Wenn die Welt in Schwerin und Greifswald zur Schule geht

Hesse: IPP ist Chance für Austausch und positives Deutschlandbild

Nr.056-18  | 28.03.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Ägypten, Bulgarien, Burkina Faso, Malaysia, Namibia, Thailand, Türkei, Tschechien – aus diesen Ländern kommen die Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien das Greifswalder Jahn-Gymnasium und das Gymnasium Fridericianum in Schwerin internationaler machen werden. Die beiden Schulen sind auch in diesem Jahr wieder Gastgeberinnen für diejenigen, die das „Internationale Preisträgerprogramm“ (IPP) des Pädagogischen Austauschdienstes der KMK (PAD) wegen besonders guter Leistungen im Fach Deutsch für einen vierwöchigen Studienaufenthalt in Deutschland ausgewählt hat. Ab dem 27. August 2018 werden die ausländischen Jugendlichen für zwei Wochen bei Gastfamilien wohnen und gemeinsam mit ihren Gastgeschwistern das Gymnasium besuchen. Der Rest ihres Aufenthalts in Deutschland besteht aus einem Studienprogramm in Köln, Bonn, Berlin und München oder Hamburg.

„Ich freue mich, dass die beiden Gymnasien in Greifswald und Schwerin bereits seit den 90-er Jahren ihre Türen für diese bunt gemischten Gruppen öffnen“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Das ist eine wunderbare Gelegenheit, um sich mit Jugendlichen aus anderen Ländern auszutauschen und ihnen unser schönes Mecklenburg-Vorpommern und das Leben hier zu zeigen. Es wäre toll, wenn sich künftig noch mehr Schulen aus MV an dem Programm beteiligen würden“.

Die Ministerin verwies auf die positiven Effekte des internationalen Besuchs: „So ein direkter Kontakt baut Berührungsängste ab und kann Freundschaften begründen. Der eine oder die andere nimmt dann ein hoffentlich so positives Bild von Deutschland mit nach Hause, dass er oder sie zum Studium wieder herkommt.“

Das „Internationale Preisträgerprogramm“ wählt jährlich rund 450 Schülerinnen und Schüler aus etwa 90 Nationen aus und lädt sie nach Deutschland ein. Ziel ist es, die deutsche Sprache im Ausland zu fördern und durch die Aufenthalte hier den 15 - 17-Jährigen ein modernes und authentisches Deutschlandbild zu vermitteln. Die KMK betont in ihrem Studienprogramm den internationalen und interkulturellen Charakter des vierwöchigen Besuchs. Das Auswärtige Amt fördert das Programm.

Für die kommenden Jahre sucht der PAD weitere Gastgeberschulen. Informationen zu Bewerbung und Voraussetzungen finden interessierte Schulen unter: https://www.kmk-pad.org/programme/internationales-preistraegerprogramm.html

 

 

 

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