Fragen und Antworten

Die Corona-Pandemie stellt alle gesellschaftlichen Bereiche vor enorme Herausforderungen – auch die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Kultur. Zu den Auswirkungen gibt es nach wie vor viele Fragen. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat an dieser Stelle die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Themenbereiche

Der Fragen- und Antwortkatalog umfasst die Themenbereiche Schule und Hochschule.

Fragen und Antworten zum aktuellen Schulbetrieb

Welche Regelungen gelten für die Schulorganisation nach den Winterferien?

Soweit ab einschließlich dem 22. Februar 2021 zwei Werktage in Folge landesweit die 7-Tages-Inzidenz unter 100 ist, entscheidet sich ab dem darauffolgenden Werktag die Einordnung des jeweiligen Landkreises oder der kreisfreien Stadt in die Regelungsgruppen anhand deren Inzidenzwerte für den Schulbetrieb.

Die bisherige Regelung zur 7-Tages-Inzidenz ab 150 besteht weiterhin fort.

Die Regelungen zur Pflicht des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung wird weiterhin durch die 2. Schul-Corona-Verordnung geregelt und bleibt zunächst unverändert bestehen. Als besondere Unterstützungsmaßnahme für bedürftige Schülerinnen und Schüler werden zusätzliche medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung gestellt.

Aus Gründen des Infektionsschutzes sind die Regelungen des Hygieneplans für SARS-CoV-2 weiterhin zu beachten.

Schülerinnen und Schüler, die nach den Winterferien wieder den Präsenzunterricht an den Schulen besuchen, müssen wie bereits nach den Sommer-, Herbst- und Weihnachtsferien wieder ein von den Eltern ausgefülltes Formular vorlegen, in dem sie versichern, dass der Schüler oder die Schülerin sich in den vergangenen 10 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten hat. Außerdem ist zu erklären, dass der Schüler oder die Schülerin keine Symptome aufweist, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hinweisen könnten. Das Formular und weitere Informationen dazu sind über die Schulen zu beziehen oder im Internet unter https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/download?id=1632858 herunterzuladen.

Inzidenzunabhängig wird in den Schulen die Abnahme von Abschlussprüfungen sowie etwaiger anderer Prüfungen (Kammerprüfungen, Kenntnisprüfungen im Rahmen der Berufsanerkennung ausländischer Gesundheitsfachberufe etc.) gewährleistet.

Welche Regelungen gelten für die Schulorganisation bei einer Inzidenz unter 50 („U50“)?

Für Schulen in Landkreisen oder kreisfreien Städten, wo nach dem 13. Februar 2021 an zehn Kalendertagen ununterbrochen eine 7-Tages-Inzidenz von unter 50 herrschte ist, das Vorgehen wie folgt:

Grundschulbereich

In der Grundschule findet täglicher Präsenzunterricht im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Ab dem 24. Februar gilt eine Präsenzpflicht. Damit sind nach den Ferien zwei Übergangstage ermöglicht. 

Klassen 5 und 6

In den Klassen 5 und 6 findet täglicher Präsenzunterricht im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Ab dem 24. Februar gilt eine Präsenzpflicht. Damit sind nach den Ferien zwei Übergangstage ermöglicht. 

weitere Klassen der weiterführenden Schulen

Die Klassenstufen der weiterführenden Schulen ab der Klassenstufe 7 verbleiben nach den Ferien zunächst im Distanzunterricht. Ab dem 8. März startet der Unterricht in Präsenz unter Einhaltung des Mindestabstandes. In der Regel sind dafür die Lerngruppen zu teilen (Wechselunterricht). Sind die Lerngruppen ohnehin klein oder der genutzte Raum sehr groß (z. B. Aula, Sporthalle), kann ausnahmsweise auf die Teilung verzichtet werden. Ziel dieser Reglung ist es, den Mindestabstand als Hygienemaßnahme einhalten zu können. An den Präsenztagen gilt Präsenzpflicht.

Abschlussklassen

Für alle Abschlussklassen findet täglicher Präsenzunterricht im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Ab dem 24. Februar gilt eine Präsenzpflicht. 

Berufliche Schulen

In den beruflichen Schulen findet Präsenzunterricht für alle Abschlussklassen im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Ab dem 24. Februar gilt eine Präsenzpflicht. Alle anderen Klassen der beruflichen Schulen verbleiben nach den Ferien zunächst im Distanzunterricht. Ab dem 8. März startet der Unterricht in Präsenz unter Einhaltung des Mindestabstandes. In der Regel sind dafür die Lerngruppen zu teilen (Wechselunterricht). Sind die Lerngruppen ohnehin klein oder der genutzte Raum sehr groß (z. B. Aula, Sporthalle), kann ausnahmsweise auf die Teilung verzichtet werden. Ziel dieser Reglung ist es, den Mindestabstand als Hygienemaßnahme einhalten zu können. An den Präsenztagen gilt Präsenzpflicht.

Ein Wechsel in die Stufe "U50" erfolgt, wenn 10 Kalendertage hintereinander die Inzidenz unter 50 liegt. Die genannten Regelungen greifen ab dem darauffolgenden Werktag.

Welche Regelungen gelten für die Schulorganisation bei einer Inzidenz zwischen 50 und 150?

Für Schulen in den Landkreisen oder kreisfreien Städten, die am 24. Februar weder die Voraussetzungen der Stufe „U50“ noch die Voraussetzungen „150Ü“ erfüllen, ist das Vorgehen wie folgt:

Grundschulbereich

In der Grundschule wird die Präsenzpflicht aufgehoben. Es gilt freiwillige Präsenz. Die Schulen sind für Schülerinnen und Schüler geöffnet, die nicht zuhause betreut werden. Lehrkräfte sind vor Ort. Kinder, die zuhause betreut werden, erhalten Aufgabenpakete für das häusliche Lernen.

Ab einer 7-Tages-Inzidenz ab 100 gilt der Appell an die Eltern, die Schülerinnen und Schüler zu Hause zu betreuen.

Klassen 5 und 6

In den Klassen 5 und 6 wird die Präsenzpflicht aufgehoben. Es gilt freiwillige Präsenz. Die Schulen sind für Schülerinnen und Schüler geöffnet, die nicht zuhause betreut werden. Lehrkräfte sind vor Ort. Kinder, die zuhause betreut werden, erhalten Aufgabenpakete. Ab einer 7-Tages-Inzidenz ab 100 gilt der Appell an die Eltern, die Schülerinnen und Schüler zu Hause zu betreuen.

weitere Klassen der weiterführenden Schulen

Die Klassenstufen der weiterführenden Schulen ab der Klassenstufe 7 verbleiben in der Regel im Distanzunterricht. Die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde kann abweichend von dieser Regel ab dem 8. März Wechselunterricht zulassen, sofern das örtliche Infektionsgeschehen klar abgrenzbar und die Erteilung von Präsenzunterricht aus epidemiologischer Sicht vertretbar ist.

Abschlussklassen

Für die Abschlussklassen wird zur bestmöglichen Prüfungsvorbereitung täglicher Präsenzunterricht ermöglicht. Die Präsenzpflicht ist aufgehoben.

Berufliche Schulen

In den beruflichen Schulen ist die Präsenzpflicht aufgehoben. Für die Abschlussklassen wird zur bestmöglichen Prüfungsvorbereitung Präsenzunterricht ermöglicht. Alle anderen Klassen der beruflichen Schulen verbleiben im Distanzunterricht. Die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde kann abweichend von dieser Regel ab dem 8. März Wechselunterricht zulassen, sofern das örtliche Infektionsgeschehen klar abgrenzbar und die Erteilung von Präsenzunterricht aus epidemiologischer Sicht vertretbar ist.

Ein Wechsel in die Stufe "50 bis U150" erfolgt aus der Stufe "U50", wenn 5 Kalendertage hintereinander die Inzidenz >=50 beträgt bzw. aus der Stufe "Ü150", wenn 10 Kalendertage hintereinander die Inzidenz <150 beträgt. Die oben genannten Regelungen greifen dann ab dem darauffolgenden Werktag.

Welche Regelungen gelten für die Schulorganisation bei einer Inzidenz über 150 („Ü150“)?

Für Schulen in Landkreisen oder kreisfreien Städten, wo nach dem 13. Februar 2021 an zwei Werktagen hintereinander eine 7-Tages-Inzidenz von 150 oder mehr herrschte, ist das Vorgehen wie folgt:

Grundschulbereich

Die Grundschulen sind geschlossen. Es wird eine Notbetreuung angeboten.

Klassen 5 und 6

Für die Klassen 5 und 6 gibt es ebenfalls das Angebot einer Notbetreuung.

weitere Klassen der weiterführenden Schulen

Die weiteren Klassen der weiterführenden Schulen verbleiben im Distanzunterricht.

Abschlussklassen

Für die Abschlussklassen wird zur bestmöglichen Prüfungsvorbereitung täglicher Präsenzunterricht ermöglicht. Die Präsenzpflicht ist aufgehoben.

Berufliche Schulen

In den beruflichen Schulen ist die Präsenzpflicht aufgehoben. Für die Abschlussklassen wird zur bestmöglichen Prüfungsvorbereitung Präsenzunterricht ermöglicht. Alle anderen Klassen der beruflichen Schulen verbleiben im Distanzunterricht.

Ein Wechsel in die Stufe "Ü150" erfolgt, wenn zwei Werktage hintereinander die Inzidenz >=150 beträgt. Die oben genannten Regelungen greifen ab dem darauffolgenden Werktag.

Welche Regelungen gelten für die Förderschulen?

Bei der Beschulung von Schülerinnen und Schülern an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen oder geistige Entwicklung oder Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler ist das Vorgehen wie folgt:

Bei einer Inzidenz unter 50:

An Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen findet in den Jahrgangsstufen 3 bis 6 täglicher Präsenzunterricht im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Frühestens ab dem 24. Februar 2021 gilt Präsenzpflicht.

Die Jahrgangsstufen 7 und 8 verbleiben nach den Ferien zunächst im Distanzunterricht. Ab dem 8. März startet der Unterricht in Präsenz unter Einhaltung des Mindestabstandes. In der Regel sind dafür die Lerngruppen zu teilen (Wechselunterricht). Sind die Lerngruppen ohnehin klein oder der genutzte Raum sehr groß (z. B. Aula, Sporthalle), kann ausnahmsweise auf die Teilung verzichtet werden. Ziel dieser Reglung ist es, den Mindestabstand als Hygienemaßnahme einhalten zu können. An den Präsenztagen gilt Präsenzpflicht.

Für die Abschlussklassen 9 und das freiwillige 10. Schuljahr findet täglicher Präsenzunterricht im regulären Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt. Frühestens ab dem 24. Februar 2021 gilt Präsenzpflicht.

An Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler findet je nach örtlichen Gegebenheiten sowie auf der Grundlage der individuellen Förderplanung Präsenzunterricht statt. Frühestens ab dem 24. Februar 2021 gilt Präsenzpflicht.

Bei einer Inzidenz 50 bis unter 150:

An Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen wird die Präsenzpflicht in den Jahrgangsstufen 3 bis 6 aufgehoben. Es gilt die freiwillige Präsenz. Die Schulen sind für Schülerinnen und Schüler geöffnet, die nicht zuhause betreut werden. Lehrkräfte sind vor Ort. Kinder, die zuhause betreut werden, erhalten Aufgabenpakete für das häusliche Lernen.

Die Jahrgangsstufen 7 und 8 verbleiben in der Regel vollständig im Distanzunterricht. Die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde kann abweichend von dieser Regel ab dem 8. März 2021 Wechselunterricht zulassen, sofern das örtliche Infektionsgeschehen klar abgrenzbar und die Erteilung von Präsenzunterricht aus epidemiologischer Sicht vertretbar ist.

Für die Abschlussklassen 9 und das freiwillige 10. Schuljahr wird zur bestmöglichen Abschlussvorbereitung täglicher Präsenzunterricht ermöglicht. Die Präsenzpflicht ist aufgehoben. Schülerinnen und Schüler, die vom Schulbesuch befreit sind, werden in Distanz unterrichtet.

An den Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler wird freiwilliger Präsenzunterricht angeboten. Die Präsenzpflicht ist aufgehoben.

Ab einer Inzidenz von über 150:

An den Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen wird eine Notfallbetreuung für die Jahrgangsstufen 3 bis 6 angeboten.

Die Jahrgangsstufen 7 und 8 verbleiben vollständig im Distanzunterricht.

Für die Abschlussklassen 9 und das freiwillige 10. Schuljahr wird zur bestmöglichen Abschlussvorbereitung täglicher Präsenzunterricht ermöglicht. Die Präsenzpflicht ist aufgehoben.

An den Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler ist die Betreuung von Schülerinnen und Schülern mit komplexen Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen unabhängig vom Alter und der Beschäftigungssituation der Erziehungsberechtigten sicherzustellen.

Wer kann die Notbetreuung der Schule in Hochrisikogebieten in Anspruch nehmen?

Wenn Eltern in Hochrisikogebieten mit mehr als 150 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen die Notbetreuung in der Schule in Anspruch nehmen wollen, müssen sie eine Erklärung ausfüllen, dass mindestens ein Elternteil in einem Bereich mit wichtiger Bedeutung für das Gemeinwesen tätig ist und eine private Betreuung der Kinder nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann, sowie eine Bestätigung vom Arbeitgeber vorlegen. Die Formulare für diese Erklärungen erhalten Eltern über die Schule. Außerdem stehen sie auf den Internetseiten des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zum Download zur Verfügung.

Die Notfallbetreuung ist für Kinder gedacht, deren Eltern in Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das Gemeinwesen arbeiten (kritische Infrastruktur). Hierzu zählen:

  1. Medizinischer Gesundheits- und Pflegebereich:

a) insbesondere Krankenhäuser, Rettungsdienste, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Zahnarztpraxen, medizinische Fachangestellte,

b) psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, psychosoziale Notfallversorgung,

c) stationäre Pflegeeinrichtungen der Altenhilfe, ambulante Pflegedienste,

d) Hebammen, Gesundheitsfachberufe,

e) Herstellung-, Prüfung- und Transport von Arzneimitteln, Medizinproduktherstellung, Hygieneartikeln oder Desinfektionsmitteln,

f) Apotheken und Sanitätshäuser,

g) veterinärmedizinische Notfallversorgung;

  1. Sonstiger Medizinischer Gesundheits- und Pflegebereich:

a) Krankenkassen,

b) Unterstützungsbereiche des medizinischen Gesundheits- und Pflegebereich (z. B. Reinigung, Wäscherei, Essensversorgung und Verwaltung);

  1. Staatliche Verwaltung:

a) Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung und Justiz,

b) Polizei, Bundeswehr, Zoll, Feuerwehr (Berufsfeuerwehr, Schwerpunktfeuerwehren und Werksfeuerwehren), Katastrophenschutz, Verfassungsschutz,

c) Agentur für Arbeit und Jobcenter,

d) Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes,

e) Straßenmeistereien und Straßenbetriebe,

f) Finanzverwaltung,

g) Hochschulen und sonstige wissenschaftliche Einrichtungen,

h) Regierung und Parlament;

  1. Justizeinrichtungen, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Notarinnen und Notare, Justiz-, Maßregel-, Abschiebungshaftvollzugsdienst;
  1. Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Krisen-und Konfliktberatung:

a) Sicherstellung der Förderung in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, der notwendigen Betreuung in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (zum Beispiel Hilfen zur Erziehung) und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung,

b) notwendige Hilfe- und Schutzangebote der Kinder und Jugendhilfe sowie Hilfe- und Schutzangebote für weitere schutzbedürftige Personen,

c) Schwangerschaftskonfliktberatung, Beratungspersonal des Frauen- und Kinderschutzes sowie sozialer Kriseninterventionseinrichtungen;

  1. Lebensmittelversorgung:

a) Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und -verarbeitung, Lebensmittelhandel,

b) Fischereiwirtschaft,

c) Drogerien,

d) Zulieferung und Logistik für Lebensmittel;

  1. Öffentliche Daseinsvorsorge:

a) Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben,

b) Strom-, Gas-, Wasser-, Fernwärme-, Kraftstoffversorgung, Abwasserbeseitigung, Abfallentsorgung,

c) Tankstellen,

d) Informationstechnik und Telekommunikation (Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze und der Kommunikationsinfrastruktur),

e) Finanz- und Versicherungswesen (Bargeldversorgung, Zahlungsverkehr, Versicherungsdienstleistungen, Kreditvergabe), Steuerberaterinnen und Steuerberater,

f) Öffentlicher Personennah- und Personenfern- sowie Güterverkehr, Flug- und Schiffsverkehr,

g) Post- und Paketzustelldienste,

h) Bestatterinnen und Bestatter,

i) Sicherheitsdienste für die kritische Infrastruktur,

j) Reinigungsdienste für die kritische Infrastruktur;

  1. Medien: insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation.

Unabhängig hiervon können die Kinder von Alleinerziehenden auch aus nicht systemrelevanten Bereichen in begründeten Einzelfällen gemäß § 7a Absatz 4 und 5 Schul-Corona-Verordnung i.V.m. § 2 Absatz 4 der Corona-Kindertagesförderungsverordnung in die schulische Notfallbetreuung aufgenommen werden. Der Einzelfall ist gegenüber der Schulleitung zu begründen. So ein Fall kann beispielsweise vorliegen, wenn die Kinderbetreuung mit einer Tätigkeit im Homeoffice aufgrund der Art der Tätigkeit für die Alleinerziehenden nicht gut vereinbar ist.

Auch die Betreuung von Kindern in stationären und teilstationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und für Härtefälle wie beispielsweise in Fällen einer Kindeswohlgefährdung wird in begründeten Einzelfällen gemäß § 7a Absatz 4 und 5 Schul-Corona-Verordnung i.V.m. § 2 Absatz 4 der Corona-Kindertagesförderungsverordnung durch die Notfallbetreuung sichergestellt. Der Einzelfall ist der Schulleitung gegenüber zu begründen.

Welche Anpassungen gibt es für die Abiturprüfungen 2021?

Vor dem Hintergrund der durch Aufhebung der Präsenzpflicht und Hybrid- oder Distanzunterricht bedingten Reduzierungen der Unterrichts- und Lernzeit werden eine Präzisierung der prüfungsrelevanten Schwerpunkte sowie eine Verschiebung der Prüfungstermine vorgenommen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden Dokumenten:

Muss in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden?

Im Rahmen des Präsenzunterrichts und auch sonst im Schulgebäude gilt seit dem 11.01.2021 die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) für alle Personen, auch für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, soweit nicht eine Ausnahme nach der Zweite Verordnung zur Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID-19/Übertragung von SARS-CoV-2 im Bereich von Schule in der jeweils geltenden Fassung vorliegt.

Für Schülerinnen und Schüler gilt die dringende Empfehlung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (zum Beispiel OP-Masken gemäß EN 14683). Für alle Lehrkräfte und alle an der Schule Beschäftigten gilt die dringende Empfehlung zum Tragen einer Atemschutzmaske (gemäß Anlage der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung – SchutzmV in der jeweils aktuellen Fassung, zum Beispiel FFP2-Masken).

Von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sind in Schulen und in und auf allen schulischen Anlagen folgende Personen ausgenommen:

  1. Personen, die aufgrund einer medizinischen oder psychischen Beeinträchtigung oder wegen einer Behinderung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Die Einschränkung des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung aufgrund einer medizinischen oder psychischen Beeinträchtigung oder Behinderung ist glaubhaft zu machen. Im Zweifel kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt werden;
  2. Personen bei der unmittelbaren Nahrungs- oder Flüssigkeitsaufnahme;
  3. Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden Schulen, sofern sie sich im Freien in ihrem Klassenverband aufhalten und den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten;
  4. Personen, die sich allein in einem Raum befinden;
  5. Kinder, die im Rahmen der teilstationären Frühförderung betreut werden;
  6. pädagogisches Personal, das im Förderschwerpunkt Sprache oder Hören tätig ist und pädagogisch notwendige Übungen durchführt, bei denen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung der Erfüllung des pädagogischen Zwecks entgegensteht;
  7. Integrationshelferinnen und Integrationshelfer, die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sprache oder Hören begleiten. Es wird dringend empfohlen, eine Atemschutzmaske (gemäß Anlage der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung – SchutzmV in der jeweils aktuellen Fassung, zum Beispiel FFP2-Masken) zu tragen;
  8. Das Abnehmen der Mund-Nase-Bedeckung oder Maske ist unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter zulässig, solange es zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderungen, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, erforderlich ist;
  9. Schülerinnen und Schüler, die die Jahrgangsstufen 1 bis 4 besuchen, sofern sie sich im Freien aufhalten.

Wie erhalten Schülerinnen und Schüler, die zuhause bleiben, den Unterrichtsstoff?

Für den Distanzunterricht steht den Schulen landesweit das Lernmanagementsystem „itslearning“ zur Verfügung. Es bietet Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, interaktiv miteinander zu kommunizieren.

 

Außerdem hat das Land gemeinsam mit den Schulträgern ein Endgeräte-Leihprogramm aufgelegt, mit dem Schulen ihre Schülerinnen und Schüler, die zuhause keinen Zugang zu einem Gerät für das digitale Lernen haben, unterstützen können. Dafür stehen in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt rund 11 Millionen Euro zur Verfügung.

Wie erhalte ich Zugangsdaten zu itslearning?

Informationen rund um den Prozess der Bereitstellung finden Sie hier: https://cloud.schule-mv.de/FAQs

Wohin wende ich mich, wenn ich Probleme bei der Nutzung von itslearning habe?

Informationen zum Support finden Sie hier: https://cloud.schule-mv.de/Support.html

Welche Unterstützung erhalten Lehrkräfte, wenn sie mit dem digitalen Lernmanagementsystem „itslearning“ arbeiten wollen?

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bietet Lehrerinnen und Lehrern regelmäßig Online-Fortbildungen an. Diese berücksichtigen den unterschiedlichen Wissenstand und unterteilen sich in Einsteigerkurse, Aufbaukurse und Angebote für Fortgeschrittene. Für die Zielgruppe der Administratoren finden ebenfalls regelmäßig Veranstaltungen statt. Termine und Zugangsdaten für diese Fortbildungen sind im „Infokurs“ in „itslearning“ abgelegt. Zusätzlich finden Lehrerinnen und Lehrer innerhalb des Lernmanagementsystems „itslearning“ Materialen zum Selbststudium.

Wie werden Lehrkräfte für das digitale Lernen fortgebildet?

Das Medienpädagogische Zentrum (MPZ) und das Institut für Qualitätsentwicklung (IQ M-V) des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur haben ein Fortbildungskonzept zur Umsetzung des DigitalPaktes in Mecklenburg-Vorpommern erarbeitet. Alle Schulen erarbeiten bis zum Jahr 2024 ein schulindividuelles Medienbildungskonzept, um die KMK-Strategie zur Bildung in der digitalen Welt umzusetzen. Dabei sie von den Medienpädagogischen Multiplikatoren des MPZ durch Fortbildungen unterstützt.

Die Fortbildungen richten sich an dem Bedarf der jeweiligen Schule aus. Außerdem veranstalten MPZ und IQ M-V in jedem Jahr einen Medienbildungstag. Die erste Veranstaltung hat 2019 stattgefunden. Beim Medienbildungstag erhalten Lehrkräften praxisnahe Anregungen für den Unterricht. Die Fortbildungsangebote des IQ M-V, insbesondere die Winter- und Sommerakademien, widmen sich verstärkt der fachintegrativen Fortbildung im Zeichen der Digitalisierung.

Das MPZ bietet weiterhin die Multiplikatorenfortbildung zum Kinder- und Jugendmedienschutz an, mit dem Ziel, in jeder Schule mindestens eine/n ausgebildete/n Multiplikatorin/en zu haben. Seit Juni 2020 wird zudem ein wöchentlich stattfindender Online-Kurs zu Webtools durch das MPZ in Kooperation mit Bildungspartnern durchgeführt.

Das MPZ und das Unterstützersystem des IQ M-V haben eine Handreichung zum onlinegestützten Lernen erstellt und einen Materialpool erarbeitet, um Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler ganz konkret beim onlinegestützten, digitalen Lernen zu unterstützen. Alle Angebote sind auf dem Bildungsserver MV abrufbar.

An wen wende ich mich als betroffene Lehrkraft, wenn ich Fragen zum Datenschutz habe?

Als betroffene Lehrkraft wenden Sie sich bei allgemeinen Datenschutzanfragen an Ihre Schulleitung. Bei speziellen Datenschutznachfragen zum Bereitstellungsprozess des Lernmanagementsystems von itslearning an Ihrer Schule, wenden Sie sich an den bekannten Support: https://cloud.schule-mv.de/Support.html

An wen wende ich mich als Betroffener (Schüler oder Schülerin, Elternteil), wenn ich Fragen zum Datenschutz habe?

Als Betroffener (Schüler oder Schülerin, Elternteil) wenden Sie sich bei Datenschutzanfragen an Ihre Schulleitung.

Wann und wie ist ein Coronatest möglich?

Das pädagogische und nicht-pädagogische Personal, das an Schulen tätig ist, kann sich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Voraussetzung für jede Testung ist, dass eine Arbeitsbestätigung der Schule bei der Ärztin bzw. dem Arzt vorliegt, die/der den Abstrich vornimmt. Bei mehrmaliger Testung ist jeweils eine neue Bestätigung vorzulegen. Außerdem stellt das Land den Lehr- und Fachkräften an den Schulen in MV 100.000 Schutzmasken zur Verfügung.

Dürfen Eltern bzw. Erziehungsberechtigte das Schulgebäude betreten?

Beim Betreten der Schulgebäude oder des Schulgeländes muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Das Betreten der Unterrichtsräume durch Eltern oder Erziehungsberechtigte sollte während der Anwesenheit von Schülerinnen und Schülern vermieden werden.

Können Kinder, die zur Risikogruppe zählen oder die in einem Haushalt mit Menschen leben, die zu einer Risikogruppe zählen, weiterhin zu Hause unterrichtet werden?

Ja. Schülerinnen und Schüler der allgemein bildenden und beruflichen Schulen, die zu einer der Personen­gruppen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung gemäß Robert Koch-Institut gehören, können auf Antrag bei ihrem zuständigen Staatlichen Schulamt im Distanz­unterricht beschult werden. Die Zugehörigkeit zu einer so genannten Risiko­gruppe ist glaubhaft zu machen. Im Zweifel kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt werden.

Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwisterkinder u.a.) mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheits­verlauf leben. Bereits bestehende Anträge können durch die zuständige Schul­behörde fortgeschrieben werden.

Schülerinnen und Schüler, die zuhause unterrichtet werden, erhalten eine feste Ansprech­person, die die Koordinierung des Distanz­unterrichts übernimmt.

Können Lehrkräfte, die im Haushalt mit Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf leben, vom Präsenzunterricht befreit werden?

Für Lehrkräfte sieht der Hygieneplan für SARS-CoV-2 entsprechende vorbeugende Schutzmaßnahmen vor, wenn durch den betriebsärztlichen Dienst die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe bestimmt wurde. Gleiches gilt im Falle einer Schwangerschaft.

Darf eine öffentliche Schule eine (Schutz-)Gebühr für eine Mund-Nasen-Bedeckung verlangen, die sie an eine Schülerin oder einen Schüler abgibt, die bzw. der die eigene Mund-Nasen-Bedeckung vergessen hat?

Nein. Den Schulen sind zu diesem Zweck vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mund-Nasen-Bedeckungen kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Die Erhebung einer Gebühr für eine Mund-Nasen-Bedeckung durch die Schule ist nicht zulässig.

Gehöre ich zu einer Risikogruppe und wer entscheidet das?

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf höher. Hierzu hat das Robert Koch-Institut (RKI) entsprechende Hinweise veröffentlicht. Für Kinder und Jugendliche geben zudem die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin (DGKJ) nähere Auskünfte. Nach den Empfehlungen des RKI kommt es immer auf das individuelle Risiko an, vor allem von Vorerkrankungen.

Der Schutz aller Beschäftigten sowie der Schülerinnen und Schüler genießt höchste Priorität.

Die Zugehörigkeit eines Beschäftigten zu einer sogenannten Risikogruppe und etwaige Schutzmaßnahmen müssen jeweils im individuellen Einzelfall auf Antrag durch den betriebsärztlichen Dienst bestimmt werden. Im Rahmen der Empfehlung des betriebsärztlichen Dienstes besteht für Lehrkräfte eine Dienstpflicht. Der entsprechende Einsatz wird durch die Schulleitung geregelt.

Schülerinnen und Schüler, die zu einer der Personengruppen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung (gemäß RKI) gehören, können auf Antrag bei der zuständigen Schulbehörde im Distanzunterricht beschult werden (§ 48 Absatz 2 SchulG MV). Die Zugehörigkeit zu einer so genannten Risikogruppe muss glaubhaft gemacht werden. Im Zweifel kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt werden. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Erziehungsberechtigte, Geschwisterkinder etc.) mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf leben.

Was muss ich wissen, wenn mein Kind Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und/oder Fieber hat?

Wenn Kinder Krankheitssymptome aufweisen, wie z. B. Fieber, dürfen sie nicht in die Schule geschickt werden. Zur Beurteilung, ob dies der Fall ist, können sich Eltern und Erziehungsberechtigte an der „Handlungsempfehlung für Kindertageseinrichtungen und Schulen bei Kindern mit Akuter Respiratorischer Symptomatik (ARE)“ orientieren. Fragen Sie in der Schule nach dieser Handlungsempfehlung oder lesen Sie die Hinweise auf der Homepage Ihrer Schule.

Handlungsempfehlungen für Kindertageseinrichtungen und Schulen bei Kindern mit Akuter Respiratorischer Symptomatik (ARE) (PDF, 0,14 MB)

Informationsblatt des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern

Kann Essen aus der Schulspeisung abgeholt werden?

Sowohl der Betrieb von Kantinen in Schulen als auch die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen ist unter Einhaltung von Auflagen zulässig.

Gibt es auch Schutzregeln für den Schulweg?

In den Schulbussen muss, genauso wie in allen anderen Bussen und Bahnen, eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) getragen werden. An Haltestellen ist, wenn kein ausreichender Abstand gehalten werden kann, ebenfalls das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht. Auch auf dem Schulweg bei größeren Gruppen, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann, sind die Schülerinnen und Schüler angehalten, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Weitergehende Regelungen für den öffentlichen Personennahverkehr oder Schülertransport bleiben unberührt.

Ist ein Mindestabstand notwendig?

Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen muss außerhalb des Unterrichts eingehalten werden. Abweichend hiervon kann für Veranstaltungen in der Schule (Versammlungen, Konferenzen oder Sitzungen), die in oder auf schulischen Anlagen durchgeführt werden, der Mindestabstand von 1,5 Metern auf einen Sitzplatz Abstand reduziert werden, wenn für jede Person ein Sitzplatz vorgesehen ist, die Teilnehmenden eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und die Kontaktdaten in einer Anwesenheitsliste platzgenau erfasst werden. Gleiches gilt für die Veranstaltungen bei Schulen in freier Trägerschaft. Sofern die technischen Gegebenheiten aller Beteiligten es ermöglichen, sollen für schulische Beratungen und Versammlungen Telefonschalt- oder Videokonferenzen genutzt werden.

Dürfen in den Schulen Desinfektionsmittelspender aufgestellt werden?

Wegen der Gefahren für Schülerinnen und Schüler dürfen in den Schulen keine Desinfektions­mittelspender aufgestellt werden.

Dürfen Klassenfahrten an öffentlichen Schulen wieder stattfinden?

Alle Schulfahrten, Schulwanderungen sowie auch der Besuch von Vorstellungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern usw. als außerschulische Lernorte sind bis auf Weiteres untersagt.

Was ist hinsichtlich der Gruppenzusammensetzung bei der Hortbetreuung zu beachten?

In Horten, die ausschließlich von Kindern einer Grundschule besucht werden, können die definierten Gruppen der Schule beibehalten werden und es ist keine Aufteilung der Kinder in Teilbereiche mit bis zu 100 Kindern erforderlich.

Was sind festgelegte Schülergruppen?

Schülerinnen und Schüler werden in festgelegten Gruppen in der Schule unterrichtet. Hierbei gilt für die Jahrgangsstufen in den allgemein bildenden Schulen:

  • Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 sind eine festgelegte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind eine festgelegte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 7 und 8 sind eine festgelegte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 9 und 10 sind eine festgelegte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 11 und 12 sind eine festgelegte Gruppe.
  • Berufliche Schulen bilden festgelegte Gruppen von höchstens 400 am Tag anwesenden Schülerinnen und Schülern.
  • Abendgymnasien sind eine festgelegte Gruppe.

Innerhalb dieser festgelegten Gruppen gilt kein Mindest­abstand von 1,5 Metern. Die Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Gruppen sollen sich nicht begegnen. Im Fall einer Begegnung ist der Mindest­abstand von 1,5 Metern jedoch einzuhalten. An wenigen Schulen, wie zum Beispiel an Sport- oder Musikgymnasien, sind Abweichungen möglich. Diese müssen aber mit dem zuständigen Gesund­heitsamt vorher abgestimmt sein.

Welche Unterstützung bekomme ich, wenn ich meine Kinder betreuen muss und nicht arbeiten kann?

Wenn Sie aufgrund des eingeschränkten Schulbetriebes nicht arbeiten gehen konnten und einen Verdienstausfall hatten, weil Sie Ihr Kind betreuen mussten, können Sie eine Entschädigung beantragen.

Zuständige Behörde in Mecklenburg-Vorpommern ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V. Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner und aktuelle Informationen:

https://www.lagus.mv-regierung.de/Soziales/Soziales_Entschaedigungsrecht/Infektionsschutzgesetz/

Voraussetzung für den Anspruch auf eine Entschädigung ist, dass Ihr Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert bzw. auf Hilfe angewiesen ist. Sie erhalten dann 67 Prozent Ihres Nettoverdienstausfalles (maximal 2.016 Euro monatlich). Die Zahlung übernimmt Ihr Arbeitgeber für die ersten sechs Wochen. Selbstständige können ebenfalls eine Entschädigung nach § 56 Abs. 1a IfSG erhalten und wenden sich hierfür bitte direkt an die o. g. Dienststelle.

Die Entschädigung wird für jede erwerbstätige Person längstens für zehn Wochen und für Alleinerziehende längstens für 20 Wochen gewährt. Somit haben Mütter und Väter jeweils einen Anspruch für maximal 10 Wochen.

Dieser Maximalzeitraum von 10 beziehungsweise 20 Wochen muss nicht zusammenhängend in Anspruch genommen werden, sondern kann auch tageweise über mehrere Monate verteilt werden. Die gesetzliche Entschädigungsregelung gilt seit dem 30.03.2020. Der Maximalzeitraum bezieht sich auf alle Ansprüche in 2020 und 2021, d. h., dass im Jahr 2021 nicht erneut für 10 bzw. 20 Wochen Entschädigungsansprüche entstehen, wenn dieser Maximalzeitraum bereits im Jahr 2020 ausgeschöpft wurde.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.ifsg-online.de/index.html

Laut dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 5. Januar soll gesetzlich geregelt werden, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zuhause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt worden ist.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Bundesregierung.

Fragen und Antworten für den Bereich Hochschule und Forschung

Was bedeutet Quarantäne und was ist bei Einreise aus einem Risikogebiet zu beachten?

Einreisende aus Risikogebieten im Ausland müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht bestehen u.a. für Personen, die an den Hochschulen im Land studieren oder beschäftigt sind und einen Negativ-Test vorweisen können sowie eine Erklärung über Symptomfreiheit abgeben.  

Die aktuellen Regelungen gibt es hier: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Aktuelles--Blickpunkte/Wichtige-Informationen-zum-Corona%E2%80%93Virus

Die Hochschulen und Studierendenwerke informieren auf ihren Internetseiten

Sind die Hochschulen erreichbar?

Die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern stellen weiterhin die Funktionsfähigkeit ihrer Verwaltungen und zentralen Einrichtungen, wie etwa Rechenzentren unter Berücksichtigung der für die Landesverwaltung erlassenen Vorschriften zum Umgang mit dem Corona-Virus sicher. Die Erreichbarkeit kann eingeschränkt sein. Bitte informieren Sie sich dazu auf Internetseiten der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Werden Prüfungen durchgeführt?

Die Abnahme bzw. Durchführung von Prüfungen erfolgt weiterhin möglichst in digitalen Formaten. Unter strikter Beachtung der jeweils geltenden Regeln der Kontaktvermeidung können Prüfungen physisch abgenommen werden. Für weitere Details informieren Sie sich bitte auf Internetseiten der Universitäten und Hochschulen:

Was passiert mit den BAFöG-Leistungen und welche gesetzlichen Änderungen gab es?

Im Zuge der krisenbedingten Gesetzgebung hat der Bund auch das BAföG in Teilen geändert.

  • BAföG-Empfängerinnen und -empfänger bekommen auch für den Zeitraum, in dem momentan kein Besuch der Schule bzw. Hochschule wegen Corona-bedingter Schließung möglich ist, eine Förderung.
  • Anträge von Studierenden, bei denen sich die eigenen Einkommensverhältnisse oder die der Eltern geändert haben, werden schnell bearbeitet. Es stehen Hilfsinstrumente für kurzfristigen Zahlungsbedarf zur Verfügung. Das beinhaltet Vorbehaltsbewilligungen bei Folge- oder Aktualisierungsanträgen und Abschlagszahlungen bei Neuanträgen.
  • Studierende, die jetzt im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen oder der Landwirtschaft tätig sind, wird der Verdienst nicht wie sonst üblich auf den gesamten Förderzeitraum, sondern nur auf die Zeit ihrer Beschäftigung angerechnet.

Bitte informieren Sie sich über aktuelle Anpassungen der Regelungen unter https://www.bafög.de/ oder  bei Ihrem zuständigen BAföG-Amt:

Gibt es weitere finanzielle Hilfen für Studierende?

Die Corona-Pandemie stellt viele Studierende vor finanzielle Herausforderungen, viele von ihnen haben mit finanziellen Engpässen zu kämpfen. Für Studierende, die die BAföG-Kriterien nicht erfüllen (z.B. Überschreiten Regelstudienzeit, Zweitstudium) – oder solche, die sich trotz Unterstützungsleistung in einer pandemiebezogenen Notlage befinden, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen einer Überbrückungshilfe für den langbewährten Studienkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bis zum 31. März 2021 die Zinsen übernommen.

Diese Hilfen können auf folgender Seite online beantragt werden: https://www.überbrückungshilfe-studierende.de/

Weitere Infos erhalten Sie bei den Studierendenwerken.

Sind die Bibliotheken geöffnet?

Die Hochschulbibliotheken und -archive sind unter Beachtung der Hygienevorschriften des Robert Koch-Instituts mit Einschränkungen geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bibliothek Ihrer Hochschule:

Sind die Mensen und Caféterien der Studierendenwerke geöffnet?

Die Speisenversorgung durch die Studierendenwerke erfolgt an den jeweiligen Hochschulstandorten teilweise und unter Auflagen.

Die Studierendenwerke informieren auf ihren Seiten, an welchen Standorten und in welchem Umfang dies erfolgt:

Wie können Studierende helfen?

Für die Unterstützung der Krankversorgung werden weiterhin Blutspenden benötigt. Weitere regionale Informationen finden sie auf der Internetseite „Blutspendedienst Mecklenburg-Vorpommern“ vom Deutschen Roten Kreuz.

Was ist mit Beratungsangeboten der Studierendenwerke?

Die Studierendenwerke haben viele verschiede Fragen zur Corona-Situation erhalten. Hier finden Sie die häufig gestellten Fragen:

Welche Regelungen gelten für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in M-V?

Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen beteiligen sich trotz eingeschränkter Arbeitsbedingungen je nach ihren Expertisen bundesweit an der Forschung nach Möglichkeiten zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie – beispielsweise bei der Suche und Entwicklung von Gegenmitteln.

 I Hinweise zu den Leibniz-Einrichtungen in MV

In Mecklenburg-Vorpommern sind die vier durch den Bund und die Ländergemeinschaft institutionell geförderten außeruniversitären Forschungsorganisationen Max-Planck-Gesellschaft (MPG), Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) sowie Leibniz-Gemeinschaft (WGL) mit eigenen Instituten, Institutsteilen, Standorten, Partnerstandorten, Abteilungen von Instituten sowie rechtlich selbständigen Instituten vertreten.

Dabei sind die Institute der Leibniz-Gemeinschaft zugleich An-Institute der Universitäten; die Rechts- und Fachaufsicht liegt daher primär im Land Mecklenburg-Vorpommern.

Hinweise und Informationen:

Auch im Zusammenhang mit den Leibniz-Einrichtungen gelten die Erlasse, Hinweise und sonstige Informationen der Landesregierung bzw. dienen der ergänzenden Information im Kontext der bereits getroffenen eigenen Regelungen.

II Hinweise zu den weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen in MV

Die Einrichtungen der MPG, der HGF und der FhG in Mecklenburg-Vorpommern haben ihr jeweils eigenes Krisenmanagement- bzw. Kriseninformationssystem. Der Zugang ist gegebenenfalls eingeschränkt.

Nähere Informationen (Weblinks) finden Sie hier:

NAKO Gesundheitsstudie

Bundesweit erfolgt der Studienbetrieb an allen NAKO-Studienzentren wegen der Coronavirus-Pandemie eingeschränkt. So auch in MV am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg und unserem temporären Studienzentrum in Waren.

Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e. V.

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE)

Friedrich-Loeffler-Institut FLI 

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. 

Fraunhofer Gesellschaft (FhG)

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD 

Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI - Außenstelle Extrakorporale Immunmodulation

Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik MPI-IPP 

Max-Planck-Institut für demografische Forschung MPIDR

Wo kann psychologische Unterstützung zur Selbsthilfe im Rahmen der Corona-Pandemie gefunden werden?

Die notwendigen drastischen Einschnitte zur Eindämmung von Covid-19 wirken auf jede und jeden von uns auf unterschiedliche Weise. Neue Situationen wie häusliche Isolation, Quarantäne, Kontaktverbote, eigene Beschulung der Kinder, Arbeiten in Telearbeit u. v. m. sind in dieser Dimension völlig neu, lösen unterschiedliche Aktionen und Reaktionen aus und wirken ganz individuell auf die Psyche ein.

Das Studierendenwerk Greifswald reagiert auf die Coronavirus-Pandemie mit digitalen Beratungsangeboten. Die Mitarbeiterinnen der Sozialberatung und der Diplom-Psychologe und psychologische Psychotherapeut Josef Löbke sind ab sofort auch per Videosprechstunde für die Studierenden zu erreichen. Die psychologische Beratung soll präventiv die ratsuchenden Studierenden beim Identifizieren individueller Ressourcen und Problemlösungskompetenzen unterstützen. Weitere Infos gibt’s hier: https://www.stw-greifswald.de/soziales-beratung/in-corona-zeiten/

Das Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Greifswald hat Videoclips bereitgestellt, die unterstützend bei Belastungen und psychischen Problemen eingesetzt werden können.

Die Videoclips finden Sie hier: https://psychologie.uni-greifswald.de/43051/lehrstuehle-ii/klinische-psychologie-und-psychotherapie/corona-pandemie/psychologische-unterstuetzung-im-umgang-mit-der-corona-pandemie/

Weitere psychologische Tipps und Hilfen für diese herausfordernden Zeit finden Sie auch auf den Internetseiten der Deutschen Gesellschaft für Psychologie: https://www.dgps.de/

Wenn Sie bemerken, dass Sie weitere psychotherapeutische Unterstützung benötigen, suchen Sie Hilfe bei niedergelassenen psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeuten.