Schuljahr 2018/2019: Mehr Ganztagsangebote im Land

Ministerin Hesse: Bildungs- und Freizeitangebote flexibler gestalten

Nr.106-18  | 21.06.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Der Ausbau von Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen in Mecklenburg-Vorpommern geht weiter. Zum kommenden Schuljahr nehmen fünf Schulen die Arbeit als volle Halbtagsgrundschule bzw. als gebundene Ganztagsschule oder als teilweise gebundene Ganztagsschule auf. Schulen, die mit Beginn eines Schuljahres ihre Organisationsform verändern wollen, müssen im Vorjahr im Bildungsministerium einen entsprechenden Antrag stellen.

„Schritt für Schritt wird unser Netz an Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen dichter“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Das bedeutet, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, an ganztägigen Angeboten teilzunehmen. Dies ist ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit. Mein Ziel ist es, in dieser Legislaturperiode bis zu 10.000 zusätzliche Ganztagsplätze zur Verfügung zu stellen. Ganztägiges Lernen betrachte ich als große Chance. Ganztagsschulen und volle Halbtagsgrundschulen können Bildungs- und Freizeitangebote flexibler gestalten und machen neue Lernformen möglich“, bekräftigte Hesse.

Überblick über die Schulen mit neuer Organisationsform ab 1. August 2018:

  • Diesterweg-Grundschule Loitz (Vorpommern-Greifswald): Einrichtung einer vollen Halbtagsgrundschule an der Grundschule
  • Grundschule „Peenetal“, Görmin (Vorpommern-Greifswald): Einrichtung einer vollen Halbtagsgrundschule an der Grundschule
  • Grundschule Jatznick (Vorpommern-Greifswald): Einrichtung einer vollen Halbtagsgrundschule an der Grundschule
  • Regionale Schule „Tom Beyer“ Göhren (Vorpommern-Rügen): Änderung der Organisationsform zur gebundenen Ganztagsschule
  • Kooperative Gesamtschule Altentreptow (Mecklenburgische Seenplatte): Änderung der Organisationsform zur teilweise gebundenen Ganztagsschule

 „Beim Ausbau von Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen entscheiden wir nicht über die Köpfe von Eltern und Lehrkräften hinweg. Voraussetzung ist, dass die Schulkonferenz einen entsprechenden Beschluss gefasst hat. Auch der Schulträger muss den Plänen zustimmen. So stellen wir sicher, dass die Beteiligten das Ganztagsangebot auch wirklich wollen“, erläuterte Hesse. 

Für die Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen stellt das Land pro Jahr 26 Mio. Euro bereit. In Mecklenburg-Vorpommern wird es im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 338 ganztägig arbeitende Schulen geben. Das sind ca. 65 Prozent aller staatlichen allgemein bildenden Schulen. Bezogen auf die Gesamtzahl der Schüler der Primarstufe und Sekundarstufe I nimmt bereits jeder zweite Schüler an ganztägigen Angeboten teil. Im Schuljahr 2017/2018 waren das insgesamt 72.685 Schülerinnen und Schüler. Das ist ein Anstieg um ca. 10 Prozent gegenüber dem Schuljahr 2014/2015.

 

offene Stellen

Freie Stellen in der Landesverwaltung und den Schulen

Stellenangebote

Bildung in MV

Das Online-Portal für Schule und Bildungsthemen

Bildungsserver MV

Studieren in MV

Alles zu Hochschulen und 
Studiengängen in MV

Studieren mit Meerwert

Kulturportal

Hier treffen sich Kreative, Künstler und Kulturliebhaber

zum Kulturportal