Landesregierung investiert 325 Millionen Euro in Schulbauprojekte
Die Landesregierung will in dieser Wahlperiode 325 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung von Schulen investieren. Das gaben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur auf der heutigen Landespressekonferenz bekannt. Gleichzeitig präsentierten die Regierungschefin und die Bildungsministerin eine Liste mit 129 Schulbauprojekten, die mit diesen Mitteln gefördert werden. Zusammen mit den Eigenanteilen der Schulträger wird so mehr als eine halbe Milliarde Euro in moderne Schulgebäude investiert.
„Das ist eine gute Nachricht für viele Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern in unserem Land. Wir wollen die beste Bildung für unsere Kinder. Dazu gehören auch moderne Schulgebäude“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf der Landespressekonferenz. „Jeder in Schule investierte Euro ist gut ausgegeben und eine Investition in die Zukunft des Landes.“
Mit der vorgelegten Liste geht die Landesregierung über ihre Ankündigung aus dem Herbst 2017 hinaus. Damals hatte die Landesregierung angekündigt, über ein Schulbauprogramm und die Nutzung bestehender Förderprogramme insgesamt 275 Millionen Euro in moderne Schulgebäude zu investieren. „Wir helfen Kommunen im ganzen Land, ihre Schulbauprojekte zu verwirklichen“, erklärte die Ministerpräsidentin. „Alle Kreise und kreisfreien Städte profitieren vom neuen Programm. Die größeren Städte im Land genauso wie der ländliche Raum.“
„Den Schulträgern bieten wir außerdem einen neuen Service an. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister müssen nicht mehr rätseln, an welches Ministerium sie sich wegen einer Schulbauförderung wenden müssen“, erläuterte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Wir haben im Bildungsministerium eine Servicestelle für Schulbauförderprojekte eingerichtet. Damit nimmt nach 15 Jahren wieder das Haus in der Landesregierung eine zentrale Rolle ein, das auch ansonsten für die Schulen zuständig ist. Eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aller beteiligten Ministerien koordiniert die Schulbauprojekte. Für diese konstruktive Zusammenarbeit möchte ich mich bei meinen Kabinettskollegen bedanken“, sagte Hesse.
Beispiele für Schulbauprojekte sind:
Kreis Vorpommern-Greifswald: Ersatzneubau der Regionalen Schule Löcknitz als Abschluss des BildungsCampus in Verbindung mit der Grundschule, Förderschule, Kita
- Grundschule 3,69 Mio. Euro
- Förderschule 1,29 Mio. Euro
- Regionale Schule 9 Mio. Euro
Kreis Vorpommern-Rügen: Schulcampus Sundhagen (Neubau einer Regionalen Schule mit Grundschule)Grundschule 4,25 Mio. Euro
- Regionale Schule 6,96 Mio. Euro
Schwerin: Weststadt-Campus „John Brinckman“ (Neubau Regionale Schule und Ersatzneubau der Grundschule)
- Grundschule 4,7 Mio. Euro
- Regionale Schule 7,3 Mio. Euro
Landkreis Rostock: Erweiterung und Sanierung einschließlich Schulumfeld der Regionalen Schule „Thomas Müntzer“ Güstrow
- 6 Mio. Euro
Kreis Ludwigslust-Parchim: Modernisierung der Kooperativen Gesamtschule Dömitz
- Sanierung und Ersatzneubau: 8,7 Mio. Euro
Kreis Nordwestmecklenburg: Sanierung der Integrierten Gesamtschule „Johann Wolfgang von Goethe“ Wismar,
- 7,83 Mio. Euro
Rostock: Grundschule „Lütt Matten“: Neubau Schul- und Hortgebäude mit Mensa
- 2,67 Mio. Euro
Mecklenburgische Seenplatte: Sanierung des Schulhofes der Kooperativen Gesamtschule Altentreptow
- 589.000 Euro
