Mecklenburgisches Staatstheater startet Mitarbeiterbefragung

Staatssekretär Schröder: Sich einbringen, um die Situation gemeinsam zu verändern

Nr.073-19  | 09.04.2019  | BM  | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier die Beschäftigten des Mecklenburgischen Staatstheaters aufgerufen, sich an der heute gestarteten Mitarbeiterbefragung zu beteiligen. Bei dem Auftaktgespräch wurden den Beschäftigten die Einzelheiten zur Mitarbeiterbefragung wie Dauer und Methodik vorgestellt. Die Befragung ist anonym und freiwillig. Innerhalb der nächsten fünf Wochen haben die Beschäftigten die Gelegenheit, einen Fragebogen auszufüllen. Wer möchte, kann in Gesprächen mit den Beraterinnen und Beratern Kritikpunkte persönlich äußern.

„Das Mecklenburgische Staatstheater ist ein kultureller Leuchtturm und besitzt Strahlkraft in der Region“, betonte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder. „Die Gesellschafter wissen allerdings auch, dass die Stimmung am Mecklenburgischen Staatstheater momentan nicht besonders gut ist. Ich halte es deshalb für wichtig, dass sich alle Beteiligten einbringen, um die Situation gemeinsam zu verbessern“, sagte Schröder. „Das Potential dafür ist vorhanden.“

Am Mecklenburgischen Staatstheater gab es in der Vergangenheit zahlreiche Veränderungen: „Die Zusammenführung der Theater in Schwerin und Parchim hat Auswirkungen auf alle Betriebsabläufe gehabt“, signalisierte Schröder Verständnis. „Hinzu kommt der erste Intendantenwechsel seit Jahrzehnten. Nicht zuletzt erschwert die bauliche Situation die tägliche künstlerische Arbeit.“

Durch die Mitarbeiterbefragung haben alle Beschäftigten die Chance, ihre Sorgen zu äußern. Aus den Ergebnissen der Befragung sollen konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, die die Situation spürbar verbessern. „Mit dem Theaterpakt werden sich hierfür gute Möglichkeiten bieten“, warb Schröder. „Damit es dazu kommt, ist wichtig, dass sich viele an der Befragung beteiligen.“