Neues Messsystem startet am IAP Kühlungsborn

Martin: VAHCOLI ist echte Spitzenleistung

Nr.181-19  | 27.09.2019  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

VAHCOLI heißt die neue Forschungsinfrastruktur, die das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) heute in Kühlungsborn offiziell vorgestellt hat. Das lasergestützte System soll dreidimensional Wind und Temperaturen in Höhen bis 100 km messen. Das innovative Vorhaben macht hochauflösende Messungen und damit z.B. eine gezielte Untersuchung von Schwerewellen in der Atmosphäre möglich.

Wissenschaftsministerin Bettina Martin zeigte sich bei der Einweihung von VAHCOLI beeindruckt und wertet das neue Technologie-Konzept als weitere Stärkung der außeruniversitären Forschung in Mecklenburg-Vorpommern. „Das IAP leistet einen ganz zentralen Beitrag zur Attraktivität unseres Landes als Wissenschaftsstandort, und das vor allem durch seine wissenschaftlichen Leistungen auf allerhöchstem Niveau. Gerade im Bereich Physik ist es beachtlich, wie breit und wissenschaftlich exzellent Mecklenburg-Vorpommern aufgestellt ist“, sagte Martin. „Zwei Jahre hat es gedauert, das Vorhaben zu realisieren, und das IAP hat es geschafft, den Bau von VAHCOLI in dieser Zeit immer an den technologischen Fortschritt  anzupassen, sodass wir es hier mit einer echten Spitzenleistung zu tun haben.“ Alle wesentlichen Komponenten des Systems hatte das  IAP im Vorfeld selbst entwickelt und getestet.

VAHCOLI steht für Vertical and Horizonal Coverage by Lidar. Der Bund, Mecklenburg-Vorpommern als Sitz-Land und die anderen Bundesländer fördern die neue Forschungsinfrastruktur gemeinsam als Sondertatbestand mit knapp zwei Millionen Euro, der Eigenanteil des IAP liegt bei 420.000 Euro. Grundlage für die Förderung war die jüngste obligatorische Evaluierung des IAP Kühlungsborn und eine entsprechende Empfehlung des Senatsausschusses der Leibniz-Gemeinschaft, in der es u.a. hieß, VAHCOLI sei für die Entwicklung des Instituts „von höchster strategischer Bedeutung“. Sowohl der Senat der Leibniz-Gemeinschaft als auch die Bund-Länder-Gemeinschaft im Rahmen der GWK hatten sich diese nachdrückliche Empfehlung zu Eigen gemacht.

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