„Europa neu denken!?“

11. Jahreskongress zur politischen Bildung in Grimmen

Nr.156-18  | 13.09.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Europa geht es beim diesjährigen Jahreskongress zur politischen Bildung um die grundsätzlichen Vorstellungen zur Zukunft der Europäischen Integration. In Vorträgen und Workshops steht die Frage im Mittelpunkt, ob wir immer noch dasselbe meinen, wenn wir von „Europa“ sprechen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen sich außerdem darüber austauschen, welche Konsequenzen daraus für die praktische politische Bildungsarbeit entstehen.

„Reisen, ohne an der Grenze den Pass zeigen zu müssen. Keine Gebühren mehr beim Roaming. Ein finanzierter Studienaufenthalt über das Erasmus-Programm. All das hat die Europäische Union möglich gemacht“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Die EU steht für viele Freiheiten und Fortschritte. Dennoch nehmen seit einiger Zeit die antieuropäischen Stimmungen zu. Ich bin bekennende Europäerin und freue mich, dass uns die Landeszentrale mit ihrem Kongress wieder bewusster machen will, was wir von der EU haben“, betonte Hesse.

Beim Jahreskongress wird Prof. Dr. Eckart D. Stratenschulte mit einem Vortrag über gegensätzliche Vorstellungen von Europa einführen. Prof. Stratenschulte leitete von 1993 bis 2017 die Europäische Akademie Berlin und ist seit 2018 geschäftsführender Vorstand der Deutschen Nationalstiftung. Im Anschluss wird Monika Oberle, Professorin für Politikwissenschaft und Didaktik der Politik an der Universität Göttingen, vorstellen, wie sich die politische Bildung Europa nähern kann. Am Nachmittag stehen sechs Workshops auf dem Programm: Neben einem Planspiel zur Asylpolitik der Europäischen Union werden u. a. inhaltliche Themen wie „Welches Europa will unser Nachbar Polen?“ und „Herausforderung Brexit – Die EU ohne die Briten?“ angeboten.

„Angesichts der anstehenden Europawahlen im kommenden Jahr ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Grundfragen der Europäischen Integration wichtig“, sagte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Jochen Schmidt. „Die Antwort auf die Frage, welches Europa wir wollen, muss auf der Basis von Informationen und Fakten gegeben werden. Dazu wollen wir mit dem Jahreskongress einen Beitrag leisten“, so Schmidt.

Neben politischen Bildnern, Lehrerinnen und Lehrern haben sich auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger angemeldet. Insgesamt werden mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Der Jahreskongress wird von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit dem Landesverband der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung e.V. (DVPB) jährlich zu wechselnden Themen organisiert. Hiermit sollen Arbeitsschwerpunkte gesetzt und eine kontinuierliche Diskussion über Inhalte und Qualität der politischen Bildung in Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht werden.

 

Termin:

Donnerstag, 20.09.2018

9:00 – 16:30 Uhr

Ort:

Kulturhaus Treffpunkt Europas

Heinrich-Heine-Str. 1 a, Grimmen

Anmeldung und Kontakt:
Landeszentrale für politische Bildung
Mecklenburg-Vorpommern
Jägerweg 2
19053 Schwerin
Tel.: 0385 588-17950
Internet : www.lpb-mv.de
Email: poststelle@lpb.mv-regierung.de

 

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