Mittlere Reife-Prüfungen an den Schulen beginnen

Ministerin Hesse: Regionale Schulen tragen zur Fachkräftesicherung bei

Nr.086-18  | 11.05.2018  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Für viele Jugendliche ist es eine wichtige Etappe vor dem Start ins Berufsleben: In Mecklenburg-Vorpommern beginnen am kommenden Montag, 14. Mai 2018, an den 191 staatlichen und freien Regionalen Schulen, Gesamtschulen, Förderschulen und Gymnasien mit einem Regionalschulteil (Sportgymnasien) die zentralen schriftlichen Mittlere Reife-Prüfungen im Fach Deutsch. Zwei Tage später, am Mittwoch, 16. Mai 2018, lassen sich die 5.300 Schülerinnen und Schüler in der ersten Fremdsprache prüfen. Am Mittwoch, 23. Mai 2018, stehen dann die schriftlichen Mathematik-Prüfungen auf dem Stundenplan. Die mündlichen Prüfungen folgen ab dem 15. Juni 2018.

„Den Schülerinnen und Schülern drücke ich die Daumen und wünsche ihnen viel Erfolg. Nervenkitzel und eine gewisse Anspannung gehören dazu“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Wenn die Jugendlichen gut vorbereitet sind, können sie den Prüfungen gelassen entgegensehen. In den vergangenen Schuljahren haben sie sich auf das Berufsleben vorbereitet. Viele von ihnen beginnen im Sommer eine berufliche Ausbildung. Die Regionalen Schulen und Gesamtschulen tragen damit entscheidend zur Fachkräftesicherung im Land bei“, lobte Hesse. Nicht alle Schülerinnen und Schüler müssten das Abitur machen und ein Studium anstreben.

Die Mittlere Reife ist ein wichtiger Schulabschluss, mit dem sich Jugendliche auf freie Lehrstellen bewerben können. Schülerinnen und Schüler erhalten die Mittlere Reife am Ende der Jahrgangsstufe 10, wenn sie mindestens das Gesamtprädikat „bestanden“ erreicht haben. Das bedeutet, dass sie einen Notendurchschnitt von 3,5 bis 4,0 nachweisen müssen. Schülerinnen und Schüler, die mindestens das Gesamtprädikat „befriedigend“ erhalten, also einen Notendurchschnitt von 2,5 bis 3,4, können auch die gymnasiale Oberstufe besuchen und das Abitur ablegen.