Ausbildungscentrum der Bauwirtschaft erweitert Internat

Ministerin Hesse: Wer beim Bau arbeitet, weiß um die Bedeutung des Fundaments

Nr.140-18  | 30.08.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Das Baugewerbe in Mecklenburg-Vorpommern hat sich nach Auffassung von Bildungsministerin Birgit Hesse gut auf die Entwicklungen am Ausbildungsmarkt eingestellt. Bei der Fachausbildung konzentriert sich die Branche seit 2011 auf den Standort Rostock. Trotz stark gesunkener Schülerzahlen in den vergangenen Jahren konnte dadurch die hohe Qualität der Fachausbildung erhalten werden. Durch die Erweiterung des Internats am Ausbildungscentrum der Bauwirtschaft können die Auszubildenden aus dem ganzen Land untergebracht werden. Bildungsministerin Hesse hat heute an der feierlichen Einweihung des Erweiterungsbaus teilgenommen.

„Wer beim Bau arbeitet, weiß offenkundig um die Bedeutung des Fundaments – auch im übertragenden Sinne. Die Bauwirtschaft engagiert sich traditionell stark in und für die Aus- und Weiterbildung“, lobte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Sie hat erkannt, dass sie in Sachen qualifizierter Nachwuchs nur dann auf der sicheren Seite ist, wenn sie selber aktiv wird, wenn sie strategisch plant und sich den Entwicklungen im Land anpasst. Zugpferde wie die Baubranche tragen dazu bei, die duale Berufsausbildung attraktiver zu machen“, betonte Hesse. Die Zahl der Schulabgänger steige langsam wieder und die Ausbildungsbereitschaft der Baubetriebe nehme weiter zu.

Der Erweiterungsbau des Internats bietet 64 Plätze in 32 Doppelzimmern, mit Dusche und WC, WLAN und TV. Mit den 64 Betten im bisherigen Internat stehen insgesamt 128 Internatsplätze zur Verfügung. Am Ausbildungscentrum der Bauwirtschaft findet die Überbetriebliche Ausbildung statt. Das Ausbildungscentrum wird durch die abc Bau M-V GmbH betrieben, an der der Bauverband des Landes beteiligt ist. In ihrem Grußwort ging Bildungsministerin Birgit Hesse auch auf die finanzielle Unterstützung des Landes von Berufsschülerinnen und Berufsschülern ein.

„Unser jüngster Schritt, die Vergütungsgrenze für diese Zuschüsse für Fahrt- und Übernachtungskosten auf 600 Euro anzuheben, stieß beim Bauverband auf nicht allzu viel Gegenliebe“, sagte Hesse. Das habe sie vernommen. „In der Kritik, dass dadurch die Azubis im Baugewerbe nicht von der Unterstützung profitierten, steckt aber doch eigentlich eine gute Nachricht: nämlich, dass die Baubranche ihre Auszubildenden fair und angemessen entlohnt. Der Zuschuss ist nichts anderes als eine Sozialleistung, und unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass möglichst wenige darauf angewiesen sind“, so die Ministerin.

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