Forschungsschiff erhält neueste technische Ausstattung

Mehrwöchiger Aufenthalt in der Peene-Werft

Nr.209-19  | 26.11.2019  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Das landeseigene Forschungsschiff ELISABETH MANN BORGESE hat für einen mehrwöchigen Werftaufenthalt in der Peene-Werft in Wolgast festgemacht. Die turnusmäßigen Wartungsarbeiten am Schiffskörper und an der schiffstechnischen Ausstattung (u. a. Elektrik, Hydraulik, Radar, Echolotsystem) zur Bestätigung der Klasse des Schiffs (Schiffs-TÜV) werden bis voraussichtlich Anfang kommenden Jahres dauern. Die umfangreichen Werftarbeiten sind notwendig, um das Forschungsschiff technisch auf den neusten Stand zu bringen. Ziel ist es, die ELISABETH MANN BORGESE auch zukünftig der Wissenschaft als zuverlässige Arbeitsplattform für die Meeres- bzw. maritime Forschung einschließlich des Meeres-Monitorings und der wissenschaftlichen Ausbildung zur Verfügung stellen zu können. 

„Moderne Meeresforschung ist ohne ein Forschungsschiff nicht möglich“, betonte Wissenschaftsministerin Bettina Martin. „Die ELISABETH MANN BORGESE ist für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung (IOW) ein unverzichtbares Arbeitsgerät, um auf See den Zustand und die Dynamik von Nord- und Ostsee zu erforschen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler widmen sich dabei aktuellen Herausforderungen wie dem nachhaltigen Meeresschutz oder zahlreichen Beeinträchtigungen wie dem Plastik im Meer. Damit das Forschungsschiff weiterhin zuverlässig seine Dienste verrichten kann, muss es von Zeit zu Zeit gewartet werden. Das dient nicht nur der Schiffs- und Forschungstechnik an Bord, sondern auch der Sicherheit der Besatzung. Ich wünsche dem Schiff nach Beendigung des Werftaufenthaltes allzeit gute und sichere Fahrt“, so Martin. 

Die ELISABETH MANN BORGESE (Länge 56,50 m, Geschwindigkeit 11 Kn, 11 Mann Besatzung & bis zu 12 Wissenschaftler/innen) befindet sich seit Juni 2011 an bis zu 305 Tagen pro Jahr im Seebetrieb und ist das „Hausschiff“ des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). Der bisherige Betrieb verlief ohne Havarien und ohne Ausfallzeiten für die Wissenschaft. Als Mehrzweckboot SCHWEDENECK 1987 im schleswig-holsteinischen Schacht-Audorf gebaut, konnte das Land Mecklenburg-Vorpommern im Frühjahr 2011 das gebrauchte Schiff als Forschungsschiff für die Ostsee und die Nordsee vom Bund erwerben. Der Umbau zum Forschungsschiff erfolgte seinerzeit in der Peene-Werft. Die ELISABETH MANN BORGESE hat dort seitdem weitere notwendige Werftaufenthalte absolviert. Das Personal der Werft ist daher mit dem Schiff bestens vertraut. 

Namensgeberin des Forschungsschiffes ist Elisabeth Mann Borgese (1918-2002), jüngste Tochter von Thomas Mann und Mitbegründerin des Club of Rome. Sie war als weltweit bekannte und hochkompetente Verfechterin des Meeresschutzes und Seerechtlerin maßgeblich am Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen von 1982 beteiligt.

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