Integration

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Stralsund: Lkw fährt gegen Vorwegweiser

Nr.HST-1012-01/2009  | 10.12.2009  | PP NB  | Polizeipräsidium Neubrandenburg
 

Ein Lkw aus dem Landkreis Ostvorpommern ist am Vormittag des 10.12.09 von der Straße abgekommen und gegen einen Vorwegweiser geprallt. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Schaden am Fahrzeug und an den Verkehrsleiteinrichtungen wird auf rund 10 000 Euro geschätzt.

Der 21-jährige Lkw-Fahrer bog gegen 10.00 Uhr mit seinem 12-Tonner am Abzweig Grünhufe von der Ortsumgehung ab. Kurz vor der Auffahrt auf die B 194 kam er nach rechts auf den Seitenstreifen. Erst der Vorwegweiser beendete seinen Ausflug ins Grüne. Die Ladung, ein Teleskopradlader von 5,5 Tonnen Gewicht war gut gesichert und blieb auf er Pritsche. Die Spuren vor Ort lassen auf Unaufmerksamkeit, eventuell sogar auf Sekundenschlaf schließen. Die Unfallstelle war bis 12.45 Uhr voll gesperrt.

Die Atmosphäre im Klassenzimmer ist internationaler geworden. An den allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern lernen Schülerinnen und Schüler aus Polen, Russland, Vietnam und aus vielen anderen Ländern in Europa und Asien. Weil sich die Lage in Krisengebieten zugespitzt hat, sind in den vergangenen Jahren mehr Kinder und Jugendliche aus Afghanistan oder Syrien nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen und besuchen die Schulen. Der Ausländeranteil an den Schulen liegt insgesamt bei rund fünf Prozent. Die Landesregierung sieht die Integration als Daueraufgabe. Der Schlüssel ist das Erlernen der deutschen Sprache.

Deutschintensivförderung an allgemein bildenden Schulen

Für Schülerinnen und Schüler, die keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben, beginnt das Sprachenlernen mit der Deutschintensivförderung. Kinder und Jugendliche, die bereits Kenntnisse der deutschen Sprache haben, erhalten eine begleitende Förderung, die als Gruppenunterricht organisiert sein kann, aber auch im Klassenverband oder als Unterricht ergänzendes Angebot an vollen Halbtagsgrundschulen und an Ganztagschulen stattfinden kann. Die Intensivförderung für Deutsch im Primar- und Sekundarbereich gibt es nicht überall im Land, sondern nur an bestimmten Schulen. Das Deutsche Sprachdiplom I (DSD I) der Kultusministerkonferenz unterstützt als schulische Prüfung die sprachliche Erstintegration von Schülerinnen und Schülern, die ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen nach Deutschland gekommen sind.

Kontakt

Hausanschrift
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 5
Referat 513
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Referatsleiterin
Ada Quade
Telefon: 0385 588-7530

Deutsch lernen an den beruflichen Schulen

An den beruflichen Schulen besuchen zugewanderte Jugendliche eine Berufsvorbereitungsklasse, die eigens für sie eingerichtet wurde. Im ersten Jahr erhalten die Schülerinnen und Schüler dort einen Deutschintensivkurs und Orientierungsunterricht. Im zweiten Jahr bereiten sie sich auf die Berufsausbildung vor und streben das Erlangen der Berufsreife an. Die Berufsvorbereitungsklasse ist durchlässig. Das heißt, jederzeit ist ein Wechsel an andere Schularten und Bildungsgänge möglich, wenn die Schülerinnen und Schüler die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Die Landeszentrale für politische Bildung bietet Berufsvorbereitungsklassen Unterrichtsmodule zu den Themen Politik, Grundrechte, Ausbildung, Beruf und Landeskunde an.

Kontakt

Hausanschrift
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 5
Referat 521
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Dr. Ilona Pollack
Telefon: 0385 588-7600

Lehrerinnen und Lehrer für Deutsch als Zweitsprache

Wer Schülerinnen und Schülern ohne oder mit geringen Sprachkenntnissen die deutsche Sprache vermitteln will, benötigt eine besondere Ausbildung. In der Intensivförderung unterrichten Lehrerinnen und Lehrer, die speziell für den Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ aus- bzw. fortgebildet wurden. Das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern ist für die Lehrerfortbildung im Land zuständig. Gemeinsam mit der Landesfachstelle „DaZ in der Schule“ bietet es entsprechende Qualifizierungen für Lehrerinnen und Lehrer an.

Kontakt

Hausanschrift
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 2 - Bildungsplanung und Schulentwicklung
Institut für Qualitätsentwicklung
Schmiedestraße 8
19053 Schwerin
Direktor des Instituts für Qualitätsentwicklung
Dr. Uwe Viole
Telefon: 0385 588-7700

Unterrichtsmaterialien: Ordner „Wertebildung“

Wie leben wir in Deutschland zusammen und was macht das gesellschaftliche Miteinander aus? Diese Frage steht im Zentrum des Material-Ordners „Wertebildung“. Er ist für Lehrerinnen und Lehrer gedacht, die mit zugewanderten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat den Ordner auf Grundlage der Hamburger Publikation „Wertebildung – Miteinander leben – Grundrechte vertreten – Gesellschaft gestalten“ herausgegeben.