Erste Absolventen im Masterstudiengang Sonder- und Inklusionspädagogik

Ministerin Hesse: Inklusion ist vor allem eine Haltungsfrage

Nr.183-18  | 23.10.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

In Mecklenburg-Vorpommern haben die ersten 15 Lehrkräfte den zweijährigen Masterstudiengang Sonder- und Inklusionspädagogik an der Universität Rostock erfolgreich abgeschlossen. Im Schuljahr 2016/2017 hatten insgesamt 25 Lehrerinnen und Lehrer das Studium aufgenommen, um sich berufsbegleitend für die Umsetzung der Inklusion in den Schulen zu qualifizieren. Die übrigen 10 Lehrkräfte sind vorzeitig ausgeschieden oder befinden sich in Elternzeit und steigen in einem nächsten Durchgang wieder ein.

„Wenn sich Lehrerinnen und Lehrer neben ihrem Schulalltag weiter qualifizieren, ziehe ich davor den Hut“, lobte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Ich gratuliere den Absolventinnen und Absolventen des ersten Durchgangs. Sie zeigen, dass sie offen sind für neue Lernformen. Ich bin mir sicher, dass sie ihren Kolleginnen und Kollegen vermitteln, dass Inklusion vor allem eine Haltungsfrage ist. An vielen Schulen im Land wird die Inklusion seit vielen Jahren erfolgreich gelebt. Ich freue mich, wenn sich auch weitere Lehrerinnen und Lehrer entscheiden, den Masterstudiengang aufzunehmen“, so Hesse.

Die Universität Rostock und das Land hatten den Masterstudiengang Sonder- und Inklusionspädagogik im Oktober 2016 gestartet. Geplant sind fünf Durchgänge, pro Durchgang stehen maximal 25 Studienplätze zur Verfügung. Voraussetzung für den Masterstudiengang ist das Zweite Staatsexamen für ein Lehramt bzw. eine Lehrbefähigung. Die Lehrkräfte müssen außerdem eine mindestens einjährige Berufspraxis nachweisen.

Weitere Informationen: www.sopaed.uni-rostock.de (Rubrik „Lehre“)

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