Lehrkräfteausbildung trotz Corona gesichert

Zukünftige Lehrerinnen und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern müssen nicht um den Abschluss ihrer Ausbildung bangen. Angesichts der erheblichen Einschränkungen im regulären Schul- und Studienbetrieb ist die Durchführung der Ersten und Zweiten Staatsprüfungen in bisheriger Gestalt nicht möglich. Trotzdem steht einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss nichts im Wege. Möglich macht dies eine Änderung in der Lehrerprüfungsverordnung sowie in der Lehrervorbereitungsdienstverordnung.

„Angehende Lehrerinnen und Lehrer benötigen die Perspektive und die Sicherheit, ihre Ausbildung erfolgreich abschließen zu können“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. „Auch für das Land Mecklenburg-Vorpommern ist es wichtig, dass die Studierenden sowie die Referendarinnen und Referendare ihre Abschlüsse machen können, da wir sie dringend als Lehrkräfte an unseren Schulen benötigen.“

Änderungen beim Ersten und Zweiten Staatsexamen

Konkret wird in den Lehramtsstudiengängen zur Ersten Staatsexamensprüfung die schriftliche Prüfungsarbeit angefertigt. Auf die Durchführung der mündlichen Prüfungen wird verzichtet, da ansonsten eine rechtzeitige Einstellung in den Vorbereitungsdienst nicht gewährleistet wäre. Angerechnet werden stattdessen die Leistungen bis zum Antritt des Vorbereitungsdienstes. Damit können unverschuldete zusätzliche Wartezeiten vermieden werden. Diese Maßnahme wird von den lehrerbildenden Hochschulen ausdrücklich befürwortet.

Die maßgebliche Änderung in der Zweiten Staatsprüfung besteht darin, dass anstelle der unterrichtspraktischen Prüfungen Fachkolloquien treten, deren Inhalte sich im Rahmen der unterrichtspraktischen Tätigkeit der künftigen Lehrerinnen und Lehrer bewegen. 

Lehramtsabschlüsse deutschlandweit anerkannt

„Voraussetzung für die Änderung der Verordnungen war die Anerkennung der Abschlüsse in anderen Bundesländern. Das ist gesichert, dass die von der Kultusministerkonferenz geforderte Mindestpunktzahl gegeben ist. Absolventinnen und Absolventen müssen sich also keine Sorgen machen, dass ihre Abschlüsse nicht deutschlandweit anerkannt werden“, so Martin. „Nichtsdestotrotz freuen wir uns natürlich über jede junge Lehrkraft, die bei uns in Mecklenburg-Vorpommern bleibt.“

Die Änderung der Lehrervorbereitungsdienstverordnung wurde in Abstimmung mit der Interessenvertretung der Referendarinnen und Referendare vorgenommen. „Wir verfolgen dasselbe Ziel: Wir möchten, dass alle erfolgreich ihre Zweite Staatsprüfung absolvieren“, sagte Martin. „Mit der geänderten Verordnung haben wir dafür die Voraussetzung geschaffen. Wir setzen auch für die Zukunft auf eine noch intensivere Zusammenarbeit mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung.“

Publikationen und Dokumente

Gestaltung der Ersten Staatsprüfung

Schreiben der Ministerin an Studierende zur Gestaltung der Ersten Staatsprüfung

Gestaltung der Zweiten Staatsprüfung

Schreiben der Ministerin an Studierende zur Gestaltung der Zweiten Staatsprüfung

Verordnung zur Änderung der Lehrervorbereitungsdienstverordnung und der Lehrerprüfungsverordnung infolge des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2

Rahmenpläne

Lehrer steht vor einer Klasse - Infobox für Rahmenpläne (Externer Link: Rahmenpläne des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur)

Basis für guten Unterricht für alle Schularten

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