Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021

Bei erfreulich positivem Infektionsgeschehen wird es im neuen Schuljahr für alle Schülerinnen und Schüler einen verlässlichen, täglichen Regelbetrieb an den Schulen unter Pandemiebedingungen geben. Ziel ist es, die Schulen weitestgehend in den Präsenzbetrieb zurückzuführen. Wo es nötig ist, soll dieser mit Elementen von Distanzunterricht ergänzt werden. Weil die Corona-Pandemie im Schuljahr 2020/2021 noch nicht beendet sein wird, sind weiterhin begleitende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz notwendig. Die vorliegenden Regelungen sind Mindeststandards, die die jeweilige Schule unter den jeweiligen personellen und räumlichen Gegebenheiten vor Ort ausgestalten und ausbauen kann.

Regelungen im Überblick

Vorbemerkungen

Im Schuljahr 2020/2021 ist das vorrangige Ziel des schulischen Regelbetriebs, die Stundentafeln vollumfänglich umzusetzen. Dies ist, soweit es die personellen und räumlichen Gegebenheiten vor Ort ermöglichen, im Präsenzunterricht abzusichern. Wo erforderlich, ist dieser durch Distanzunterricht zu ergänzen.

Die Schulen bilden gemäß dem fortgeschriebenen Hygieneplan für SARS-CoV-2 definierte Gruppen von Schülerinnen und Schülern. Hierbei gilt für allgemein bildende Schulen:

  • Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 sind eine definierte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind eine definierte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 7 und 8 sind eine definierte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 9 und 10 sind eine definierte Gruppe.
  • Die Jahrgangsstufen 11 und 12 sind eine definierte Gruppe.

Die beruflichen Schulen bilden definierte Gruppen von maximal 400 tagesaktuell anwesenden Schülerinnen und Schülern.

Die Abendgymnasien sind eine definierte Gruppe.

Der Präsenzunterricht findet innerhalb der definierten Gruppen (Klassen bzw. Kursen) statt. Der bisher geltende Mindestabstand von 1,5 m wird in diesen definierten Gruppen aufgegeben. Unterrichtsräume (u. a. Fachräume) können gewechselt werden, wenn sie nach jedem Wechsel gründlich gelüftet werden.

Die verschiedenen definierten Gruppen sollen sich einander nicht bzw. möglichst nur unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m begegnen. Eine Begegnung der definierten Gruppen ist unter anderem durch besondere Wegeführung, leicht zeitversetzten Unterrichtsbeginn oder andere geeignete Maßnahmen zu vermeiden.

Sport- und Musikgymnasien, Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder körperliche und motorische Entwicklung sowie Schulen für Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler, berufliche Schulen und Schulen mit mehr als 400 Schülerinnen und Schülern (i. d. R. dreizügige Schulen) können von dem Hygieneplan in der jeweils gültigen Fassung abweichen. Hierzu ist eine Abstimmung mit dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt erforderlich.

I. Schulartübergreifende Regelungen für den Unterrichts- und Schulbetrieb

Im Schuljahr 2020/2021 ist die entsprechende Stundentafel umzusetzen. Alle Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen erhalten fünf Tage in der Woche Präsenzunterricht. Der Präsenzunterricht an beruflichen Schulen richtet sich nach den Regelungen unter Punkt VII.

In den Grundschulen werden in der Regel täglich mindestens vier Stunden und in den weiterführenden Schulen täglich mindestens fünf Stunden als Präsenzunterricht erteilt. Die Schulen haben darüber hinaus stets alle Möglichkeiten zur Erfüllung des Präsenzunterrichts zu nutzen. Dabei kann die Unterrichtszeit bei Bedarf auf 40 beziehungsweise 80 Minuten verkürzt werden. Ergänzender Distanzunterricht findet überwiegend als digitales Lernen statt und dient vorwiegend dem Üben sowie Festigen. Dabei nimmt der Grad des selbstorganisierten Lernens entsprechend der individuellen Lernentwicklung vom Primarbereich bis zur gymnasialen Oberstufe zu. Beispiele für digitales Lernen sind unter anderem der Handreichung für den onlinegestützten Unterricht zu entnehmen (siehe 59. Hinweisschreiben vom 18.05.2020).

Sowohl für den Präsenz- als auch den Distanzunterricht sind epochale und fächerverbindende Möglichkeiten einzubeziehen. In der Kombination von Präsenz- und Distanzunterricht ist die jeweilige Stundentafel zu erfüllen.

Der Religionsunterricht ist abzusichern – gegebenenfalls epochal oder in einem fächerverbindenden Angebot gemäß § 8 Absatz 3 Schulgesetz M-V. Der Sport- und Schwimmunterricht sowie der Unterricht in den Fächern Musik und Darstellendes Spiel können auf der Grundlage der Regelungen des beigefügten Hygieneplanes und vor dem Hintergrund der räumlichen und personellen Gegebenheiten vor Ort stattfinden. Sollte Sport- und Schwimmunterricht nicht abgesichert werden können, sind alternative Bewegungsangebote in den Schulalltag zu integrieren.

Gemeinsamer Unterricht ist im Rahmen binnendifferenzierten Unterrichts zu gewährleisten. Sofern es die personellen und räumlichen Gegebenheiten vor Ort zulassen, ist die Förderung im Bereich Deutsch als Zweitsprache oder gemeinsamer Unterricht unter Berücksichtigung des Hygieneplans umzusetzen.

Zu Beginn des Schuljahres sind in allen Jahrgängen Lernstandserhebungen durchzuführen, um den aktuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler festzustellen und darauf aufbauend die individuell angepassten Unterrichtsplanungen zu gestalten. Hierzu erhalten Sie in Kürze ein weiteres Hinweisschreiben.

Zur Vermeidung von Infektionen ist es wichtig, dass die Trennung der definierten Gruppen im Außengelände, in Garderoben sowie Essensräumen möglichst entsprechend organisiert wird. Es werden den einzelnen definierten Gruppen feste Pausenbereiche zugewiesen.

Von den festgelegten Öffnungszeiten der Schule kann bei Bedarf auf der Grundlage eines Beschlusses der Schulkonferenz abgewichen werden. Bei einem gestaffelten Unterrichtsende in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist eine entsprechende Anschlussbetreuung anzubieten.

Der schulinterne Hygieneplan ist unter Berücksichtigung der jeweiligen rechtlichen Vorgaben regelmäßig fortzuschreiben und den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern zur Kenntnis zu geben.

Die im Jahr 2020 geplanten ein- und mehrtägigen Schulfahrten können grundsätzlich stattfinden. Weiterführende Informationen ebenso wie Hinweise zu Neubuchungen erhalten Sie im Rahmen eines gesonderten Hinweisschreibens.

II. Beschulung von Schülerinnen und Schülern an Grundschulen

Schülerinnen und Schüler der Grundschule werden an fünf Tagen in der Woche mindestens vier Stunden täglich in Präsenz beschult.

Zur Erfüllung der curricularen Anforderungen sollen die Unterrichtsstunden in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Sport in allen Jahrgangsstufen sowie Englisch in den Jahrgangsstufen 3 und 4 in Präsenz erteilt werden. Epochaler Unterricht und fächerverbindender Unterricht sind für alle Fächer möglich.

An Regionalen Schulen mit Grundschule kann es im begründeten Einzelfall notwendig werden, dass beispielsweise Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 ihren Unterricht zeitversetzt zu den Schülerinnen und Schülern der Grundschule und der Jahrgangsstufen 5 und 6 beginnen.

Hinweise zur Umsetzung der Stundentafel für die Grundschule

 

Sollte zur Umsetzung der Stundentafel eine Ergänzung des Präsenzunterrichts durch Distanzunterricht notwendig sein, ist in den nachstehenden Tabellen eine exemplarische Verteilung des Präsenz- und Distanzunterrichts für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 dargestellt. Dabei sind die Präsenzstunden als Sockel zu betrachten. Die Umsetzung der Stundentafel ist zu gewährleisten.

Gegenstandsbereiche

Wochenstunden in

den Jahrgangsstufen

1 und 2   (Schuleingangsphase)

Präsenz-unterricht

Distanz-unterricht

Deutsch

13 bis 15

3 bis 5

13 bis 15

3 bis 5

-

Sachunterricht

-

Mathematik

12

12

-

Religion und Philosophieren mit Kindern

2

2

-

Ästhetische Bildung

(Kunst, Musik, Werken, Darstellendes Spiel)

6

3

3

Sport

5

5

-

Schülergesamtstunden

43

40

3

 

Gegenstandsbereiche

Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 

3 und 4

Präsenz-unterricht

Distanz-unterricht

Deutsch

14

14

-

Sachunterricht

6

3

3

Mathematik

10

10

-

Religion und Philosophieren mit Kindern

2

2

-

Ästhetische Bildung

(Kunst, Musik, Werken, Darstellendes Spiel)

8

2

6

Sport

6

4

2

1. Fremdsprache

6

5

1

Schülergesamtstunden

52

40

12

 

III. Beschulung von Schülerinnen und Schülern an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen oder geistige Entwicklung oder Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden innerhalb der definierten Gruppen an fünf Tagen in der Woche mindestens vier Stunden täglich in Präsenz beschult. Ab Jahrgangsstufe 8 sollen Schülerbetriebspraktika und Praxislerntage durchgeführt werden. Für Schülerinnen und Schüler im freiwilligen 10. Schuljahr gelten die entsprechenden Regelungen wie für den Regionalschulbereich.

Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler werden innerhalb der definierten Gruppen an fünf Tagen in der Woche je nach örtlichen Gegebenheiten sowie auf der Grundlage der individuellen Förderplanung beschult.

IV. Beschulung von Schülerinnen und Schülern an Schulen mit dem Förderschwerpunkt Hören oder Sehen oder körperliche und motorische Entwicklung oder emotionale und soziale Entwicklung

V. Beschulung von Schülerinnen und Schülern an Regionalen Schulen, im Bildungsgang der Regionalen Schule an Kooperativen Gesamtschulen sowie im Sekundarbereich I an Integrierten Gesamtschulen

Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule, im Bildungsgang der Regionalen Schule an Kooperativen Gesamtschulen sowie im Sekundarbereich I an Integrierten Gesamtschulen werden an fünf Tagen in der Woche mindestens fünf Stunden täglich in Präsenz beschult.

Zur Erfüllung der curricularen Anforderungen sollen mindestens die Unterrichtsstunden in den Fächern Deutsch, Mathematik, 1. Fremdsprache und Sport in allen Jahrgangsstufen in Präsenz erteilt werden. Epochaler Unterricht und fächerverbindender Unterricht sind für alle Fächer möglich. Ab Jahrgangsstufe 8 sollen Schülerbetriebspraktika und Praxislerntage durchgeführt werden.

Der Unterricht findet innerhalb der definierten Gruppen statt. An Regionalen Schulen mit Grundschule kann es im begründeten Einzelfall notwendig werden, dass beispielsweise Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 ihren Unterricht zeitversetzt zu den Schülerinnen und Schüler der Grundschule und der Jahrgangsstufen 5 und 6 beginnen.

Hinweise zur Umsetzung der Stundentafel

Sollte zur Umsetzung der Stundentafel eine Ergänzung des Präsenzunterrichts durch Distanzunterricht notwendig sein, ist in den nachstehenden Tabellen eine exemplarische Verteilung des Präsenz- und Distanzunterrichts für die Jahrgangsstufen 5 bis 10 der Regionalen Schule und Integrierten Gesamtschule dargestellt. Dabei sind die Präsenzstunden als Sockel zu betrachten. Die Umsetzung der Stundentafel ist zu gewährleisten.

Orientierungsstufe:       

Gegenstandsbereiche

Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 5 und 6

Präsenz-unterricht

Distanz-unterricht

Deutsch

11

9

2

1. Fremdsprache

10

8

2

Mathematik

10

8

2

Künstlerisch-musisches Aufgabenfeld (Kunst und Gestaltung, Musik, Darstellendes Spiel)

6

3

3

Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld (Arbeit-Wirtschaft-Technik, Geschichte, Geografie oder Weltkunde)

7

5

2

Religion und Philosophieren mit Kindern

2

2

-

Naturwissenschaftliches Aufgabenfeld (Informatik und Medienbildung, Biologie, Physik oder Naturwissenschaften)

7

5

2

Sport

6

6

-

Klassenstunden

2

2

-

Schülergesamtstunden

61

48

13

 

Regionale Schule (RegS) und Integrierte Gesamtschule (IGS):

Gegenstandsbereiche

Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 7 bis 10

Präsenz-unterricht

Distanz-unterricht

Deutsch

11

11

-

1. Fremdsprache

12

12

-

Mathematik

12

12

-

Künstlerisch-musisches Aufgabenfeld (Kunst und Gestaltung, Musik, Darstellendes Spiel)

8

8

-

Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld (Arbeit-Wirtschaft-Technik, Sozialkunde, Geschichte, Geografie oder Weltkunde)

15

15

-

Religion und Philosophieren mit Kindern

4

4

-

Naturwissenschaftliches Aufgabenfeld (Informatik und Medienbildung, Biologie, Chemie, Physik, Astronomie)

17

17

-

Sport

8

8

-

Wahlpflichtunterricht/Kontingent zur individuellen Förderung

12

10

2

Klassenstunden

4

4

-

Gesamtwochenstunden im Pflicht-

und Wahlpflichtbereich

102

100

2

Kontingentstunden

27

-

27

(vorrangig für Angebote im Bereich der Kernfächer)

Schülergesamtstunden

130

101

29

VI. Beschulung von Schülerinnen und Schülern an Gymnasien, im gymnasialen Bildungsgang der Kooperativen Gesamtschulen, in der gymnasialen Oberstufe an Integrierten Gesamtschulen sowie an Fach- und Abendgymnasien

Sekundarbereich I

Schülerinnen und Schüler der Gymnasien und im gymnasialen Bildungsgang der Kooperativen Gesamtschulen werden an fünf Tagen in der Woche mindestens fünf Stunden täglich in Präsenz beschult.

Zur Erfüllung der curricularen Anforderungen sollen mindestens die Unterrichtsstunden in den Fächern Deutsch, Mathematik, 1. und 2. Fremdsprache, Geschichte, in den Fächern des naturwissenschaftlichen Aufgabenfeldes und Sport in Präsenz erteilt werden. Epochaler Unterricht und fächerverbindender Unterricht sind für alle Fächer möglich. Ab Jahrgangsstufe 8 sollen Schülerbetriebspraktika durchgeführt werden.

Der Unterricht findet innerhalb der definierten Gruppen statt. Aufgrund baulicher Bedingungen kann im begründeten Einzelfall notwendig werden, dass beispielsweise Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 11 ihren Unterricht zeitversetzt zu den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 beginnen.

Qualifikationsphase 

Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase werden an fünf Tagen in der Woche mindestens fünf Stunden täglich in Präsenz beschult.

Zur Erfüllung der Einbringungs- und Belegungsverpflichtung sowie der Prüfungsanforderungen sollen in der Qualifikationsphase mindestens die beiden Leistungskurse sowie mit Ausnahme von Beruflicher Orientierung die Unterrichtsfächer gemäß § 12 Absatz 4 und § 26 Absatz 4 Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung (APVO M-V) in Präsenz erteilt werden.

An den Fachgymnasien sollen in der Qualifikationsphase mindestens die beiden Leistungskurse sowie mit Ausnahme von Beruflicher Orientierung die Unterrichtsfächer gemäß §§ 56 und 57 APVO M-V in Präsenz erteilt werden.

An Abendgymnasien sollen in der Qualifikationsphase mindestens die beiden Leistungskurse sowie die Unterrichtsfächer gemäß § 62 Absatz 6 und § 63 Absatz 4 APVO M-V in Präsenz erteilt werden.

Epochaler Unterricht und fächerverbindender Unterricht sind für alle Fächer möglich. Schülerbetriebspraktika sollen durchgeführt werden. 

Der Regelbetrieb in der Qualifikationsphase ist möglich, da diese Jahrgangsstufen eine definierte Gruppe bilden. Aufgrund baulicher Bedingungen kann im begründeten Einzelfall notwendig werden, dass beispielsweise Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 11 ihren Unterricht zeitversetzt zu den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 beginnen.

Hinweise zur Umsetzung der Stundentafel für den Sekundarbereich I

Sollte zur Umsetzung der Stundentafel eine Ergänzung des Präsenzunterrichts durch Distanzunterricht notwendig sein, ist in der nachstehenden Tabelle eine exemplarische Verteilung des Präsenz- und Distanzunterrichts für die Jahrgangsstufen 7 bis 9 an Gymnasien und im gymnasialen Bildungsgang der Kooperativen Gesamtschulen dargestellt. Dabei sind die Präsenzstunden als Sockel zu betrachten. Die Umsetzung der Stundentafel ist zu gewährleisten.

Gegenstandsbereiche

Wochenstunden in den Jahrgangs-

stufen

7 bis 9

Präsenz-unterricht

Distanz-unterricht

Deutsch

8

8

-

1. Fremdsprache

8

8

-

2. Fremdsprache

11

11

-

Mathematik

8

8

-

Religion/Philosophieren mit Kindern

3

3

 

Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld

(Arbeit-Wirtschaft-Technik/Geografie/ Geschichte/ Sozialkunde oder Weltkunde)

11

10

1

Naturwissenschaftliches Aufgabenfeld (Informatik und Medienbildung/Physik/ Chemie/ Biologie/Astronomie)

13

11

2

Künstlerisch-musisches Aufgabenfeld (Musik/Kunst und Gestaltung/ Darstellendes Spiel)

7

5

2

Sport

6

6

-

Wahlpflichtunterricht/

Kontingent zur individuellen Förderung

4

2

2

Klassenstunden

-

+ 3

3

-

Gesamtwochenstunden im Pflicht- und Wahlpflichtbereich

79

-

75

7

Kontingentstunden

19

-

-

19

(vorrangig für Angebote im Bereich der Kernfächer)

Schülergesamtstunden

98

101

75

26

 

Hinweise zur Umsetzung der Stundentafel der Jahrgangsstufe 10 im gymnasialen Bildungsgang (Einführungsphase) 

Sollte zur Umsetzung der Stundentafel eine Ergänzung des Präsenzunterrichts durch Distanzunterricht notwendig sein, ist in der nachstehenden Tabelle eine exemplarische Verteilung des Präsenz- und Distanzunterrichts für die Jahrgangsstufe 10 (analog auch für die Einführungsphase der Fach- und Abendgymnasien) dargestellt. Dabei sind die Präsenzstunden als Sockel zu betrachten. Die Umsetzung der Stundentafel ist zu gewährleisten.

Gegenstandsbereiche

Wochenstunden in der Jahrgangsstufe 10

Präsenz-unterricht

Distanz-unterricht

Deutsch

3

3

-

1. Fremdsprache

4

3

1

2. Fremdsprache

3

2

1

Mathematik

4

4

-

Religion/Philosophieren mit Kindern

1

1

-

Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld

(Arbeit-Wirtschaft-Technik/Geografie/ Geschichte/ Sozialkunde oder Weltkunde)

6

3

3

Naturwissenschaftliches Aufgabenfeld (Informatik und Medienbildung/Physik/ Chemie/ Biologie/Astronomie)

6

3

3

Künstlerisch-musisches Aufgabenfeld (Musik/Kunst und Gestaltung/ Darstellendes Spiel)

2

1

1

Sport

2

2

-

Wahlpflichtunterricht/

Kontingent zur individuellen Förderung

5

2

3

Klassenstunden

-

+ 1

1

-

Gesamtwochenstunden im Pflicht- und Wahlpflichtbereich

36

-

25

12

Schülergesamtstunden

36

37

25

12

 

Hinweise zur Umsetzung der Belegungsverpflichtung in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe

Sollte zur Umsetzung der Stundentafel eine Ergänzung des Präsenzunterrichts durch Distanzunterricht notwendig sein, sind in den nachstehenden Tabellen exemplarische Verteilungen des Präsenz- und Distanzunterrichts für die Qualifikationsphase modellhaft (analog auch für die Fach- und Abendgymnasien) dargestellt.

  1. Modell:

Wochenplanung mit einer Kombination von Präsenz- und Distanzunterricht

 

Unterrichtsfächer in der QuaIifikationsphase

(schüler*innenbezogenes Beispiel)

Leistungs-/

Grundkurs

ursprüngliches Wochenstunden-zahl

Wochenstunden-zahl Präsenzunterricht

Wochenstunden-zahl Distanzunterricht

verpflichtend

Mathematik

LK

5

5

-

Deutsch

LK

5

5

-

eine fortgeführte Fremdsprache

GK

3

2

1

zwei weitere Unterrichtsfächer aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld

GK

Bio

3

2

1

Ch

3

1

2

Geschichte und Politische Bildung

GK

3

2

1

Darstellendes Spiel oder

Kunst und Gestaltung oder

Musik

GK

2

1

1

Evangelische Religion oder

Katholische Religion oder

Philosophie

GK

2

1

1

Sport

GK

2

2

-

Berufliche Orientierung

(nur Jahrgangsstufe 11)

-

2

1

1

Zuwahl

Geografie

GK

2

1

1

Sozialkunde

GK

2

1

1

Wirtschaft

GK

2

1

1

Schülergesamtstunden

 

36

25

11

 

  1. Modell:

Wochenplanung mit Unterrichtsfächern, die ausschließlich fachbezogen oder fächerverbindend in Präsenz und Distanz unterrichtet werden

 

Unterrichtsfächer in der QuaIifikationsphase

(schüler*innenbezogenes Beispiel)

Leistungs-/ Grundkurs

Ursprüngliches Wochenstunden-zahl

Wochenstunden im Präsenzunterricht

Wochenstunden im Distanzunterricht

verpflichtend

Mathematik

LK

5

5

-

Deutsch

LK

5

5

-

eine fortgeführte Fremdsprache

GK

3

2

1

zwei weitere Unterrichtsfächer aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld

 

GK

Bio

3

2

1

Ch

3

1

2

Darstellendes Spiel oder

Kunst und Gestaltung oder

Musik

GK

2

1

1

Evangelische Religion oder

Katholische Religion oder

Philosophie

GK

2

1

1

Sport

GK

2

2

 

Geschichte und Politische Bildung

GK

3

6

5

Berufliche Orientierung (nur Jahrgangsstufe 11)

GK

2

Zuwahl

Geografie

GK

2

Sozialkunde

GK

2

Wirtschaft

GK

2

Schülergesamtstunden

 

36

25

11

 

VII. Regelungen zur Beschulung von Schülerinnen und Schülern in der beruflichen Bildung

Unterricht soll so weit wie möglich wieder in Präsenzform erfolgen. Die beruflichen Schulen bilden dafür definierte Gruppen, die jeweils eine Größe von maximal 400 tagesaktuell anwesenden Schülerinnen und Schülern grundsätzlich nicht überschreiten dürfen. Abweichungen davon und vom Hygieneplan im Übrigen sind nur in Abstimmung mit dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt möglich.

Sofern trotz dieser Möglichkeiten abwechselnde Präsenz- und Distanzbeschulung nötig bleibt, gilt mit Blick auf den prüfungsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz und zur Absicherung eines entsprechend landeseinheitlichen Vorgehens auch für das Schuljahr 2020/2021, dass der Unterricht zur Prüfungsvorbereitung prioritär in Präsenz zu erfolgen hat. Turnuspläne sollen beibehalten werden.

In den beruflichen Schulen muss mindestens fünf Stunden täglich als Präsenzunterricht erteilt werden. Dabei kann die Unterrichtszeit bei Bedarf auf 40 beziehungsweise 80 Minuten verkürzt werden. Etwaiger Distanzunterricht findet überwiegend als digitales Lernen statt und dient dem Üben sowie Festigen. Sowohl für den Präsenz- als auch den Distanzunterricht sind epochale und fächerverbindende Möglichkeiten bei Bedarf möglich. Auch bei einer Kombination von Präsenz- und Distanzunterricht ist die jeweilige Stundentafel zu erfüllen.

VIII. Schlussbestimmungen

Jede Schule hat für das Schuljahr 2020/2021 ein eigenes Konzept für die Unterrichts- und Schulorganisation zu entwickeln. Sie kann dabei gemäß § 39a Schulgesetz M-V im Rahmen ihrer Selbstständigkeit sowie der personellen und/oder räumlichen Ressourcen eigene Entscheidungen treffen. Dabei sind die räumlichen und baulichen Besonderheiten angemessen zu berücksichtigen. Das Konzept der Schule ist der zuständigen Schulbehörde zur Kenntnis zu geben.

Gemäß der Verwaltungsvorschrift zum Umgang mit Klassenbüchern, Kurs- und Nachweisheften sowie Notenbüchern/-listen an öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen sind Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer wöchentlich beziehungsweise vierzehntägig sowie die Schulleitung oder eine durch sie autorisierte Person mindestens alle sechs Wochen verpflichtet, die Klassenbücher zu überprüfen und mit Signum zu bestätigen.

Ich mache darauf aufmerksam, dass die vorliegenden Regelungen in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens in Mecklenburg-Vorpommern und der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse regelmäßig überprüft werden.

Publikationen und Dokumente

Dokumente

107. Hinweis: Schulbeginn nach den Herbstferien

Schreiben an alle Schulleiterinnen und Schulleiter der öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen vom 1. Oktober 2020

107. Hinweis: Schulbeginn nach den Herbstferien - Formular zur Gesundheitsbestätigung
106. Hinweis: Corona-Teststrategie

Schreiben an alle Schulleiterinnen und Schulleiter der öffentlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen sowie freien Schulen des Landes vom 24. September 2020

93. Hinweis: Schulstart an den beruflichen Schulen

Schreiben an alle Schulleitungen der beruflichen Schulen vom 19. August 2020

92. Hinweis: Corona-Teststrategie - Angebot zur Präventiv-Testung auf das neuartige Coronavirus

Schreiben an alle Schulleitungen vom 19. August 2020

90. Hinweis: Handlungsempfehlung für Kindertageseinrichtungen und Schulen bei Kindern mit Akuter Respiratorischer Symptomatik (ARE)
87. Hinweis: Corona-Teststrategie: Angebot zur Präventivtestung auf das neuartige Coronavirus

Schreiben an alle Schulleitungen vom 31. Juli 2020

87. Hinweis: Anlage Rundschreiben KVMV

Testung von pädagogischem Personal aus Schulen und Kindertageseinrichtungen auf Coronavirus SARS-CoV-2

81. Hinweis: Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021 – hier: Aktualisierung

Schreiben an alle Schulleitungen vom 24. Juli 2020

81. Hinweis: Corona-Teststrategie: Angebot zur Präventiv-Testung auf das neuartige Coronavirus

Schreiben an alle Schulleitungen vom 24. Juli 2020

81. Hinweis: Beschulung von Personengruppen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung (gemäß RKI)

Schreiben an alle Schulleitungen vom 23. Juli 2020

74. Hinweis: Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021

Schreiben an alle Schulleitungen vom 18. Juni 2020

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