1 Million Euro für die Internationalisierung der Hochschulen geplant

Ministerin Hesse: Forschung und Lehre machen nicht an nationalen Grenzen halt

Nr.201-18  | 15.11.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Mecklenburg-Vorpommern will die Zahl der Studierenden aus dem Ausland an den Universitäten und Fachhochschulen erhöhen. Für das Studierendenmarketing stellt das Land in dieser Legislaturperiode bis zu 500.000 Euro zur Verfügung. Bei der Einrichtung von weiteren Double-Degree-Studiengängen plant das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Hochschulen mit 500.000 Euro zu unterstützen. Beim Double Degree erreichen Studierende durch das parallele Studium an zwei akademischen Einrichtungen zwei akademische Grade.

„Forschung und Lehre machen nicht an nationalen Grenzen halt, sondern sind international ausgerichtet“, betonte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Durch den fortschreitenden demografischen Wandel werden unsere Hochschulen künftig verstärkt auf junge Menschen aus dem Ausland angewiesen sein, wenn sie ihre Studierendenzahlen halten wollen. Die Internationalisierung ist eine große Herausforderung, aber sie bietet auch große Chancen. Dabei wollen wir unsere Hochschulen unterstützten“, sagte Hesse.

Double-Degree-Studiengänge sind in der Regel bilingual. Das unterscheidet sie von rein oder überwiegend englischsprachigen Studiengängen. An der Universität Rostock ist zum Beispiel ein Double Degree im Studiengang „Business Information Systems“ in Kooperation mit der Universität St. Petersburg möglich. Die Hochschule Neubrandenburg kooperiert mit der Universität Concepción del Uruguay im Studiengang „Nachhaltiges Landwirtschaftliches Produktionsmanagement“. Die Hochschule Stralsund bietet beispielsweise ein Double Degree in „International Management Studies in the Baltic Sea Region“ gemeinsam mit mehreren Hochschulen im Ostseeraum an.

Beim Studierendenmarketing ist vorgesehen, dass die Hochschulen ihre Werbeaktivitäten im Ausland verstärken. Im Fokus stehen dabei künftige Studierende, die in der Ostseeregion und in Mittel- und Osteuropa leben. Durch gemeinsam abgestimmte Akzente soll zudem die Hochschulmarketingkampagne „Studieren mit Meerwert“, die den Studienstandort Mecklenburg-Vorpommern bewirbt, internationaler ausgerichtet werden. Für die Anwerbung von ausländischen Studierenden und ausländischem Lehrpersonal für die Hochschulen liegt ein entsprechender Landtagsbeschluss vor.

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