Verbesserungen bei Regeln zum Fahrtkostenzuschuss kommen an

Ministerin Hesse: Mehr Berufsschüler sollen von der Unterstützung profitieren

Nr.075-19  | 12.04.2019  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Bildungsministerin Birgit Hesse wertet die Änderungen bei den Regelungen für finanzielle Zuschüsse bei Fahrt- und Übernachtungskosten von Berufsschülerinnen und Berufsschülern als Erfolg. Bislang sind 235.654 Euro der vorgesehenen 350.000 Euro abgeflossen. Im vergangenen Schuljahr waren es insgesamt lediglich 176.379 Euro.

Seit dem Schuljahr 2018/2019 können Berufsschülerinnen und Berufsschüler Zuschüsse erhalten, wenn sie weniger als 600 Euro verdienen. Das Land hatte die Vergütungsgrenze entsprechend angehoben. Im vergangenen Schuljahr lag sie bei 500 Euro.

„Mehr Berufsschülerinnen und Berufsschüler sollen von der Unterstützung profitieren. Die aktuelle Bilanz stimmt mich hoffnungsfroh, dass wir unser Ziel auch erreichen“, sagte Bildungsministerin Hesse. „Wir prüfen darüber hinaus, welche Schritte wir noch gehen können, um die Regelungen weiter zu verbessern. Die Wege zur Berufsschule sind für einige Jugendliche im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern weit. Wir werden die Fahrtzeiten nicht verkürzen können, wenn wir die Qualität des Berufsschulunterrichts und eine gewisse Größe der beruflichen Schulen erhalten wollen“, betonte die Ministerin.

Im Bildungsministerium liegen für das laufende Schuljahr 713 Anträge auf Zuschüsse vor. Im vergangenen Schuljahr waren es im ersten Halbjahr 448 Anträge und im zweiten Halbjahr 293 Anträge. Die Zuschüsse mussten damals halbjährlich beantragt werden und wurden entsprechend auch für ein Halbjahr gezahlt. Heute werden sie für ein Schuljahr gewährt und damit auch für ein ganzes Schuljahr gezahlt. Im laufenden Schuljahr sind bislang 347 Anträge genehmigt worden. Das Land geht von insgesamt mehr als 500 Genehmigungen aus. 

Der Zuschuss des Landes bei einer notwendigen auswärtigen Unterkunft beträgt pauschal 350 Euro für ein Jahr. An den Fahrtkosten für die Hin- und Rückfahrten beteiligt sich das Land wie folgt: Schülerinnen und Schüler sollen für den Weg vom Ausbildungs- oder Wohnort bis zur beruflichen Schule 280 Euro je Schuljahr bei einer Strecke bis 300 Kilometer (Hin- und Rückfahrt) erhalten. Bei einer Strecke über 300 Kilometer (Hin- und Rückfahrt) sind es 560 Euro.

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