Ganztagsschulen bieten Raum für Bewegungsangebote

Ministerin Hesse: Ich bin ein großer Fan von möglichst viel Bewegung in der Schule

Nr.154-18  | 12.09.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Bildungsministerin Birgit Hesse hat sich im Landtag für viele Bewegungsangebote an den Schulen ausgesprochen. Nach ihrer Auffassung bieten Ganztagsschulen genügend Gelegenheit, Bewegungsangebote in den Schulalltag zu integrieren. Die Einführung einer dritten Sportstunde für alle Schulen lehnte die Ministerin hingegen ab. 

„Ich bin ein großer Fan von möglichst viel Bewegung in der Schule“, erklärte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Sport hat viele positive ‚Nebenwirkungen‛. Motorische Leistungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration, soziale Kompetenz, Selbstständigkeit, aktuelle Befindlichkeit und die Schulzufriedenheit insgesamt – das alles beeinflusst der Sport zum Guten“, sagte Hesse.

Für den Grundschulbereich entwickelt eine Arbeitsgruppe des Bildungsministeriums seit Beginn dieses Jahres den Schulsport qualitativ weiter. Dabei wird er keineswegs nur als Sportunterricht verstanden, sondern als Bewegung, Spiel und Sport im Bereich Primarstufe.

„Jenseits dessen ist es natürlich auch eine Option, die Wochenstundenzahl zu erhöhen“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse im Landtag. „Für die Klassenstufen 2 bis 6 haben wir das auch getan, dort gibt es die dritte Sportstunde – vor allem deshalb, weil die Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufen sich in dem Altersbereich befinden, der besonders sensibel und günstig ist für die Entwicklung der motorischen Leistungsfähigkeit“, so die Ministerin.

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