Zu Ostern Altes neu entdecken – „Blutiges Gold“ in Groß Raden ist wieder komplett

Nachdem ausgewählte Fundstücke der Ausstellung „Blutiges Gold“ zeitweilig im Berliner Gropius-Bau als Teil der Sonderausstellung "Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland" zu sehen waren, sind sie seit einigen Wochen zurück in Groß Raden. Auch zu Ostern und noch bis zum 13. Oktober 2019 ist die komplette "Blutiges Gold"-Schau wieder geöffnet.

Nr.077-19  | 16.04.2019  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Nachdem ausgewählte Fundstücke der Ausstellung „Blutiges Gold“ zeitweilig im Berliner Gropius-Bau als Teil der Sonderausstellung "Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland" zu sehen waren, sind sie seit einigen Wochen zurück in Groß Raden. Auch zu Ostern und noch bis zum 13. Oktober 2019 ist die komplette "Blutiges Gold"-Schau wieder geöffnet.

Das Archäologische Freilichtmuseum Groß Raden präsentiert die Funde vom bronzezeitlichen Schlachtfeld im Tollensetal und versetzt seine Besucherinnen und Besucher weit zurück in die Vergangenheit, etwa 3.200 Jahre. Damals wurde entlang der Tollense gekämpft: Mit Pfeil und Bogen, Lanzen, Schwertern und Keulen sind dort viele hundert junge Männer aufeinander losgegangen.

Ihren Ursprung hat die Ausstellung vor 21 Jahren, als ein ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger die ersten Spuren der Gewalt fand: eine hölzerne Keule und einen Oberarmknochen, in dem eine Pfeilspitze aus Feuerstein steckte. Die daraus resultierende Forschung und ihre Erkenntnisse waren gleichzeitig eine kleine Revolution – eine Revolution des Bildes, das wir von der Bronzezeit hatten.

„Blutiges Gold“ folgt den Fährten, welche die gezeigten Stücke dem bisherigen Erkenntnisstand hinzugefügt haben, ohne alle Fragen beantworten zu können. Sie lädt ihre Besucher dazu ein, entlang der Funde ebenfalls auf Spurensuche zu gehen.

Mehr über die Sonderausstellung unter www.blutiges-gold.de.

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