Auf dem Weg zum Weltkulturerbe

Die Luftaufnahme zeigt das Schweriner Schloss. Im Vordergrund ist der Marstall zu sehen, Sitz des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.Details anzeigen
Die Luftaufnahme zeigt das Schweriner Schloss. Im Vordergrund ist der Marstall zu sehen, Sitz des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Schweriner Schloss mit Teilen der Altstadt

Schweriner Schloss mit Teilen der Altstadt

Die Hansestädte Stralsund und Wismar haben ihn schon. Das Schweriner Schloss will Welterbe der UNESCO werden. Diesem Ziel ist die Landeshauptstadt in Mecklenburg-Vorpommern im Juni 2014 mit ihrer Bewerbung einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Die Kultusministerkonferenz hat das „Residenzensemble Schwerin – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ in die deutsche Bewerberliste für einen Welterbe-Titel der UNESCO aufgenommen. Der Landtag, das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie die Landeshauptstadt Schwerin haben einen Welterbebeirat berufen, der die Bewerbung weiter voranbringen soll.

 

Kulturlandschaft des romantischen Historismus

Das Schweriner Residenzensemble repräsentiert eine einzigartige architektonische und städtebauliche Umsetzung von funktionalen und ideengeschichtlichen Residenzkonzeptionen des 19. Jahrhunderts. Das Schloss wird ergänzt durch die geschlossene und komplett erhaltene Gruppe von Residenzbauten am Alten Garten. Diese Erweiterung der Residenz über das eigentliche Schloss hinaus ist ein charakteristisches Merkmal von Regierungssitzen des 19. Jahrhunderts. Das Residenzensemble verknüpft Stadt und Schloss miteinander, wobei die Größe, Würde und architektonische Qualität der zur Residenzgruppe gehörenden Bauten weiterhin den Vorrang des Landesherrn unterstreichen.

 

Denkmalschutz und Naturschutz verbinden sich

Das Residenzensemble Schwerin zeigt eine einzigartige Verbindung von Architektur und Kulturlandschaft sowie deren Einbettung in die Naturlandschaft. Es ergibt sich eine außergewöhnliche Vielfalt an Blickbezügen durch die Einbindung der Architektur in die durch Parks und Seen geprägte Umgebung. Die das Schlossensemble umgebende Naturlandschaft ist auch in ökologischer Hinsicht außergewöhnlich hochwertig. Der Schweriner See stellt als ein international bedeutsames Feuchtgebiet (EU-Vogelschutzgebiet) einen bedeutenden Lebensraum für schutzbedürftige Vogelarten dar. Somit verbinden sich in Schwerin Denkmalschutz und Naturschutz in mustergültiger Weise.

Kontakt

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Abteilung 4 - Kultur und Sport
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