugehen. Dies ist ein wichtiges Merkmal des Mannschaftswettbewerbs. Jede erbrachte Leistung zählt, ob positiv oder negativ, oder anders, alle gewinnen oder verlieren gemeinsam. Daraus können sich Charaktereigenschaften bilden, die noch lange über die Schulzeit hinaus wirken“, so Hesse.

Bei den paralympischen Sportarten im Frühjahrsfinale in Berlin erreichte das Überregionale Förderzentrum Sehen Neukloster mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Goalball die gleiche Platzierung und stellte somit wiederum seine Spitzenstellung in dieser Sportart eindrucksvoll unter Beweis. Die Volleyballjungen des Sportgymnasiums Schwerin erzielten mit jeweils dritten Plätzen in den Wettkampfklassen der 11- bis 14- und 14- bis 17-Jährigen ebenfalls herausragende Resultate. „Das sehr gute Ergebnis beim Frühjahrsfinale wird mit den Plätzen 8 und 10 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bergen bzw. der Regionalen Schule ‚Tom Beyer‛ aus Göhren im Badminton, einer Sportart, die eher selten im Rampenlicht steht, komplettiert“, erläuterte Ministerin Hesse. „Gerade hier zeigt sich, dass eine Zusammenarbeit im Kooperationsmodell ‚Schule – Verein‛ bundesweit wirkende Erfolge erzielen kann.“

Die Mädchenmannschaft vom Sportgymnasium Neubrandenburg nahm im Juni dieses Jahres an den Weltmeisterschaften der Schulen in der Leichtathletik in Nancy (Frankreich) teil. Dort konnte sie unter 24 Nationen aus vier Kontinenten einen sehr guten sechsten Rang belegen.

Das Berliner Herbstfinale von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA und JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS war aus Landessicht durch das herausragende Resultat der Mädchen und Jungen vom Sportgymnasium Neubrandenburg im Triathlon geprägt. Einen zweiten Platz erreichten die Mädchen des Sportgymnasiums Neubrandenburg in der Leichtathletik. Das Mecklenburgische Förderzentrum für Körperbehinderte Schwerin belegte im Schwimmen den Bronzerang. Beim gemeinsamen Wettbewerb der Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap im Rahmen des Bundesfinals im Schwimmen konnte unsere Landesstaffel den dritten Platz erzielen.

„Die Schulmannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern haben im Vergleich mit den anderen Bundesländern gezeigt, dass sie in vielen Sportarten gut mithalten können und sogar teilweise die Spitze bestimmen“, so Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse. „Ich hoffe, dass eines dieser Talente unser Land künftig bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen erfolgreich vertreten kann. Darüber würde ich mich zumindest sehr freuen. Den Lehrerinnen und Lehrern danke ich für ihren Einsatz und für ihr Engagement bei der Unterstützung unserer sportlichen Schülerinnen und Schüler.“

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